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Travel

18
Feb
2011

Nur noch ein einziges Visum für die sechs Mekong-Länder

US Passport: Vietnam, Cambodia, Thailand

Private Reiseveranstalter haben die sechs Regierungen der Erweiterten Mekong-Region (GMS) dazu aufgefordert noch schneller an dem geplanten Einzelvisum für die gesamte Region zu arbeiten.
Die Erweiterte Mekong-Region umfasst Thailand, China (hier die Provinz Yuannan und die autonome Region Guangxi Zhuang), Burma, Kambodscha, Laos und Vietnam.

Ein Vertreter der Handelkammer von Chiang Rai (Thailand) erklärte, wenn nicht bald alle beteiligten Staaten bereit dazu wären, würden die Länder, die es bereits sind alleine durchziehen. So könnte es beispielsweise bald ein einziges Vidum für Chiang Rai in Thailand und Kunming in China geben. Die neue Autobahn R3, die Kunming, Laos und Thailand miteinander verbindet ist bereits fertiggestellt und die Touristenströme werden schon bald anschwellen. Es wird dabei mit besonders vielen chinesischen Touristen gerechnet.

In der Erweiterten Mekong-Region sind sich alle darüber im Klaren, was für ein Potential der Tourismus birgt und die Anrainerstaaten sind dabei, ihre Infrastruktur auszubauen. So können dann mehr Besucher nach Luang Prabang (UN-Weltkulturerbestadt in Laos) kommen. Bereits jetzt hat die Stadt ihren Flughafen so weit ausgebaut, dass auch große Passagiermaschinen, wie die Boeing 737 dort landen können. Auch die Autobahn zwischen der thailändischen Provinz Nan und der chinesischen Stadt Jinghong wurde ausgebaut.
Darüber hinaus finanziert die chinesische Regierung die Hälfte einer vierten, 33 Millionen Euro teuren Brücke über den Mekong bei Chiang Rai und Huay Xai in Laos.
Die UN-Tourismusorganisation schätzt, dass bis zum Jahr 2020 mehr als 100 Millionen Chinesen im Jahr ins Ausland vereisen werden.

Etwa 11 Prozent der Ostasien-Reisenden kommen nach Thailand, immerhin 4,4 Millionen Menschen im letzten Jahr. Fast die Hälfte davon sind Chinesen.

Bild: flickr/dcgreer

17
Feb
2011

Phuket: Notunterkünfte für mittellose Touristen



In den nächsten Wochen werden auf Phuket die ersten Notunterkünfte für gestrandete Touristen gebaut werden.
Der Chef der Touristen-Polizei, Ekachai Pramanakul, der die Polizeistationen von Phuket und Phang Nga leitet, berichtet, dass die Häuser hinter dem Polizeihauptquartier an der Yaowarat Road auf Phuket errichtet werden sollen.
Die Unterkünfte bestehen aus zwei jeweils mit betten ausgestatteten, 16 Quadratemeter großen Doppelzimmern und werden von den Schülern der Berufsschule von Phuket gebaut.

Das Hilfsangebot richtet sich an Touristen und Expats, die in Phuket in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind und körperliche oder geistige Probleme haben.
„Vorher mussten die Touristen im Polizeihauptquartier schlafen und die Besucher, die hereinkamen, fanden das nicht so gut. Jetzt haben die Touristen mehr Privatsphäre, so Ekachai.

Angesichts der Hunderten von gestrandeten „Expats“, die ohne Pässe und Geld, Visa oder als Overstayer durch Phuket schlurfen, dürfte es wohl keinen halben Tag dauern, bis die Zimmer ausgebucht sind.
Eigentlich könnte die Touristenpolizei gleich einen Shuttleservice einrichten, die die Bewohner der Notunterkünfte am drei Uhr morgens in Patong einladen und in ihre neue Heimstadt bringen.

