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16
Feb
2009

Der Thaiantihundepipitrick*

Vor Überraschungen ist man in Thailand nirgends sicher. Am liebsten lasse ich mich ja aber von der scheinbar unglaublichen Findigkeit der Asiaten überraschen. So befremdlich einem manchmal die Methoden in Südostasien anmuten , umso beeindruckender sind die simplen Lösungen, die sie hier für Alltagsprobleme finden. Eine der besten, die man aber ohne Erklärung nicht verstehen kann, sind die Wasserflaschen an den Hausecken.



Der Grund: In Thailand gibt es nach meiner Schätzung ziemlich genau 3 Trilliarden Straßenköter, von denen die eine Hälfte hässlich und eklig ist und die andere Hälfte widerlich und giftig. Natürlich pinkeln die auch überall hin und – wie es Hunden und Männern gemein ist –vorzugsweise gegen Hindernisse. Wer dann eine gepflegte Topfpflanze sein eigen nennt, hat nicht viel Freude dran, wenn er das Gewüchs vor lauter Harnstoff schon nach wenigen Wochen verkümmern sieht. Deswegen stellen die Besitzer von Topfpflanzen und Hausecken wassergefüllte Plasitikflaschen an die Ecken. Der urinierwillige Hund sieht das verzerrte Spiegelbild eines anderen Hunde darin und verzieht sich.
Toller Trick, wenn nur nicht die Pfandpflaschen sammler immer die Flaschen klauen würden.

*an diesem Beispiel sieht man mal, wozu der Bindestrich manchmal gut sein kann.

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15
Feb
2009

Heiß!



In Thailand ist es das ganze Jahr sommerlich warm und die Landesküche gilt als eine der besten der Welt. Diese beiden Fakten werden von den meisten Leuten mit Thailand asoziiert. Dass dies aber nur beiläufige, wenn auch angenehme
Randerscheinungen sind und hier im Land ganz andere Sachen wichtig sind, sollten die Beiträge auf diesem Blog ja in den letzten Jahren nachvollziehbar dargelegt haben.
Natürlich fragen mich die Leute in Deutschland oft noch vor dem eigenen Befinden nach dem Wetter. Und dabei ist das Wetter das langweiligste Thema in Thailand. Zu dieser Jahreszeit ist es halt einfach sowieso jeden Tag 30 Grad heißer als in Deutschland und zwischen April und Oktober regnet es jeden Tag mal zwei Stunden wie aus Kübeln. So nahe am Äquator gibt die Meteorologie halt einfach kein Gesprächsthema ab, mit der man mehr als sechs Sekunden überbrücken könnte: "Ooah heiß." - "Und wie!"
Wegen der großen Nachfrage heute doch mal etwas über die Hitze, denn die Trockenzeit nähert sich ihrem Höhepunkt. In zahlreichen Provinzen herrscht in diesem Jahr wieder extreme Dürre und auch in Bangkok ist es knackig heiß. Selbst die Moderatoren im Radio haben heute vor Hitze gestöhnt. In den Bussen ist die Klimanalage am Anschlag. Die Scheiben sind getönt und zudem die Vorhänge zugezogen.
Jetzt, da ich diesen Text schreibe (nahezu flächendeckendes WiFi in Bangkok macht das möglich) sitze ich in der unklimatisierten Linie 28 von der Siegessäule Richtung Chao Praya Fluß und bilde mir ein, die Ventilatoren liefen langsamer, weil die Luft vor Hitze dicker ist.
Die Ozonwerte dürften zur Rushhour jenseits von Gut und Böse liegen.



Ich bezeichne mich als ozonunempfindlich, aber nach zwölf Stufen die Treppe hoch bin ich platt. Immerhin kriegt man so keinen Sonnenbrand mehr, weil das Ozon alle UV-Strahlung abfängt.
Als ich vorhin in meiner Wohnung vor dem Rechner saß, merkte ich, dass mein Gesicht völlig rot und geschwollen war. Ich dachte natürlich an die Rückkehr meines pestilenten Ausschlages vom letzten Jahr. Ein Blick auf das Thermometer klärte mich aber über die Ursache auf: Bei zugezogenen Vorhängen und laufendem Ventilator 33 in der Wohnung.

