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All Asia

26
Jan
2009

Wegen Majestätsbeleidigung drei Jahre Haft

Ein Australier ist heute von einem thailändischen Gericht zu drei Jahren Hft wegen Majestätsbeleidigung verurteilt worden. Harry Nicolaides hatte sich schuldig bekannt im Jahr 2005 eine Novelle über „königliche Aktivitäten“ verfasst zu haben.
Ursprüngich war Nicolaides sogar zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, doch nach seinem Geständnis wurde die Strafe, wie in Thailand üblich, um die Hälfte reduziert.
Der Angeklagte wurde barfuß und and Händen und Füßen mit Ketten gefesselt in den Gerichtssaal geführt.
Im Gespräch mit Reportern verglich, der Autor die vergangenen viereinhalb Monate seit seiner Verhaftung mit den Erlebnissen von Alice im Wunderland.
Er könne nur hoffen endlich aus diesem Traum aufwachen und alle sei wie vorher.

Technorati:

12
Sep
2008

Bangkok kriegt flächendeckend Wireless Internet

Zumindest wenn es nach Dr.Dan, dem Kandidaten für das Amt des Gouverneurs von Bangkok geht. Auf diesem Wahlplakat verspricht er:

Bangkoks Gouverneurskandidat Dr. Kriangsak Charoenwongsak. Ein unabhängiger Kandidat, der alles was möglich ist für die Bangkoker tun wird. Starke Netze in ganz Bangkok mit WiMax und einer Geschwindigkeit von 75 Mps. WiMax Bangkok – 100mal schneller als das Green Wi-Fi. Netzabdeckung überall. Erweiterte Businessgelegenheiten. I erkläre mich freiwillig, mein Wissen für die Arbeit in Bangkok einzusetzen.

Na dann, mal sehen. Auf jeden Fall stehen für die Gouverneurswahlen mal wieder ein paar bizarre Kandidaten zur Wahl.



Technorati:

4
Okt
2007

Für ein freies Burma

Free Burma

28
Sep
2007

Heute: Ein rotes Shirt für Burma

In Burma ist Revolution. Menschen sterben dort gerade für ihre Freiheit . Und das nicht allzuweit entfernt von mir hier in Bangkok. Um die Menschen in Burma bei ihrem Freiheitskampf zumindest symbolisch zu unterstützen geht heute in Thailand folgende Parole rum, die über Blogs und SMS verbreitet wird.

In support of our incredibly brave friends in Burma: May all the people around the world wear a red shirt on Friday, September 28.

Ich habe heute morgen zufällig bereits ein rotes Top ausgewählt und bin deswegen schon revolutionsgerecht gekleidet.

Meine hochverehrten Leser dürfen sich aber gerne an der Aktion beteiligen.

Technorati:

17
Jul
2007

Thailand/Laos: Hmong werden abgeschoben

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Der Mekong bei Vientiane Grenzfluss zwischen Thailand und Laos
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The Mekong at Vientchian - Border between Thailand and LaosDie thailändischen Behörden planen Angehörige des Dschungelvolkes der Hmong innerhalb der nächsten zwei Monate nach Laos abzuschieben.
"Diejenigen, die aus Laos stammen werden ohne Ansiedlung in Thailand oder Drittländern in ihre Heimat zurückgebracht", sagt der Kommandeur der 3. Army Region, Generalleutnant Jiradej Kotcharat im Rahmen einer Inspection des Flüchtlingslagers von Huay Nam Khao in Phetchabun.

Insgesamt sind in dem Lager 7.653 Hmong registriert. Monatlich würden 26 Kinder geboren im Schnitt stürben 1,2 Perosnen im Monat so der Kommandeur in der Tageszeitung The Nation.

Die meisten der Hmong-Flüchtlinge geben an im Dienste der von der CIA finanzierten Hmong-Guerilla, die bis zum Fall der laotischen Hauptstadt 1975 gegen die Kommunisten kämpfte, gestanden zu haben. Sie seien nach Thailand geflohen um den Repressionen in ihrem Heimatland zu entkommen. Denn in Laos befindet sich die Regierung noch immer in einem vermeintlichen Bürgerkrieg gegen die ehemaligen CIA-Kämpfer der Hmong.
Daher greift das laotische Militär immer wieder Siedlungen der Hmong an.
"In einer der größten Siedlungen mit über 800 Bewohnern haben rund dreißig Prozent Schuss- oder Granatverletzungen. Wegen der Übergriffe durch das laotische Militär ziehen sich viele Hmong in noch dichtere Dschungelgebiete zurück. Einige fliehen über die Grenze nach Thailand. Doch dort droht ihnen die gewaltsame Deportation nach Laos, bevor sie beim UN-Flüchtlingshilfswerk registriert werden können," ist auf der Website von Amnesty International zu lesen.

