Pratu Namo goes Isaan – Das wahre Thailand
Es war mal wieder Zeit. Ich musste mal wieder raus aus dem Moloch Bangkok und aufs Land. Ich habe mich schon Freitagnacht auf die Reise in Isaan, dem armen, ländlichen Nordosten Thailands gemacht. Gestern ist nämlich die unglaubliche Siriporn Ampaipong in dem Dorf Koonsaay, Bezirk U-Keeo aufgetreten – und ich war dabei.
Einfach sehenswert. Ich habe es schon oft geschrieben: Trotz all der Schönheit der Insel im Golf von Thailand und der Andamanensee, der funkelnden Tempel in Bangkok und der urigen Dschungeldörfer im Norden – erst auf dem Land und ganz besonders im Issan lernt man das „Wahre Thailand“ kennen. Erst wenn man mal hier oben im Nordosten war kann man verstehen, was die Leute bewegt, was sie so sein lässt wie sie sind und was die thailändische Kultur ausmacht. Natürlich ist der buddhistische Issan nicht zu vergleichen mit dem mehrheitlich muslimisch geprägten Süden. Aber die Menschen aus dieser armen Region an der Grenze zu Laos und Kambodscha haben sich schon vor Jahrzehnten auch in den Süden des Landes aufgemacht um dort ihr Glück zu versuchen. Es heißt, dass wenn die Menschen aus dem Issan, die in den Touristengebieten arbeiten nach Hause gingen, nur noch Touristen übrig wären.
Hier oben gibt es keinen Strand, keine Berge, keinen Dschungel, keine Discos und keine Bars. Dafür aber endlose Reisfelder und Ruhe. Und gerade letzteres lernt man zu schätzen, wenn man den Rest des Jahres in Bangkok lebt.
Dafür gibt es hier aber traumhafte Sonnenuntergänge, Abende mit den Großfamilien mit reichlich Essen und interessanten Gesprächen, traditionelle Dorffeste, unglaubliche Gastfreundschaft, wahre Freundschaft und die Mor Lam-Tanzabende.
Die Bilder vom Siriporn-Konzert gibt es in den nächsten Tagen. Bilder vom Isaan und aus dem Dorf Koonsaay gibt es aber schon heute. Check it out:

12 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung – Hier geht alles etwas langsamer

Ein Spezialität des Dorfes Koonsaay – Die bunten Bastmatten

Die Menschen des Isaan sind ethnische Laoten - Gegessen wird also mit den Fingern

Frauen beim Flechten der Matten

Die Erntehütte meiner Gastfamilie

Eine alte Hütte in der Dorfmitte

Auf dem Tempelgelände: Eine Bekannte rollt nach einer Zeremonie zum Ende der buddhistischen Fastenzeit (Ook Pansa) die Matten zusammen

Zu den Klängen von Mor Lam-Musik aus dem Kofferradio wird der Bast sortiert

Ein Reisfeld im Dorf Koonsaay

Sonnenuntergang in den Reisfeldern

Die Radiostation des Bezirks bei Sonnenaufgang
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Einfach sehenswert. Ich habe es schon oft geschrieben: Trotz all der Schönheit der Insel im Golf von Thailand und der Andamanensee, der funkelnden Tempel in Bangkok und der urigen Dschungeldörfer im Norden – erst auf dem Land und ganz besonders im Issan lernt man das „Wahre Thailand“ kennen. Erst wenn man mal hier oben im Nordosten war kann man verstehen, was die Leute bewegt, was sie so sein lässt wie sie sind und was die thailändische Kultur ausmacht. Natürlich ist der buddhistische Issan nicht zu vergleichen mit dem mehrheitlich muslimisch geprägten Süden. Aber die Menschen aus dieser armen Region an der Grenze zu Laos und Kambodscha haben sich schon vor Jahrzehnten auch in den Süden des Landes aufgemacht um dort ihr Glück zu versuchen. Es heißt, dass wenn die Menschen aus dem Issan, die in den Touristengebieten arbeiten nach Hause gingen, nur noch Touristen übrig wären.
Hier oben gibt es keinen Strand, keine Berge, keinen Dschungel, keine Discos und keine Bars. Dafür aber endlose Reisfelder und Ruhe. Und gerade letzteres lernt man zu schätzen, wenn man den Rest des Jahres in Bangkok lebt.
Dafür gibt es hier aber traumhafte Sonnenuntergänge, Abende mit den Großfamilien mit reichlich Essen und interessanten Gesprächen, traditionelle Dorffeste, unglaubliche Gastfreundschaft, wahre Freundschaft und die Mor Lam-Tanzabende.
Die Bilder vom Siriporn-Konzert gibt es in den nächsten Tagen. Bilder vom Isaan und aus dem Dorf Koonsaay gibt es aber schon heute. Check it out:

12 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung – Hier geht alles etwas langsamer

Ein Spezialität des Dorfes Koonsaay – Die bunten Bastmatten

Die Menschen des Isaan sind ethnische Laoten - Gegessen wird also mit den Fingern

Frauen beim Flechten der Matten

Die Erntehütte meiner Gastfamilie

Eine alte Hütte in der Dorfmitte

Auf dem Tempelgelände: Eine Bekannte rollt nach einer Zeremonie zum Ende der buddhistischen Fastenzeit (Ook Pansa) die Matten zusammen

Zu den Klängen von Mor Lam-Musik aus dem Kofferradio wird der Bast sortiert

Ein Reisfeld im Dorf Koonsaay

Sonnenuntergang in den Reisfeldern

Die Radiostation des Bezirks bei Sonnenaufgang
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Teesha - 10. Mär, 00:13
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