Traumberuf Müllfischer?
Neulich bin ich schon gegen sieben Uhr morgens unterwegs zum Bo Bae Markt gelaufen. Die Strecke ist ungefähr dieselbe wie zum besetzen Regierungsgebäude. Die Temperaturen waren noch mild und bei Sonnenaufgang ist selbst ein Moloch wie Bangkok noch friedlich und sanft.
In Bangkok werden jeden Tag Tonnen von Plastikflaschen verkauft, geleert und weggeworfen. Aber obwohl es nur extrem selten Mülleimer gibt, sieht man auf den Straßen kaum eine herumliegen. Sicher haben auch die Heerschren von Straßenfegerinnen ihren Anteil an diesem Umstand, aber im Wesentlichen ist es die Armut der Menschen, die die Straßen vom groben Müll befreit. Recyclebare Rohstoffe bringen Geld. Zwar sehr wenig, aber wenn man sonst nichts hat, ist ds schon mal etwas. So wird also alles gesammelt, was irendwie beim Rohstoffhändler abgesetzt weren kann: Papier, Dosen, Flaschen und eben auch Plastikflaschen.
Durch die Straßen ziehen abgerissene Gestalten mit großen Plastiksäcken, die die Müllhaufen danach durchsuchen. Die Konkurrenz ist hart.
Auf dem Wasser ist man allerdings noch weitgehend allein. Und weil Plastikflaschen nun mal schwimmen, scheint die Arbeit nicht ganz so mühsam, wie das Durchwühlen der widerlichen Müllsäcke.
Bangkok ist von unzähligen Kanälen durchzogen und wird deswegen auch oft das „Venedig Südostasiens“ genannt. Und zumindest der Gestank aus diesen Kanälen muss den Vergleich mit der italienischen Kulturstadt nicht scheuen.
Um aber der Müllfischerei auf diesen Kanälen nachzugehen braucht man zumindest ein Boot – sollte man denken. Aber weit gefehlt. Ich habe uch schon Menschen gesehen, die nur auf einem Stück Styropor schwimmend mit bloßen Händen, den fauligen Schlamm in den Kanälen nach Metall durchwühlten.




Technorati: bangkok thailand thai müll armut müllfischer recycling bilder
In Bangkok werden jeden Tag Tonnen von Plastikflaschen verkauft, geleert und weggeworfen. Aber obwohl es nur extrem selten Mülleimer gibt, sieht man auf den Straßen kaum eine herumliegen. Sicher haben auch die Heerschren von Straßenfegerinnen ihren Anteil an diesem Umstand, aber im Wesentlichen ist es die Armut der Menschen, die die Straßen vom groben Müll befreit. Recyclebare Rohstoffe bringen Geld. Zwar sehr wenig, aber wenn man sonst nichts hat, ist ds schon mal etwas. So wird also alles gesammelt, was irendwie beim Rohstoffhändler abgesetzt weren kann: Papier, Dosen, Flaschen und eben auch Plastikflaschen.
Durch die Straßen ziehen abgerissene Gestalten mit großen Plastiksäcken, die die Müllhaufen danach durchsuchen. Die Konkurrenz ist hart.
Auf dem Wasser ist man allerdings noch weitgehend allein. Und weil Plastikflaschen nun mal schwimmen, scheint die Arbeit nicht ganz so mühsam, wie das Durchwühlen der widerlichen Müllsäcke.
Bangkok ist von unzähligen Kanälen durchzogen und wird deswegen auch oft das „Venedig Südostasiens“ genannt. Und zumindest der Gestank aus diesen Kanälen muss den Vergleich mit der italienischen Kulturstadt nicht scheuen.
Um aber der Müllfischerei auf diesen Kanälen nachzugehen braucht man zumindest ein Boot – sollte man denken. Aber weit gefehlt. Ich habe uch schon Menschen gesehen, die nur auf einem Stück Styropor schwimmend mit bloßen Händen, den fauligen Schlamm in den Kanälen nach Metall durchwühlten.




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Teesha - 2. Nov, 10:55
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
sven (Gast) - 14. Feb, 03:50
Becherpfand
Wieder eine Sache die es auf der ganzen Welt gibt.
Wieder eine Sache die überall gleich ist.
Ich kenne das von meinem letzten Stadionbesuch. Auf einen Plastikbecher gibt es 50 cent Pand. Glaube ich. Genau kann ich das nicht sagen. Weil, als ich meinen Becher halb voll unter meinen Sitz stellte hat er scheinbar Beine bekommen und ist auf und davon. Gutgläubig wie ich bin habe ich das auch ein zweites mal gemacht. Das Ergebnis war das Gleiche. Beim dritten mal habe ich das mal beobachtet. Es gibt im Stadion echt leute die hinter einem lang laufen und den Becher zwischen den Beinen klauen. Dreist oder? Als ich den Kameraden darauf ansprach bekam ich die Antwort: der steht da schon so lange, ich dachte der gehört keinem.
Wieder eine Sache die überall gleich ist.
Ich kenne das von meinem letzten Stadionbesuch. Auf einen Plastikbecher gibt es 50 cent Pand. Glaube ich. Genau kann ich das nicht sagen. Weil, als ich meinen Becher halb voll unter meinen Sitz stellte hat er scheinbar Beine bekommen und ist auf und davon. Gutgläubig wie ich bin habe ich das auch ein zweites mal gemacht. Das Ergebnis war das Gleiche. Beim dritten mal habe ich das mal beobachtet. Es gibt im Stadion echt leute die hinter einem lang laufen und den Becher zwischen den Beinen klauen. Dreist oder? Als ich den Kameraden darauf ansprach bekam ich die Antwort: der steht da schon so lange, ich dachte der gehört keinem.
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