13
Feb
2011

Thailand, das Land des Lächelns - Ein Lächelratgeber

Thai Smile

Thailand ist - nicht zuletzt durch eine großangelegte Kampagne der Tourismusbehörde – bekannt als das Land des Lächelns. Und das zu Recht. Es scheint, dass egal wohin man in Thailand geht oder was man tut: Die Thais lächeln einen an. Die meisten Menschen glauben deshalb, dass die Thais immer glücklich sind. Doch das Thai-Lächeln ist viel vielschichtiger, als man denken könnte.

In Thailand kann ein Lächeln Glücklichsein ausdrücken, kann aber auch etwas völlig anderes bedeuten. Ein Lächeln richtig zu deuten, kann aber wichtig sein, um sich in der doch recht komplizierten, fremden aber einzigartigen Kultur Thailands zurecht zu finden.

Wenn man in Thailand lebt und jeden Tag im beruf und Privatleben von Thais umgeben ist, fällt es einem bald leicht, die Unterschiede im Lächeln zu erkennen. Dann merkt man schnell, dass ein Lächeln sicher ein Ausdruck von Freude ist, aber auch negative Emotionen wie etwa Verlegenheit, Bedauern, Verwirrung oder sogar Zorn ausdrücken kann.

Für westliche Ausländer ist das oft verwirrend. Weiß man aber, dass es für die Thais sehr wichtig ist, Konflikte zu vermeiden und die zwischenmenschliche Harmonie zu erhalten, versteht man auch, warum Thais auch in negativen Zusammenhängen lächeln.

Es gibt viele Arten von Lächeln und noch mehr Bedeutungen. Einige davon sind hier zusammengestellt (gelegentlich mit etwas Sinn für Ironie zu lesen).
  • Das „Entschuldigen Sie den Fehler“-Lächeln

    Es ist häufig in Restaurants oder an anderen orten, an denen sich frustrierte Touristen herumtreiben, zu finden. Beschwerden über das Essen werden prompt mit einem Lächeln beantwortet. Das frustriert den gast allerdings meist umso mehr, denn der kellner findet den Umstand, dass das falsche Gericht gebracht wurde wohl noch lustig. In Wahrheit ist das Lächeln allerdings als aufrichtige Entschuldigung zu verstehen.
  • Das “Ich hab’ keine Ahnung wovon Sie überhaupt reden”-Lächeln

    Ein weiteres von Touristen oft missverstandenes Lächeln. Zwar sprechen die meisten Thais etwas English doch meist nur sehr wenig. Vor allem, wenn Sie mit schnell sprechenden westlichen Ausländern konfrontiert werden, die Englisch als Muttersprache haben, sind die meisten Thais deutlich überfordert.
  • Das “Ich weiß nicht, was ich sagen soll”-Lächeln

    Ein Verwandter des “Ich hab’ keine Ahnung wovon Sie überhaupt reden”-Lächelns. Oft haben Thais einfach nicht das richtige englische Wort in ihrem Wortschatz, um die Frage angemessen zu beantworten. Auch kann es sein, dass die Antwort dem Thai aus kulturellen Gründen unpassend erscheint, etwa weil sie den Ausländer oder ihn selbst beschämen würde.
  • Das „Ist mir egal“-Lächeln

    Diese Art zu Lächeln ist nicht schwer zu erkennen, denn in der westlichen Welt haben wir fast genau das gleiche. Meist tritt es zutage, wenn es zu einer Situation kommt, in der zwei Menschen unterschiedlicher Meinung sind und zumindest einer keine Lust hat sich zu streiten. Dies wird in der regel meist der Thai sein, denn in seiner Kultur ist es wichtig Konflikte zu vermeiden und die Harmonie zu wahren. Daher lächelt er, auch wenn es seiner Meinung nach komplett falsch läuft.
  • Das „Es ist mir so peinlich, dass ich im Erdboden versinken möchte“-Lächeln

    Dieses Lächeln folgt oft auf das oben genannte „Entschuldigen Sie den Fehler“-Lächeln. Es wird angewendet, wenn der erboste Tourist den Thai mit Beschimpfungen überzieht, wobei ein Lächeln den Tourist dann nur noch weiter in Rage bringt. Dies kann dann allerdings (aber eher selten) zu dem folgenden Lächeln führen.
  • Das „Ich könnte dich erwürgen“-Lächeln