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14
Feb
2009

Der Tag des Poppens

In Thailand feiert man ja im Grunde alles und jeden. Die eigenen, traditionellen Feiertage sowieso aber auch gerne Importe. Halloween wird in Thailand wahrscheinlich genauso intensiv begangen wie in den USA. Weihnachten ohnehin, weil man da schön auf die sowieso landestypischen, kitschigen-bunten Lichterketten zurückgreifen und metallic-pinkfarbene Weihnachtsbäume, mit piepsigen Melodien aufstellen kann.
Heute ist allerdings Valentinstag. Seit über einer Woche sind die Auslagen in allen Schaufenstern mit Herzchen und Liebes-Krimskrams ausstaffiert, wie sonst in Deutschland gerade mal die Blumenläden. Das Wort „Liebe“ wird dabei so in Radio und TV verschleudert, dass man allmählich beginnt, den ansonsten heißgeliebten Partner zu hassen.
Es ist offenbar auch Tradition unter den jungen Frauen, die eigene Jungfräulichkeit just am „Tag der Liebenden“ auf einer Parkbank oder in einem schäbigen Hotel über Bord zu werfen. Schon im letzten Jahr wurden deswegen die Stundenhotels verstärkt kontrolliert und die Parks schon vor Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Offiziell sind die Thais ja stockprüde und erzkonservativ.

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13
Feb
2009

Herrenbesuch

Na sowas! Es ist noch nicht mal Valentinstag und trotzdem empfange ich schon Herrenbesuch. Sogar gleich vier.
Der Anlass ist zudem höchst romatisch: Eine neuer Schreibtisch nebst hochergonomischen Bürostuhl wird geliefert. Im Möbelhaus hatte man mir gesagt, die Lieferung käme am Donnerstag zwischen 3 und 4. Dann rief zwei Stunden später der Verkäufer an und fragte ob es auch zwischen 5 und 6 ginge. Kein Problem. Am Mittwoch rief dann nochmal eine Dame des Möbelhauses an und verschob auf Punkt sechs. Dementsprechend rechnete ich dann sowieso mit erst mit der Lieferung am Freitag. Aber: Gestern um 3 standen die Jungs zu viert vor der Tür. Aufgebaut hat ann nur einer in einer Viertelstunde.





Seit gestern um viertel nach drei genieße ich also die Wonnen der Ergonomie oder einfach nur des aufrechten Sitzens. Vorher habe ich immer an einem niedrigen Glastisch auf einem Sofasessel gekauert. Erst eine über en Minitisch und den daraufstehenden Notebook (Totalschaden) und das Arbeitszimmer von Chris haben mich aber überzeugt, endlich mal angemessenes Mobilar zuzulegen:



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12
Feb
2009

Die Schaufel - Fluch oder Segen

Ich bilde mir ein in Thailand schon so einiges gesehen zu haben. Vermutlich habe ich schon mehr bizarre Dinge gesehen und absurde Situationen mitgemacht als auf die Kuhhaut eine handelsüblichen Allgäuer Wiederkäuers geht.
Was ich aber noch nie hier gesehen habe ist: ein Spaten. Im Prinzip gibt es hierzulande nicht mal richtige Schaufeln. Die Kehrbleche mit langem Stil, die die in Amerika wegen völliger Abwesenheit von Handwerkskultur als Schaufel bezeichnet werden, verachte ich ohnehin. Da mit den Jungs und Mädels auf dem Bau hier Thailand die kaputten Rücken aber nicht ganz erspart bleiben, hat man in Thailand stattdessen - ebenfalls ohne einen Funken Handwerkstradition - eine noch perfidere Methode zur Umschichtung von Schüttgut erdacht. Statt Sand oder Mörtel mit Schubkarren und Schaufel zu transportieren, gibt es große Strohkörbe in die mit einer Hacke der Sand reingekratzt wird. Die Körbe werden dann auf der Schulter getragen. Ganz schön umständlich würde ich sagen, wenn ich nicht schon so lange in einem Land leben würde, in dem man Nudeln mit Stäbchen ist.

