Verboten
Eigentlich ist es ein Schande, aber irgendwie auch typisch für mich. Nachdem ich jetzt schon so lange in Thailand bin, habe ich es erst vorgestern mal geschafft, den Königspalast, eine der touristischen Hauptattraktionen Bangkoks, zu besuchen.
Noch bevor ich aber überhaupt das Palastgelände betreten konnte, hatte ich schon einen ersten, bitteren Geschmack auf der Zunge. Grund war das Schild am Kassenhäusschen.
„Eintritt 300 Baht“. Das ist OK, wenn nicht unten drunter in Thai stehen würde „Thais müssen keine Eintrittskarte kaufen und kommen umsonst rein“.

Im Grunde ist es ja ein wenig nachzuvollziehen. Ist ja ihr König, also dann praktisch auch ihr Königspalast und damit ihr Kulturgut. Aber Deutsche bezahlen auch in Neuschwanstein Eintritt. Das wirkt natürlich, als wären die Touristen melkbare Geldschweine. Die Sache wird noch unehrlicher, weil diese Information nur in Thai am Häusschen stand.
Im Palst selber, gibt es dann die üblichen Museumsrestriktionen: Fotografieren und Filmen verboten. Fotografieren scheint noch verständlich, weil natürlich die Strahlkraft von Tausend Blitzlichtern, die Ausstellungsstücke verblassen lassen könnte. Aber mit Blitz wird nur selten gefilmt und es wäre ein leichtes gewesen, darauf hinzuweisen, dass das Fotografieren und Filmen mit künstlichen Lichtquellen untersagt ist.

Zusätzlich nervig ist es, dass man auern die Baseballkappe absetzen muss, aber das gehört sich so in einem Tempel und steht nicht zur Debatte. Warum ich aber im Museum die Kappe hätte absetzen sollen war mir dann doch schleierhaft, weil es kein religiöses Gebäude war sondern eben ein Museum. Entsprechend bin ic dieser Aufforderung dann auch nicht nachgekommen, weil mir das dann doch zu blöd war.

Das Höchstmass an thailaendischer Ungeschicktheit war aber das folgende Schild, dass einem sogar mit einem deutschen Wort mitteilt, dass Ausländer hier nicht lang dürfen. Das ist dann natürlich für den handelsüblichen Touristen völlig unverständlich, warum er Eintritt bezahlen muss, dann aber nicht wie die Thais alle Bereiche der Palastanlage betreten kann.
So ging es mir natürlich auch. Ich habe es mir allerdings dann erlaubt einen der Aufseher auf Thai zu fragen, was es damit auf sich hat. Der einfache Grund: Dort geht es zu einem Ausgang und wenn man da als Ausländer mal draussen ist, sind wieder die 300 Baht Eintritt fällig um wieder reinzukommen. Für die Thais fällt das natürlich nicht an und deswegen dürfen die da lang. So schliesst sich der Kreis.
Aber angesichts der Tatsache, dass sich Tausende Besucher täglich unerwünscht vorkommen, könnten ja mal ein paar der 300 Baht-Eintrittsgelder auf vernünftige Schilder verwendet werden.

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Noch bevor ich aber überhaupt das Palastgelände betreten konnte, hatte ich schon einen ersten, bitteren Geschmack auf der Zunge. Grund war das Schild am Kassenhäusschen.
„Eintritt 300 Baht“. Das ist OK, wenn nicht unten drunter in Thai stehen würde „Thais müssen keine Eintrittskarte kaufen und kommen umsonst rein“.
Im Grunde ist es ja ein wenig nachzuvollziehen. Ist ja ihr König, also dann praktisch auch ihr Königspalast und damit ihr Kulturgut. Aber Deutsche bezahlen auch in Neuschwanstein Eintritt. Das wirkt natürlich, als wären die Touristen melkbare Geldschweine. Die Sache wird noch unehrlicher, weil diese Information nur in Thai am Häusschen stand.
Im Palst selber, gibt es dann die üblichen Museumsrestriktionen: Fotografieren und Filmen verboten. Fotografieren scheint noch verständlich, weil natürlich die Strahlkraft von Tausend Blitzlichtern, die Ausstellungsstücke verblassen lassen könnte. Aber mit Blitz wird nur selten gefilmt und es wäre ein leichtes gewesen, darauf hinzuweisen, dass das Fotografieren und Filmen mit künstlichen Lichtquellen untersagt ist.
Zusätzlich nervig ist es, dass man auern die Baseballkappe absetzen muss, aber das gehört sich so in einem Tempel und steht nicht zur Debatte. Warum ich aber im Museum die Kappe hätte absetzen sollen war mir dann doch schleierhaft, weil es kein religiöses Gebäude war sondern eben ein Museum. Entsprechend bin ic dieser Aufforderung dann auch nicht nachgekommen, weil mir das dann doch zu blöd war.
Das Höchstmass an thailaendischer Ungeschicktheit war aber das folgende Schild, dass einem sogar mit einem deutschen Wort mitteilt, dass Ausländer hier nicht lang dürfen. Das ist dann natürlich für den handelsüblichen Touristen völlig unverständlich, warum er Eintritt bezahlen muss, dann aber nicht wie die Thais alle Bereiche der Palastanlage betreten kann.
So ging es mir natürlich auch. Ich habe es mir allerdings dann erlaubt einen der Aufseher auf Thai zu fragen, was es damit auf sich hat. Der einfache Grund: Dort geht es zu einem Ausgang und wenn man da als Ausländer mal draussen ist, sind wieder die 300 Baht Eintritt fällig um wieder reinzukommen. Für die Thais fällt das natürlich nicht an und deswegen dürfen die da lang. So schliesst sich der Kreis.
Aber angesichts der Tatsache, dass sich Tausende Besucher täglich unerwünscht vorkommen, könnten ja mal ein paar der 300 Baht-Eintrittsgelder auf vernünftige Schilder verwendet werden.
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Teesha - 7. Sep, 05:12
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