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Action!

8
Sep
2009

Gefährliche Studiotage

„Cut“!
Und fertig. Endlich und fast in einem Rutsch, nachdem wir jetzt schon seit 10 Tagen an dieser Sendung gedreht hatten. Heute war also noch mal Studio angesagt. Eigentlich nichts Großes; ein bisschen Geplauder und Tanzen mit einem Funken Comedy dabei und Abmoderation. Ging auch ganz gut durch.

Während der letzten Tage habe ich aber festgestellt, dass Studios eigene Gesetze haben. Man kommt sich zwar vor wie in einer sicheren und kontrollierten Umgebung, ist es aber nicht.

Das Risiko von einem brennenden oder platzenden Scheinwerfer verletzt zu werden ist nicht gering. Und manchmal fallen die Dinger auch einfach runter. Die Lichtcrews sind an sich ein großer Gefahrenherd, weil sie immer hyperaktiv durch die Gegend springen, ohne Rücksicht auf Verluste.

Gefährlich kann auch mein Regisseur werden, wenn ich mich zum fünfunddreißigsten Mal versprochen habe. Er sagt dann zwar immer:“ It´s alright. Don´t worry. Take your time.“, aber seine geschwollenen Halsvenen und der rote Kopf sagen das Gegenteil.
Natürlich stelle ich auch ein Risiko für meine Mitarbeiter dar. Wenn der Regisseur mich dauernd volllabert, während ich meinen Text lerne, wenn die Crew vergisst, die Kameraakkus zu wechseln und mitten im Take die Kamera ausgeht, wenn ich tausend mal das Funkmikro an mir an- und wieder abbasteln muss, weil sich die Tonleute nicht einig werden, ob sie mich nun hören oder nicht. Noch halte ich mich zurück und bin erst einmal divenhaft aus dem Studio gestürmt, habe mir dabei aber den Fuß an einem Lampenständer angehauen, weswegen meine ganze Theatralik verpuffte.



Die zwei kleineren Kameras sind zwei von insgesamt fünf, die sich automatisch bewegen. Ich weiß es und erschrecke mich trotzdem immer wieder

Die Gefahr während eines Studiodrehs zu erfrieren oder vom Hitzschlag getroffen zu werden ist aber allgegenwärtig. Die Klimaanlagen laufen immer am Anschlag und kühlen selbst die großen Studiohallen auf 4 Grad Kühlschranktemperatur herunter. Sobald die Proben aber vorbei sind und wirklich gedreht wird, müssen sie wegen der Nebengeräusche abgestellt werden. Weil an einem Set aber naturgemäß immer Dutzende Scheinwerfer Temperaturen und Lichtverhältnisse wie auf der Oberfläche der Sonne herstellen, wird es schon nach fünf Minuten unerträglich heiß.




Sonnengleiche Lichtverhältnisse und Temperaturen

Die Konzentration aller Beteiligten bricht erheblich ein und alles dauert nur um so länger – bis irgendwann gar nix mehr geht und eine Pause her muss.
Fazit: Sobald es nach den Außenaufnahmen ins Studio geht, trage ich stets Helm, Pulli und Fächer bei mir.

Technorati:

23
Aug
2009

Der Blue Finger Bongo Blues



Musik machen will gelernt sein und verlangt bisweilen bestimmte Grundvoraussetzungen. Zum Beispiel Hornhaut. Gestern ergab es sich plötzlich, dass sich bei uns in der Kommune ein spanischer Original-Hippie (soll heißen er hat lange aber mittlerweile graue Haare) auf den Boden setzt und anfängt Didgeridoo zu spielen. Aber nicht irgendeinen hohlen Stamm, den man für vier Euro auf Bali kaufen kann, sondern ein riesig langes und knorriges, aus einem Teil des Baumes, den ich nicht einwandfrei identifizieren konnte. Und das sogar richtig gut. Mit ein bisschen Übung und Spucke kann ja jeder einen Ton mit einem Didgeridoo erzeugen, aber dieser Hippie kann damit massieren (davon später mehr).