    Das ist naturgemäß ein sehr gefährliches Lächeln und wenn es aufzieht, sollte man seine folgenden Handlungen und Worte genau überdenken. Thais verfügen über eine ausgeprägte Selbstbeherrschung, aber selbst bei zurückhaltenden Menschen kann man den Bogen überspannen. Wenn man also dieses Lächeln zu sehen bekommt, sollte man zügig das Weite suchen. Wenn Thais die Kontrolle verlieren, dann in in einer fürchterlichen Raserei. Dazu kommt, dass jeder Landsmann und jede –frau in rufweite zur Hilfe kommt, was üble Folgen haben kann.
Thailand ist ein hervorragendes Land, das mit Abenteuer, beeindruckender Kultur, Naturwundern, Party, tollem Essen und Einkaufsmöglichkeiten lockt. Die Kombination all dieser Attribute mit günstigen Preisen, warmem Wetter und freundlichen Thais macht es verständlich, warum so sich viele Menschen in das Land verlieben.
Wenn man sich ein bisschen bemüht, die Kultur zu verstehen, bevor man Thailand besucht, hat man einfach mehr von seiner Reise.

Bild: flickr / Alain Limoges

12
Feb
2011

Jetzt noch schnell Baden gehen: Strand von Pattaya verschwindet

Pattaya Beach

Noch ist er da - der weltberühmte Strand von Pattaya

Nach Erkenntnissen von Professor Thanawat Jarupongsakul von der Bangkoker Chulalongkorn Universität wird der Strand von Pattaya in fünf Jahren verschwunden sein - wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Die jüngsten Ergebnisse zeigten, dass das Ufer vor Pattaya nur noch vier bis fünf Meter breit sei. Im Jahr 1952 waren es noch 35 Meter gewesen und im Jahr 2002 immerhin noch 18 Meter.

Er empfiehlt daher den Sand, der seitdem weggeschwemmt worden ist wieder aufzufüllen – bis zu 200.000 Kubikmeter seinen dazu nötig.
Ein Jahr werde man voraussichtlich brauchen, um den Strand wieder auf den Stand von 1952 zu verbreitern. In Japan und Singapur waren ähnliche Projekte bereits erfolgreich.

Rerm Chiawkij hält das Projekt dagegen aber für überflüssig. Der 78jährige vermietet am Strand von Pattaya seit 50 Jahren Liegestühle und sieht überhaupt kein Problem: „Was ich mit meinen Augen sehen kann, wird der Strand zwischen November und Februar schmaler, aber wenn der Wind wieder dreht, dann wird er auch wieder breiter.“

Entsprechend hält er das Wiederauffüllungsprojekt für rausgeschmissenes Geld.

Bild: flickr / y2bd

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9
Feb
2011

Neuseeländerin stirbt in Chiang Mai an giftigem Seetang

dried seaweed

Getrockneter Seetang ist überall in Asien beliebt – eigentlich, weil er gesund ist
Bild: flickr/ polymerchicken

Eine 23-jährige Neuseeländerin ist gestern in Chiang Mai, der nördlichen Metropole Thailands, nach dem Verzehr von giftigem Seetang, den sie auf einem Markt gekauft hatte, gestorben.

Auch die beiden Freundinnen von Sarah Katherine Carter waren von dem Seetang schwer vergiftet worden und mussten ins Krankenhaus.
Ihre Eltern besuchten Sarah noch um 10 Uhr abends und es schien zunächst wie eine schwere Lebensmittelvergiftung. Sie wirkte abwesend und hörte sich nicht gut an, aber es schien nicht ernst.



