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14
Mrz
2007

Änderung der Reiseroute

Urspuenglich hatte ich ja geplant nach einer Woche Party auf Ko Chang, nach Malaysia zu fahren um mir Kuala Lumpur anzusehen, gleichzeitig meinen Visa-Run zu absolvieren und neue 30 Tage in Thailand den Pass gestempelt zu bekommen. Auf dem Rueckweg wollte ich dann noch eine Woche einen Zwischenstopp auf Ko Pan Ngan machen um auszuspannen.

Nachdem ich aber letzte Woche meinen Visa-Run schon in Kambodscha erledigt hatte, mir die Strecke nach Malasia und Kuala Lumpur doch etwas zu weit war und sich auf Ko Chang ganz neue Optionen fuer mich ergeben haben habe ich mich jetzt anders entschieden. Ich werde zusammen mit Opoo, einer Thai-Freundin in ihr Heimatdorf in den Isaan, den laotischen Nordosten Thailands fahren.
Dort werden wir an einem Ngaan Buat, einer Moenchwerdungszeremonie teilnehmen und Opoo wird dort tanzen. Einer ihrer Freunde geht naemlich als Moench ins Kloster und das wird in Thailand gross gefeiert.
Route2An so etwas als Auslaender teilzunehmen ist eine besondere Gelegenheit, die ich mir natuerlich nicht entgehen lassen will. Ausserdem ist der Isaan im Vergleich zu Chiang Mai im Norden und den Inseln im Sueden Thailands touristisch kaum erschlossen. Ich habe diesen Teil des Landes 2005 zum ersten Mal auf meinem Weg nach Laos besucht. Allerdings nur kurz und nur sehr oberflaechlich (Autobahnraststaette).
Am gleichen Tag, an dem das grosse Fest ist, gibt auch Sek Loso, mein absoluter Lieblingsthaimusiker, in Udon ein Konzert. Wuerde ich auch gerne sehen, aber das waere unanstaendig und kommt deshalb nicht in Betracht.

Von Ko Chang geht es morgen also zu dritt nach Bangkok, von dort dann mit dem Bus nach Udon Thani, mit ca. 200.000 Einwohnern eine der groesseren Staedte der Region. Weil der Isaan, die aermste Region Thailands, den Grossteil, der in Bangkok und den Toristenorten arbeitenden Billiglohnarbeiter stellt, gibt es sehr guenstige Verbindungen dorthin. Die muss man natuerlich kennen.
Im Isaan wird duebrigen isaanisch gesprochen, eine Sprache, die dem laotischen sehr ahnlich ist, sich aber vomThai doch sehr unterscheidet. Ich habe aber die letzte Woche einige Anstrengungen unternommen, wenigstens die Grundzuege und die wichtigsten Vokabeln zu lernen, damit ich wenigstens erahnen kann um was es geht. Durch das Fernsehen und die Schulausbildung sprechen dort aber doch sehr viele (besonders die juengeren) Thai. Von daher sollte die Kommunikation moeglich sein. Ich habe letzte Woche schon mit Opoo's Mutter telefoniert und es hat funktioniert. Ich konnte sogar ein paar Brocken isaanisch Einflechten und hab so natuerlich ihre Gunst erworben. Immerhin wohne ich ja fast eine Woche in ihrem Haus, da muss man schon alle Register ziehen.
Heute hat es uebrigens das erste Mal seit Wochen geregnet. Zwar nur ganz wenig und sehr kurz, aber sehr angenehm.

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