In Bongo-Action

Als er also so spielte, nahm sich ein amerikanischer Freund zwei Klanghölzer und stimmte mit ein. Ich brauchte eine Weile, bis ich meine Bongos gefunden hatte. Alle anderen – etwa 15 Leute - machten irgendewelche Geräusche im passenden Takt.
Schade, dass es davon keine Aufnahme gibt. Ich habe mich noch nie so sehr im Dschungel gefühlt.

Weil ich wohl ein bisschen zu laut getrommelt habe und es überhaupt nicht gewohnt bin. Hat mein rechter Zeigefinger heute die Größe einer Spreewaldgurke und spätestens morgen auch die entsprechende Farbe. Heute ist er aber noch angenehm lila.


Abschiedsgemälde für einen Mitbewohner unserer Kommune, der nach Panama zurückgeht




nach der Farbschlacht

Technorati:

16
Aug
2009

Dope Beats & Panda Blood – Der Trailer meines Kung Fu Films

Seid vorgestern ist der Trailer zu unserem ersten Kung Fu Film „Dope Beats & Panda Blood“ fertig und erfreut sich bislang regen Zuspruchs. Wenn der Film genauso gut wird, dann ist uns mindestens ein Oscar sicher.

Check it out:



Technorati:

12
Aug
2009

Bangkok Flash Mob

Letzten Sonntag haben sich zum ersten mal etwa 50 Bangkoker Freigeister, Thais und Ausländer, viele davon Künstler und Fotografen, zusammengetan um den ersten Bangkoker Flash Mob zu starten. Und natürlich war ich auch dabei. Flash Mob ist eine Art von Aktionskunst, bei der plötzlich viele Menschen im öffentlichen Raum, scheinbar unabgesprochen das gleiche tun. Die Möglichkeiten für einen Flash Mob sind unbegrenzt. Die einfachste Form ist wohl aber das „Freezing“ , also das plötzliche gefrieren während einer normalen Tätigkeit. Beispielsweise geht man einfach und auf ein geheimes Zeichen einer Person hin, verharren alle in ihrer gegenwärtigen Haltung.

Letzten Sonntag haben wir also den Freeze Flash Mob im obersten Stock des schnieken Einkaufszentrums „Central World Plaza“ in der Bangkoker City gemacht. Natürlich ist sofort die Security gekommen und wie wild in ihre Walkie Talkies gesprochen, aber machen konnten sie nichts. Nach viereinhalb Minuten gingen dann alle auf ein geheimes Zeichen weiter und zum Ausgang, ohne aber zu zeigen, dass wir zusammen gehören.

Weil die Aktion so gut geklappt hat, haben wir sie gleich noch mal im Einkaufszentrum „Siam Paragon“ wiederholt. Diesmal hatte ich mir ein Brötchen besorgt und alles in meinen Mund gestopft und war gerade heftigst am kauen, als einer seine Baseballkappe zurecht rückte. Das war das Zeichen. Für fünf Minuten lief mir dann das Wasser im Mund zusammen. Hervorragende Aktion. Die Thais, die da zum shoppen gekommen waren machten natürlich sofort Fotos von uns und filmten alles mit ihren Handys.

Die nächste Aktion ist schon geplant. Diesmal wollen wir 300 Leute zusammen bekommen. Ich hab schon jede Menge Ideen für die Location.
Hier erst mal das erste Video, dass eine von uns mit einer versteckten Kamera gefilmt hat. Check it out:



6
Aug
2009

Kung Fu ist, wenn man trotzdem lacht - Bilder



Kung Fu ist, wenn man trotzdem lacht. Das wäre mir aber fast vergangen, weil ich in einer Szene rauchen musste und wir die Einstellung so oft wiederholen mussten, dass ich zum Schluss bei der vierten Zigarette hintereinander, fast vom Stuhl gefallen bin.



