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22
Feb
2008

Ein Nachmittag voller Erledigungen in Bangkok

Das Wort „Erledigungen“ ist schon eines meiner neuen Lieblingswörter und ich mag es fast so gerne wie das Wort „Besorgungen“.

Mit beidem warte ich immer, bis sich genug angehäuft hat, damit es sich auch wirklich lohnt. Heute war es wieder so weit und ich wusste bislang nicht, wie schön es sein kann nachmittags mal was zu „erledigen“. Während ich nämlich so vor mich hin erledigte und besorgte, fiel mir auf wie schön selbst Kleinigkeiten und ganz banale Dinge in Thailand sein können.
Deswegen hier ein kleiner Ausschnitt:

Der Lift vom sechsten Stock runter ist heute angenehm kühl. Unten im Hof brennt die Sonne, aber es geht ein angenehmer Wind, so dass es sich anfühlt wie Sommer in Deutschland. Die Sicherheitsleute am Tor fragen mich, wohin ich denn wolle und ich Antworte „Was erledigen.“ Ich kriege ein, zwei Kompliment gemacht und schlendere die Straße runter. An der nächsten Ecke ist die Gasse auch jetzt zur Trockenzeit trotzdem unter Wasser und man muss über unförmige Betonbrocken balancieren. Dafür richt es angenehm nach Teich. Am Ende der Gasse sehe ich schon einen Motorradtaxifahrer, der mit erhobener Hand signalisiert, dass er frei ist. Ich hebe ebenfalls den Arm und er kommt die Gasse runter um mich abzuholen. Wir fahren zur Bank (für 15 Baht= ein paar Cent) und ich zahle meine Wohnungsmiete für diesen Monat auf das Konto meiner Vermieterin ein. Ich könnte es auch per Online-Banking machen, aber Geld bei der Bank einzahlen hat so was „echtes“ an sich. Außerdem mache ich ja heute ohnehin meine Erledigungen. Weil ich heute Lust habe zu laufen, laufe nach Hause zurück, komme an einem kleinen Nudelsuppenrestaurant vorbei und weil eine leckere Nudelsuppe immer geht lasse ich mich nieder. Mir ist heute nicht nach Fleisch (was die Thais nur selten verstehen können) und bestelle deswegen nur Nudeln und Gemüse, die dafür aber in einer leckeren Fleischbrühe. So gestärkt kann ich endlich den Weg in Richtung meiner Haupterledigung antreten.
An der Ecke zu der Seitenstraße in der ich wohne baut ein alter Schneider immer seine alte pedalbetriebene Nähmaschine unter einem von den Autoabgasen geschwärzten Sonnenschirm auf und wartet auf Kundschaft. Ich zeige ihm die die Jeans und Röcke mit den offenen Nähten und er gelobt in einer halben Stunde damit fertig zu sein.

Noch ein kleiner Zwischenstopp am neuen 7/11-Laden auf ein paar Schokokekse und ich biege um die Ecke in meine Gasse ein.
In der Wohnung versuche ich mich weiter am Zusammenbau mit dem Rammelhäschen-Schuhschrank vergesse die Zeit und als ich wieder zum Schneider an der Ecke gehe, ist der schon weg. Nicht schlimm. Ich warte einfach bis wieder ein paar Erledigungen anstehen und hole dann mein zeug bei ihm ab.

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