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Dengue-Epidemie im Mae La Flüchtlingslager bei Mae Sot


Bild: Marcgold

Ein massiver Ausbruch des berüchtigten Dengue-Fiebers wütet sei einigen Tagen im Mae La Flüchtlingslager an der thai-burmesischen Grenze. Schon 500 Bewohner des Lagers müssen wegen der Tropenkrankheit behandelt werden.

Fast 40.000 Menschen leben in dem Lager in der thailändischen Provinz Tak, etwa 57 Kilometer von Mae Sot entfernt. Mae Sot ist der wichtigste Grenzübergang nach Burma. Die meisten Flüchtlinge im Lager gehören zum Bergstamm der Karen.
Schon im letzten Jahr waren monatlich nur 15 Menschen an der von Mücken übertragenen Infektion erkrankt.

Zwei Kinder und drei Erwachsene sind in diesem Jahr bislang an der Knochenbrecherkrankheit, wie Dengue-Fieber wegen der grausamen Schmerzen auch genannt wird, gestorben.


Bild: สาละวินโพสต์

Vor allem mangelt es im Lager an Krankenschwestern und Medizin. Auch gibt es nicht genug Mückenabwehrlotionen. Während der Regenzeit steigt die Mückenpopulation stark an und alle Menschen müssen Mückensprays oder –lotionen benutzen.

Außer die Büsche zurückzustutzen und stehendes Wasser in jeder Form im Lager trockenzulegen, bleibt den Flüchtlingen nichts um sich gegen die lebensgefährliche Krankheit zu schützen.
Zu allem Übel greift aber gleichzeitig auch eine Choleraepidemie im Lager um sich. Schon 302 Menschen sind krank.
Die Wasserleitung ist schon seit langem mangelhaft und nicht für den jüngsten Zustrom an Flüchtlingen ausgelegt. Daher müssen viele Familien auf selbst gegrabene Brunnen zurückgreifen, die aber oft von den nahegelegenen Toiletten verseucht werden. Die Millionen von Fliegen, die die Aborte umschwärmen tun ihr übriges, um keime in der Flüchtlings-Kleinstadt zu verbreiten.


Bild: สาละวินโพสต์

Das Camp ist in die Bereiche A, B und C gegliedert von denen jeder fünf kleine Viertel hat. Die meisten Hütten sind nur mit Stroh gedeckt. Mae La ist das größte der zehn von einer NGO-Allianz (Thailand Burma Border Consortium) betriebenen Flüchtlingscamps entlang der Grenze. Die anderen Flüchtlingslager heißen: Tham Hin, Ba Don Yang, Nu Po, Umpiem Mai, Mae La Oon, Mae Ra Ma Luang, Ban Mae Surin, Ban Mai Nai Soi und Wieng Hang.

In Mae La sind die meisten Flüchtlinge vom Stamm der Karen, die seit 1984 vor den Angriffen nach der Zerstörung ihrer Dörfer durch die burmesische Armee und vor Deportation und Zwangsarbeit auf der Flucht sind.


Bild: Saw Aung Aung Oo (19), Karen-Flüchtling, Mae La

Allein im vergangenen Juni flüchteten etwa 4000 Karen nach Thailand, nachdem das burmesische Regime eine neue Offensive gegen die Karen-Rebellen gestartet hatte.
Die Karen National Union, die größte Rebellengruppe in Burma kämpft seit 60 Jahren in den Hügeln und Bergen Ostburmas für Unabhängigkeit.

Einer der längsten Aufstände der Welt.

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