Bei den Proben



Das erste von vielen Opfern – am Ende wird er mit dem Baseballschläger ins Auge erstochen

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1
Aug
2009

Kung Fu ist, wenn man trotzdem lacht

Normalerweise sind die meisten Jobs ja eher einfach: Mal ein bisschen im Flieger rumsitzen, nett aussehen bis die Kamera rumschwenkt, Cut dann noch in bisschen rumsitzen, falls es nochmal gedreht wird und dann Feierabend.
Heute bei Sonnenaufgang fand ich mich aber in der außergewöhnlichen Situation einer jungen Chinesin, solange eine Schraubenschlüssel ins Gesicht zu schlagen, bis ich vor lauter Blut nicht mehr durch meine Lesebrille kucken konnte. Dafür hat sie mich dann mit ihrer Helikopter-Armbanduhr getroffen und wir haben uns übel gegenseitig die Köpfe and eine Eisenstütze geschlagen.
Das ist eigentlich sonst nicht meien Art. Ich würde mich sogar als recht umgänglich bezeichnen, aber so ist das halt, wenn man die Hauptrolle in einem Kung Fu Independet-Movie übernimmt und den Endgegner spielt.
Das gute bei solchen produktionen ist, dass man dabei Bier trinken kann und sich kaputtlacht, wenn einem jemand mit einem Strohhalm in Ketchup-Wassergemisch ins gesicht prustet.
Hervorragend. Und wir sind sogar weitestgehend unverletzt. Ein blaues Knie und ein aufgeschrammter kleiner Zeh sind überschaubare Kollateralschäden.

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2
Jul
2009

Mein verborgenes Talent für´s Schlösser knacken

Immer mal wieder kommt es vor, dass mir in unserer Kommune auf der Treppe mitten in der Nacht jemand mit Hammer un Meißel entgegenkommt in der Absicht, seine eigene Zimmertür aufzubrechen. Seltsamerweise sind es immer amerikanische Pärchen. Weil Schlösser aber teuer sind und außerdem auch immer die Tür ein bisschen Schaden nimmt, werde dann ich erst einmal gerufen, um eine meiner zarteren Methoden zu versuchen. Bislang blieb mir noch keine Tür verschlossen. Gestern ging es mal Ruck Zuck mit der Kreditkarate. Schon fast klischeemäßig.
Dann langt es oft auch einfach den Riegel abzuschrauben, was nahe liegt, aber offenbar ist bisher noch keiner drauf gekommen.
In hartnäckigen Fällen muss ich auch mal von außen das Fenster ausbauen und mich gekonnt durch die Öffnung winden. Grazie sieht sicher anders aus, aber es erfüllt seinen Zweck.
Leider fehlt mir jede Form an krimineller Energie, um aus meiner Gabe Kapital zu schlagen, deswegen kommt die mir als ein Belohnungsbier dabei rum.
Im Grunde alles keine allzu große Kunst, weil wir hier amerikanische Türschlösser haben, die kaum mehr tun, als zu verhindern, dass der Wind die Tür aufweht.
Vielleicht schließen sich unsere Amerikaner deswegn immer selber aus.

30
Jun
2009

Ladiez of Rap

Aus irgendeinem Grund passiert es bei uns in der Bar manchmal, dass jemand das Mikrofon in die Hand nimmt und anfängt zu rappen. Wie es dazu kommt ist mir schleierhaft. Die Resultate sind aber eigentlich immer ganz gut. Wir haben bei uns ja auch immer mal wieder Leute da, die mit Hip Hip ihr Geld verdienen, aber unter uns: Meine Rettungsdienstpraktikantin aus Jamaika macht sie alle platt. Gestern habe ich mir sogar mal die Blöße gegeben und selber mal ein paar New School Texte von DJ Quik aus den frühen 90ern zum Besten gegeben.