Dennoch werden sie in Thailand als illegale Einwanderer behandelt und werden zrück nach Laos abgeschoben.
In der vergangenen Woche siedelte die thailändische Armee die Hmong bereits in en anderes Lager um, um sie dort zu registrieren.

Mehr zur Geschichte der Hmong: Die Hmong ein Volk zwischen Diaspora und Verfolgung

Technorati:

15
Jul
2007

Laos: Laotische Zentralbank bringt Thai Baht in Umlauf

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Andere Währungsstrategien als die Kambodschaner verfolgt die laotische Zentralbank. Das Kreditinstiut des Landes gab letzte Woche 30 Millionen thailändische Baht (etwa 8,6 Milliarden Lao Kip). Damit solle Kursgewinnen unter den Geldwechslern auf dem Schwarzmarkt vorgebeugt werden, erklärte Bankgouverneur Phouphet Khamphounvong. Nachdem der thailändische Baht gegenüber dem laotischen Kip stark an Wert zugenommen hatte, sah sich die Banque pour le Commerce Exterieur Lao (BCEL) in der Pflicht die Währung des vergleichsweise reichen Nachbarlandes in Unlauf zu bringen um den Kurs im eigenen Lan zu stabilisieren.
In Kambodscha versucht man hingegen ausländischen Währungen um jeden Preis aus dem inlänischen Zahlungsverkehr zu verbannen. Die Kambodschaner, allen voran die Politikerin Tiolong Saumura.

Technorati:

3
Jul
2007

Laos: Die Hmong - ein Volk zwischen Diaspora und Verfolgung

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Als sich der Vietnamkrieg auf Kambodscha und Laos ausweitete, schuf die CIA aus Mitgliedern des laotischen Bergstammes der Hmong im Jahr 1961 eine Stammesguerilla, die an der Seite der USA eine Zeit lang erfolgreich gegen die kommunistischen Truppen kämpfte. Als Laos später zum Nebenschauplatz des größeren Krieges in Vietnam Der Mekong bei Vientiane Grenzfluss zwischen Thailand und Laos
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The Mekong at Vientchian - Border between Thailand and Laoswurde zerfiel die Allianz. Im Jahr 1975 zogen sich die USA aus Laos zurück und überließen den kommunistischen "Pathet Lao" das Feld, die in der Folge mehr als 10.000 Hmong töteten. Viele der Hmong zogen sich daraufhin in die laotischen Wälder zurück, um von dort aus weiter gegen die Regierung zu kämpfen. Viele der Überlebenden flohen aber auch in die USA, wo heute etwa 200.000 Hmong leben.

Nach Einschätzung von Amnesty International sind die Nachfahren der Kämpfer für die laotische Regierung heute nicht mehr gefährlich:" Die Hmong besitzen keine oder veraltete Waffen. Sie sind unterernährt und ohne medizinische Versorgung. Trotzdem sieht die Regierung in den Hmong eine Gefahr für die Sicherheit des Landes."

Der amerikanische Autor Roger Warner hat die Schauplätze dieses heimlichen Krieges besucht und weiß Ähnliches zu berichten: "Wir fanden verstreute Gruppen abgerissener Kämpfer, die sich von Wildpflanzen ernährten und der laotischen Armee auswichen, aber fast jeden Tag über Satellitentelefon mit ihren Verwandten in Amerika telefonierten."
Dennoch greift das laotische Militär immer wieder Siedlungen der Hmong an.
"In einer der größten Siedlungen mit über 800 Bewohnern haben rund dreißig Prozent Schuss- oder Granatverletzungen. Wegen der Übergriffe durch das laotische Militär ziehen sich viele Hmong in noch dichtere Dschungelgebiete zurück. Einige fliehen über die Grenze nach Thailand. Doch dort droht ihnen die gewaltsame Deportation nach Laos, bevor sie beim UN-Flüchtlingshilfswerk registriert werden können," ist auf der Website von Amnesty International zu lesen.
Insgesamt sei unklar wieviele Hmong in den Wäldern lebten. Schätzungen variieren von mehreren Hundert bis zu 17.000. Die Menschenrechtsorganisation hat zudem dokumentiert, dass rund 780 Hmong im Norden von Laos den Dschungel im vergangenen Jahr verlassen haben. Von ihnen fehlt jede Spur.

