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19
Mai
2009

Mein Bollywood – “Byaar Impossible”



Heute war mein erster Drehtag in der reichlich aufwändigen indischen Produktion “Byaar Impossible”. Ich gebe darin eine amerikanische Studentin an einer kalifornischen Universität. Schauspielerisch ist die Arbeit eher wenig anspruchsvoll. Anstrengend ist aber die Hitze, weil wir heute und in den kommenden Tagen die Auénaufnahmen drehen. Gerade unter den englischen und skandinavischen Statisten hat die knallende Vormittagssonne für erhebliche Hautirritationen gesorgt, auf die in den kommenden Tagen der Verlust durch Schälen der selbigen folgen wird.



„Byaar“ ist Hindi und bedeutet „Liebe“. Der Titel des Machwerks lautet also auf Deutsch „Liebe Unmöglich“





Der Hauptarsteller mit Schirmhalter und Wasserträger

Das Produktionsteam ist für indische Verhältnisse sehr nett. Kein unnötiges Geplärre, kein Rumgeschubse und arrogante Kommentare. Langsam begreife ich auch, das der Erzfeind eines jeden Kameramanns und Regisseurs Fenster und Spiegel sind. Früher habe ich mich immer gefragt, warum die Statisten manchmal hinter der Kamera platziert werden. Mittlerweile weiß ich, dass deren Reflexionen auch in der Kamera zu sehen sind und es Leute gibt, die es sich zum Hobby gemacht haben, Produktionsfehler in Filmen zu suchen und im Internet rauszuplärren.





Kurzes Video vom Dreh: Die Einfahrt der harten Jungs auf den Campus



Gutes Ausleuchten ist das A und O



Das Schönste wie immer zum Schluss: Ich als kalifornische Studentin

Technorati:

Mit Blaulicht durch Bangkok – Eintreffen an der Einsatzstelle

Gestern war eigentlich recht entspannt. Ich habe meine Ausbildung gehalten und wir waren eigentlich so gut wie durch, dann kam die Meldung von einem Unfall zwischen einem Motorrad und einem Tuk Tuk mit wei Verletzten. Die Anfahrt war ebenfalls entspannt, weil ich alleine hinten auf dem Pick Up sitzen konnte und sogar ein bisschen eingendöst bin. Wie das funktioniert, wenn direkt neben meinem Kopf die Sirene heult, ist mir nicht ganz klar. Wahrscheinlich höre ich die Sirene so häufig, dass ich sie schon nicht mehr wahrnehme. So wie das Ticken einer Uhr.



An der Einsatzstelle war es gewohnt chaotisch, weil drei verschieden Organisationen da waren und jede Menge Leute. Deswegen bin ich nur ein bisschen rumspaziert und habe Bilder gemacht. Hört sich widerwärtig und charakterlos an, aber die anderen Organisationen haben auch immer Fotografen mit dabei.







Technorati:
Pratu Namo

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