Das Chiang Mai Ram Krankenhaus, in das die Neuseeländerin gebracht wurde

Ihr Vater erklärte: „Wir sagten noch: Nach einer guten Nacht geht es dir morgen früh wieder besser. Doch in der nächsten Stunde kam das Zeug in ihr Herz und schnürte es ihr zu.“
In der Nacht hatte Sarahs Herz nur noch 10 Prozent seiner Leistung, doch sie überlebte zunächst. Später am Nachmittag starb sie dennoch.



Sarah Katherine Carter (23†)

Zwar war sie vorher schon in Australien gewesen, doch die dreiwöchige Reise nach Thailand war Sahras erste wirkliche Fernreise. Zu dritt war sie mit zwei Freundinnen durch Vietnam und Thailand gereist.

Sahras beiden Freundinnen sind bereits auf dem Wege der Besserung, bei einer von ihnen war allerdings eine Notoperation am herzen nötig, um sie zu retten.

Der Fall zeigt, dass es in Thailand immer wieder gefährlich sein kann, einfach irgendetwas zu probieren, ohne zu wissen, was es genau ist. Weil es keine Lebensmittelkontrollen gibt und niemand die Händler überwacht, trägt jeder das Risiko selber. Im schlimmsten Fall sind die Lebensmittel einfach nur dreckig und verderben einem eine Woche lang mit einer Lebensmittelvergiftung den Urlaub. Im schlimmsten Fall sind sie aber tödlich.

8
Feb
2011

Visum für Thailand – Malaysia, Kambodscha, Laos, Singapur - Wo gibt’s welches Visum?

Neueste Informationen, welche Visa-Arten für einen Aufenthalt in Thailand in den Nachbarländern von Thailand verfügbar sind (Stand: 7.2.2011)

Visum_Thailand

Quelle: thaivisa

3
Nov
2010

Karte: Hier steht Thailand unter Wasser

In den blau markierten gebieten kommt es zu starken Überschwemmungen:



6
Okt
2010

Die schlechtesten Tourismus-Slogans



Die Tourismusindustrie setzt weltweit Milliarden um und Millionen Menschen verdienen ihr täglich Brot damit, dass ein paar andere Millionen Menschen verreisen. Ein paar verdienen ihr Geld auch damit, dass sie besonders auf bestimmte Reiseziele hinweisen. Mit teilweise Haarsträubenden Slogans:

Die Hotelkette Hilton führt den Slogan im Schilde: “Travel should take you places.” „Reisen sollte einen an Orte bringen“. Das ist sicher ein Slogan, der so bedeutungslos ist, dass er einfach nicht falsch sein kann. Gut ist er aber auch nicht.

Die Stadt Fargo im US-Bundesstaat North Dakota warb man bis vor Kurzem mit dem Spruch: „Always Warm!“ Immer warm. Ein Blick in die Wikipedia ergibt aber, dass es in North Dakota im Sommer an jährlich 20 bis 40 Tagen zu Gewitterstürmen mit Hagelschauern und auch Tornados gibt. Im Winter tendiert ist das Wetter kalt und trocken, mit gelegentlichem Schneefall. Schwere Schneestürme, manchmal sogar als Blizzard klassifiziert, treten gewöhnlich im späten Winter und zeitigen Frühjahr auf.

In der kanadischen Provinz British Columbia ging man bei der Wahl des Slogans aber auf Nummer sicher und ging kein Risiko, dass die Botschaft falsch verstanden werden könnte: “The Best Place on Earth.” Der beste Ort der Welt.

Die spanische Region Andalusien wirbt für sich mit dem Spruch: “Andalucia. There’s only one.” Andalusien. Es gibt nur eins Wenn es wirklich nur das über die Gegend zu sagen gibt, dann ist der Spruch sicher nicht verkehrt.

Die Stadt Annapolis im US-Bundestaat Maryland ruft dem Besucher zu: “Come Sail Away” Komm segle weg!

Wales macht sich dagegen durch Selbstironie beliebt. Das gerade mal gut 20.000 Quadratkilometer große Land im Vereinigten Königreich lockt mit dem Slogan: Wales - The Big Country Wales - das große Land.