Check it out:



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27
Mai
2009

Nouveau Riche

Wochenlanes Drehen zum Film „Pyaar Impossible“ spülte dermaßen viel Einkommen in unsere jetzt viel zu kleinen Geldbörsen, dass Nick und ich uns es unglaublich spontan wieder erlaubten unserem Burger King Kultus nachzureligieren und unsere von Bettspinnen zerfressenen und von Leichengeiern angenagten Leiber in benannten Tempel zu tragen.

Die Kutsche, für 6,5 Baht, auf deren Trittbrettt wir schwarz auf die „Khao San Road“ genannte Todesmeile fuhren, war für 20 Menschen konzipiert, aber von 80 besetzt. An benanntem Orte des Entleibens angekommen, schossen wir unseren Weg frei, stolperten über Körper jüngst verschiedener und aßen unglaubliches: „Tripple Pepper Whopper“!

Nie habe ich die amerikanische Systemgastronomie so akkurat meinen Bedürfnissen folgen sehen. Statt mir drei „Pepper Whopper“ zu bereiten, weide ich mich jetzt an einem Großem.
So gestärkt wateten wir durch Kot, Blut und Erbrochenes die Khao San hinunter, bespuckten oder wurden von Prostitutierten bespuckt, würgten drei Tuk Tuk-Fhrer gleichzeitig und rasteten im Khao San Center, wo wir just Mitbürger von dem bekanntermaßen Weltreisenden Christian fanden.
Unsere vom vorhergehenden und andauernden Umtrunk schwergemachten Zungen brachten aber so viele Blödigkeiten zutage, dass die Christians Mitbürger mit wehenden Fahnen reißaus nahmen.

Alleingelassen, spuckten, rauchten, koteten und erbrachen wir weiter, bis die Sonne weit am Himmel stand, bevor wir.....Aber das findet sich ja in der südostasiatischen Tagespresse.





Keinesfalls betrunken eingeschlafen. Die Bilder oben zeigen Auschnitte einer intensiven Konversation zwischen Nick und mir

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24
Mai
2009

Bollywood Nachtdreh

Das erste mal seit langen, dass ich mal bis neun Uhr schlafen konnte. Das aber auch nur, weil wir heute ausnahmsweise mal nachts drehen. Um vier Uhr nachmittags sitze ich schon wieder im Crew-Bus und wir filmen wahrscheinlich bis Sonnenaufgang.

So gesehen hätte ich viel länger schlafen müssen als nur bis neun, aber wenn die innere Uhr darauf geeicht ist, um vier Uhr morgens aufzustehen, dann geht`s halt nicht länger.

Trotzdem genieße ich es mal in T-Shirt und Schlabbershorts und ohne ein Pfund Make Up im Gesicht rumzurennen, bevor ich später in ein bombastisch-grünes Kleid gesteckt werde, das mir meine Agentin gestern gekauft hat.

Gestern haben wir auf einem Sportgelände gedreht und reichlich Sonne abbekommen. Insgesamt ein beachtenswerter Work-out, denn ich habe gestern mal wieder American Football, Fußball und Tennis gespielt, letzteres allerdings ohne erwähnenswerte Erfolge.
Die Dreharbeiten von „Pyaar Impossible“ gehen gut voran und das Wetter spielt trotz Regenzeit an den meisten Tagen mit.

Die Musik ist super und meine Choreographie ist recht einfach. Hier der Link zur offiziellen Website des Films: Pyaar Impossible

Leider kann ich hier keine Bilder der Hauptdarsteller Uday Chopra und Priyanka Chopra zeigen, weil`s sonst ordentlich Ärger gibt.
Trotzdem mal ein Video und ein paar schicke Bilder vom Dreh.
Check it out:



Showbusiness heißt vor allem früh Aufstehen



Ichselbst beim Bemaltwerden

Das Video zum Dreh von „Pyaar Impossible“






Licht ist wichtig – aber nur aus der richtigen Richtung, daher die schwarze Plane




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