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4
Jul
2009

Elefanten runter von Bangkoks Straßen



Ich hatte ja schon in einem Beitrag im vergangenen Jahr erwähnt, dass ich hier in Bangkok immer einen Elefanten in der Nachbarschaft habe. Auch jetzt wieder.
Wenn ich nach Einbruch der Dunkelheit noch bei geöffnetem Fenster vor dem Rechner sitze und sinntriefende Beiträge schreibe, höre ich oft das Trompeten der Elefanten auf der Straße. Und wenn ich unten eine Nudelsuppe schlürfe kommt mir nicht selten ein Mahout mit seinem Dickhäuter in die Quere.
Seit 1996 ist der Holzeinschlag in Thailand verboten und die Elefanten, die dort zum Holzrücken eingesetzt wurden, sind jetzt arbeitslos. Die Tiere sind ja doch recht groß und fressen dementsprechend viel. Das Futter muss aber irgendwo herkommen und so ziehen sie jetzt durch die Straßen und erbetteln sich ihren Lebensunterhalt.
Eine schlimme Sache, denn soweit mein profundes zoologisches Grundwissen ausreicht, gehören Elefanten in den Wald und nicht in eine Großstadt, in der eigentlich nicht mal die Menschen leben wollen. Vor allem die kleinen Elefanten haben immer vor Stress weit aufgerissene Augen.
Jetzt will Bangkoks Gouverneur Sukhumbhand Paribatra die Elefanten binnen Jahresfrist aus der Stadt haben. Eine Stiftung soll die Tiere aufkaufen und dann in artgerechte Reservate auf dem Land bringen. Die Stiftung soll die Dickhäuter für einen Preis zwischen 300.000 und 1.000.000 Million Baht (6.500 bis 22.000 Euro) pro Tier erwerben. Sukhumbhand hofft nun, dass die Besitzer der Elefanten die Preise nicht künstlich hochtreiben werden, um so einen möglichst großen Gewinn zu erzielen.
Elefant als Geldanlage. Mal schnell noch einen Elefanten kaufen und dann für das dreifache wieder verhökern; das bringt Renditen wie vor der Finanzkrise.
Ich arbeite jetzt gerade an einem weiteren Aktionsplan, mit dem auch in Europa Sinnvolles erreicht werden kann. Im Harz werden beispielsweise immer mal wieder arglose Spaziergänger von Saatkrähen in die Köpfe gepickt. Da sollte man auch mal was machen. Oder das Radfahren auf dem Bürgersteig - das geht so nicht mehr im 21. Jahrhundert. Der 5-Euro Schein leiert zu schnell aus und wird dann immer so lappig, die Werbung ist immer viermal lauter als der Spielfilm, den sie unterbricht. Muss das sein?
Das sind doch berechtigte Fragen. Da ist noch Vieles im Argen: Muss man immer den Stecker am Kabel aus der Steckdoese reißen? Kein Wunder hält das Zeug nicht mehr, und der Linksverkehr in England irritiert auch....Ach, ich gerate wieder in Rage und ende lieber an dieser Stelle.

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Die Elefantastische (Gast) - 9. Jul, 16:50

Elefanten von der Straße - ich habe ein Bett frei!

Bitte kaufen Sie vor Ort so viele Elefanten auf, wie Sie bekommen können. Mein unermüdlich holzmachender Vater kann gut einen gebrauchen und die restlichen bekommen bei mir ein artgerechtes Reservat allererster Güte. Soweit nämlich mein zoologisches Wissen ausreicht, lieben Elefanten sowohl Frettchen, als auch Schras. Beide Spezies leben schon bei mir und die Begrünung ist je nach meinem Gießverhalten auch tropisch abwechslungsreich. Ich würde mich aus reiner Tierverbundeheit auch gerne bereit erklären, beim Treppenaufstieg etwas mitanzuschieben.

Die paar Millionen Baht bekommen Sie natürlich in Pils gutgeschrieben.

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