In der Prärie-Provinz Manitoba in Kanada lautete der Werbespruch dagegen “Friendly Manitoba.” Freundliches Manitoba. Eine behauptung, die kaum jeman wiederlegen können wird, denn in Manitoba leben gerade Mal 2 Menschen pro Quadratkilometer – also eigentlich niemand.

Die Stadt Angus in Schottland nennt sich stolz “Angus – the Birthplace of Scotland”. Angus, der Geburtsort Schottlands Sehr markig aber leider falsch, denn das etwa 200 Kilometer Argyllshire gilt offiziell als Geburtort des Landes.

In Bangladesch, einem der ärmsten aber dicht besiedeltsten Länder der Erde wirbt man schlicht: Visit Bangladesh…before the tourists come. Besuche Bangladesch bevor die Touristen kommen.
Hier besteht allerdings kein grund zur Eile, denn mit Touristenströmen ist in nächster Zeit kaum zu rechnen.

Surahammar, Ein kleiner Ort in Schweden sagt es dagegen deutlich: Surahammar – your bite of the sour apple. Surahammar- Dein Biss in den sauren Apfel. Sura, der Spitzname des Ortes bedeutet im schwedischen auch sauer.

5
Okt
2010

Thailands Einwanderungsbehörde droht mit Haft für Visavergehen



Vorbei die Zeiten, in denen man seine Visavergehen in Thailand mit 20.000 Baht (480 Euro) ohne weitere Konsequenzen ausbügeln konnte. Wer jetzt länger als 42 Tage ohne gültiges Visum in Thailand weilt, dem droht der Kerker.
Denn in der Einwanderungsbehörde weht jetzt ein neuer Wind: Das Königlich-Thailändische Einwanderungsbüro hat am 1. Oktober einen neuen Einwanderungs-Kommissar benannt. Und der macht ernst: Früher war nämlich alles besser, denn für jeden Tag, den man sein Visum überschritten hatte, musste man 500 Baht bezahlen. Die Höchststrafe lag allerdings bei gerade mal 20.000 Baht. Das bedeutete, dass es nach 40 Tagen dann egal war, wie lange man noch im Land blieb. In Thailand leben heute sicher Hunderte, wenn nicht Tausende Ausländer seit Jahren ohne gültiges Visum.

Doch jetzt macht die Einwanderungsbehörde Ernst: Es langt nicht mehr mit 20.000 Baht und einem Flugticket am Flughafen aufzutauchen und ein paar Formulare auszufüllen. Wer sich jetzt länger als 42 Tage ohne gültiges Visum im Königreich aufgehalten hat, wird weggesperrt, abgeschoben und darf nie mehr nach Thailand einreisen.

Ausländer, die ihr Visum um weniger als drei Wochen überschritten haben, können weiterhin mit 20 braunen Scheinen an der Grenze auftauchen und ausreisen.
Kritisch wird´s aber für die, die zwischen drei und sechs Wochen überzogen haben. Hier hängt es an der „Gunst“ des Grenzbeamten und seiner Vorgesetzten, ob man nach dem Bezahlen der Strafe ungehindert ausreisen kann.

Es ist allerdings recht deutlich kommuniziert worden, dass es für Visavergehen über 42 Tage kein Pardon gibt. Vermutlich drohen aber nur ein oder zwei Tage hinter Gittern, bis der Papierkram erledigt ist.

Sicher keine vernünftige Option, denn danach ist einem die Rückkehr ins Land des Lächelns verwehrt.

Hier noch ein paar Links zum Thema (leider nur in Englisch):

Pattaya One

British Embassy Bangkok

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12
Aug
2010

Lonely Planet Gründer plaudert über Fehler im Lonely Planet



Im Jahr 1972 reisten Maureen und Tony Wheeler bekanntermaßen über die Türkei, Iran, Afghanistan, Indien und Nepal und verfassten im folgenden Jahr ihr Buch Across Asia on the Cheap (Billig durch Asien). Aus diesem einen Buch erwuchs ein Reiseführer-Imperium mit 500 Titeln in acht Sprachen (und einer Auflage von 100 Millionen), eigenen Fernsehsendungen, einer TV-Produktionsfirma, einem Magazin, Handy-Applikationen und einer gutbesuchten Website – Loenly Planet.
Im Jahr 2007 verkaufte das Paar und ihr Investor investor John Singleton 75 Prozent des Lonely Planet-Unternehmens an BBC Worldwide für Gerüchten zufolge 90 Millionen Pfund.