Der Bericht von Amnesty International zur Situation der Hmong

Technorati:

28
Jun
2007

Morgendämmerung des urbanen Milleniums

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Bangkok könnte, wie auch Großstädte in anderen Schwellenländern zu einem "unkontrollierbaren, giftigen Ameisenhaufen" werden, warnt die thailändische Demografin Kritaya Archavanitkul.
Moloch BangkokNächstes Jahr werde die Erde in die "Morgendämmerung des urbanen Milleniums" eintreten - dann wird die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten leben, prognostiziert ein Bericht zur Weltbevölkerung des United Nations Population Fund (UNFPA).
Urbanisierung definiert der UN-Bericht als "Zunahme des Anteils der in Städten lebenden Menschen an der Gesamtbevölkerung". In ihrem Gefolge kommen auch Armut, Slums und sozialer Verfall.
Dieser Trend zeigt sich deutlich in den Entwicklungsländern, wo im Jahr 2030 80% aller Stadtbewohner weltweit leben werden.
"Die Stadtbevölkerung der Erde wuchs im Verlauf des 20. Jahrhunderts schnell von 220 Millionen auf 2,8 Milliarden Menschen an. In den nächsten Jahrzehnten werden wir aber einen nie dagewesenen Bevölkerungsanstieg in den Städten der Entwicklungsländer verfolgen können", zitiert die Tageszeitung The Nation aus dem UN-Report.
"Das ist besonders in Afrika und Asien bedenklich, wo sich die Einwohnerzahlen der Metropolen in den Jahren zwischen 2000 und 2030 verdoppeln werden." Innerhalb einer einzigen Generation werden also alle Großstädte Asiens faktisch dupliziert.
"Die Tatsache, dass die 65 Millionen Thais bereits zur Hälfte in Stadtgebieten leben verdankt das Land der "Lieber Stadt als Land"-Politik seit Beginn der Entwicklungs-Ära in den 1960er Jahren," sagt die Dirketorin des Forschungsinstitutes für Bevölkerungs- und Sozialforschung der Mahidol-Universität, Kritaya Archavanitkul."Thailands Wirtschaftswachstum basiert auf dem fortschreitenden Abzug wirtschaftlicher Resourcen aus seinen ländlichen Gebieten. wasserkraftwerke, die die Industrialiesierung und Urbanisierung der Städte speisen sollen, haben den Landbewohnern ihre Resourcen genommen."
Die Demografin fordert daher Stadtentwicklungspläne für eine ausbalancierte Entwicklung des Landes, um die massive Abwanderung in die Städte zu bremsen.

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26
Jun
2007

Schwarzes Gold vor Südostasien

Die Ölgebiete vor Südostasiens KüstenWie Spiegel-Online gestern berichtete ist der US-Ölkonzern bei Probebohrungen vor der Küste der kambodschanischen Stadt Sinhanoukville gleich bei vier von insgesamt fünf Bohrlöchern auf Öl gestoßen - ein Fund, den Chevron als "signifikant" bezeichnet.
Bekannt ist Sinhanoukville bislang eher für seine weißen Traumstrände, aber der Ölfund könnte sich schnell als Segen für Kambodscha, eines der ärmsten Länder Asiens erweisen. Das Land will mit den Rohstoffen endlich den großen Sprung nach vorn machen.

Der Artikel bei Spiegel-Online

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2
Jun
2007

Wie groß ist Kambodscha?

Einen Verlust von Kambodschas Souverinität sahen kambodschanische Oppositionspolitiker vorraus, als sie feststellten, dass man auf der Website der Internationalen Organisation südostasiatischer Staaten (ASEAN) die Fläche des Landes abgerundet hatte.

Flächenangabe Kambodschas auf der ASEAN WebsiteDer Webauftritt von Asean gibt Kambodschas Hoheitsgebiet mit 181,000 Quadratkilometern an. Unrichtig, sagen Politiker der Oppositionsparteien. Kambodscha sei in Wahrheit 181.035 Quadratkilometern groß.
Der kambodschanische Politiker Keo Remy forderte das Ministerium für Telekommunikation und Post sogar auf, die gesmte Website zu sperren.

Wenn es sich um ein Versehen handele, sei das Schlamperei. Sei die ungenaue Flächenausdehnung aber mit Absicht falsch angegeben worden, zeige dass, das die ASEAN für Kambodschas Nachbarländer arbeite, sagte der Politiker in einem Interview mit der Bangkok Post. "Wenn diese Angabe sogar von einem Kambodschaner gemacht wurde, dann ist das Hochverrat....als kenne man seine eigenen Eltern nicht."

Der Sprecher des Informationsministeriums Khieu Kanharith rief daraufhin zu Besonnenheit und Ruhe auf und versprach sich um die Angelegenheit zu kümmern.

Vorwürfe gegen Thailand and Vietnam kambodschanisches Territorium zu beanspruchen sind in Kambodscha ein heißes Thema.

Im Januar 2003 führte das haltlose Gerücht, eine thailändische Schauspielerin beanspruche den Tempelkomplex Angkor Wat, der auch die Nationalflagge des Landes ziert, zu Übergriffen auf thailändische Geschäfte und einem Brandanschlag auf die thailändische Botschaft in Phnom Penh.

Allerdings verschwinden nicht nur Quadratkilometer kambodschanischen Territoriums auf rätselahafte Weise. Vor allem die politischen und militärischen Eliten Kambodschas werden für das „Verschwinden“ von ausländischen Geldern in einer Größenordnung von jährlich ca. 300 Mio. US-Dollar verantwortlich gemacht.

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Pratu Namo

PRATU NAMO

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