Lonely Planet Gründer Tony Wheeler nebst Gemahlin Maureen

Jetzt wo die beiden Gründer wieder mehr Zeit für sich haben und sich nicht mehr ständig um das Tagesgeschäft im Verlag kümmern müssen, haben sie genug Abstand, um einmal auf ihre gröbsten Fehler in ihren Veröffentlichungen zurückzublicken.
„Jedes Buch hat Fehler,“ sagt Tony. „Die Schriftart ist falsch, Rechtschreibfehler oder einfach falsche Fakten. Der Lonely Planet ist vollgepackt mit Fakten, Zahlen und Namen und ist somit besonders anfällig für Fehler. Ich bin immer noch überrascht, dass wir zu 99,99 Prozent immer fehlerfrei gearbeitet haben.“

Hier sind Tony´s 5 Top Fehler aus der Geschichte des Lonely Planet:

1. Falsche Zahlen
Eine falsche Ziffer kann katastrophal sein. Wir checken natürlich meistens alles zweimal, aber ab und zu wird aus einer 1 schon mal eine 2 und plötzlich rufen die ganzen jungen Rucksackreisenden, die gerade nachts mit dem Bus angekommen sind, einen völlig unbedarften Bewohner des Ortes an, als das bekannte Backpacker-Hostel.
Das ist uns einmal bei einer Mrs O’ Irgendwas in Irland passiert. Aber nachdem wir ihre Telefonnummer geändert haben, jeden informiert haben, der ihre alte Nummer hatte und ihren entstandenen Schaden bezahlt hatten, riet ihr Anwalt auch noch zu einer Familienreise nach EuroDisney.

2. Falscher Titel

Manchmal sind es gar nicht die Feinheiten bei der Veröffentlichung. Einmal haben wir es geschafft aus “Western Europe”“Westen Europe” zu machen. Der Fehler in dem 72 Punkt großen Schriftzug wurde von Designer, Schriftsetzer, Lektoren und Druckern übersehen, bis es einem Packer im Lager endlich auffiel.

3. Falsche Richtungsangaben
„Das nächste mal, wenn dieser Autor für ein Buch recherchiert kriegt er eine Tätowierung mit „RECHTS“ auf die rechte Hand und „LINKS“ auf die linke Hand“, hatte einer unserer Redakteure nach der Fertigstellung eines Buches vorgeschlagen. Links und Rechts und Osten und Westen zu verwechseln kann zu furchtbaren Problemen führen. Wir haben einmal bei einem großen Bahnhof die Ausgänge Ost und West vertauscht und unzählige Reisende auf eine wilde Hühnerjagd nach einem günstigen Traveller-Hotel geschickt.



Wer einmal im Lonely Planet gestanden hat, der muss das auch kundtun

4. Falsche Korrekturen

Man sollte sein Redakteure nie zu viele Korrekturen machen lassen, denn sie sind von Berufs wegen schon zu politisch korrekt. Aus einem klassischen John Wayne Cowboy und Indianer-Film machen sie Kuhhirtinnen/en und amerikanische Ureinwohner

5. Falsche Übersetzung

Wenn man einen Reiseführer in eine andere Sprache übersetzt, eröffnen sich jede Menge neue Möglichkeiten, Fehler zu machen. Wir hatten mal in einer deutschen Übersetzung eine Bar, die auf Englisch eine „Topless Bar“ als die „allerbeste, hervorragende, unschlagbare und unvergleichliche“ Bar übersetzt.



Arabisches Kurzwörterbuch im Lonely Planet

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