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11
Feb
2009

Pratu Namo wird zum Katzenblog

Ich habe noch nie eine Blog gelesen, der hauptsächlich Bilder von Haustieren und deren "lustigen" Abenteuern zum Thema hat. Ich bin darüber hinaus auch nicht gewillt damit zu beginnen.
Ich bin im Besitz eines Aquariums in dem bislang mehr Fische zu Tode gekommen sind als jetzt darin schwimmen. Die Überlebenden dürften während meiner Abwesenheit in den letzten Wochen und unter der Obhut meiner Nachbarin die beste Zeit ihre glischig-feuchten Lebens gehabt haben*.
In der Zoohandlung in meiner Straße gibt es jetzt aber auch Kleintiere. Und da muss ich echt mal sagen: Die sind ja sooooo süß:



Babyhasen…



…und Babyküken (obwohl Küken ja immer Babies sind)



Und hier drin Wohnen die dann: In Kokosnussschalen

* durch Übertreibung verdeutlicht


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10
Feb
2009

Kalt oder was?!

Wer sich in Deutschland dieser Tage mit ewiger Fußkälte, kalten Ohren und Nasen rumärgern muss, dem widme ich heute dieses Bild. Aufgenommen gestern um vier auf meinem Balkon im Schatten.



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9
Feb
2009

Was?! Schon wieder Makhabucha Day???

Kinder, wie die Zeit vergeht. Es ist es jetzt sage und schreibe das dritte Mal, dass ich in Thailand den Makhbucha Day feiere. So kann ich mir jetzt immerhin schon zum zweiten Mal die historischen Erläuterungen sparen und das Makabucha Day-Video von Ko Chang zeigen.
Der Maka Bucha Day fällt auf den den Vollmond im dritten Mond-Monat. Das ist in der Regel Ende Februar
"Maka" ist der Name eines Monates im altindischen Mondkalender. Das Wort "Bucha" bedeutet Gebet. "Maka Bucha" heisst also eigentlich "Gebet im Monat Maka".
Der Tag ist auch als der "Tag Vierfachen Versammlung", einem besonderen Treffen, dass zu Buddhas Zeiten im Bambus-Hain Veluvana zum Vollmond im Monat Maka stattfand. Damals hatten sich 1.250 Mönche spontan und ohne sich dazu verabredet zu haben in dem Waeldchen eingefunden. Alle diese Moenche waren "Arhant", also Mönche, die die höchste Stufe der Erleuchtung bereits erreicht hatten. Gleichzeitig waren sie aber auch allesamt Schüler Buddhas und wurden alle von ihm persönlich ordiniert.

Hier ein kurzer Clip, der uns beim Makabucha-Feuerwerk im chinesischen tempel Ko Changs zeigt:



Außerdem hat der Makabucha Day auch irgendwie immer was romantisches, wie dieses Video von Ko Chang zeigt. Sonnenuntergang, Vollmond, Strand, Palmen, romantische Musik und die Leute um sich, die man gerne hat. Was kann es sonst Schöneres geben?



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8
Feb
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“ – Geschafft: Erste Thai-Nudelsuppe 2009

Es ist geschafft: Noch am Nachmittag meiner Ankunft konnte ich die erste Nudelsuppe 2009 auf meinem Punktekonto gutschreiben. Schmale Nudeln mit Fisch-Pilz-Bällchen: Erste Klasse. Ein gelungener Auftakt der diesjährigen Nudelsuppensaison.



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TXL: Abschussrampe in den Zivilisationspessimismus

Unter mir sehe ich gerade Tiflis, in wenigen Minuten bin ich dann über dem Kaspischen Meer. Nach gut und gerne sechseinhalb Wochen in Deutschland habe ich mich wieder adlergleich in die Lüfte aufgeschwungen, um nach Bangkok zurückzukehren. Trotz aller Majestätik hatte ich vorhin im Abgang den bitteren Nachgeschmack, mit Deutschland auch einem lelbenswert organisiertem Kulturland mit achtenswerten Bürgern für längere Zeit den Rücken zu kehren. Das war aber noch auf dem Sammelflug von Frankfurt nach Tegel (TXL) der Fall. Dort eingeschwebt dauerte es keine fünf Minuten, bis mir bewusst wurde, dass ein Kulturland auch innerhalb seiner auf den Landkarten verzeichneten Staatsgrenzen zu Ende sein kann.





Bettler am Airport, die Pfandflaschen finden erst gar nicht in die Mülleimer - halb leergetrunken, grabschen schon die Flaschenjäger mit ihren siffenden Plastiksäcken danach. Das Reisepublikum beeindruckt mich zunächst noch durch bisweilen faszinierend dumme Sprüche. Allerdings werde ich dann aber auch der Tatsache gewahr, dass jeder Dritte meiner männlichen Mitreisenden entweder durch unerträglichen Fuß- und/oder Ganzkörpergestank beeindruckt.
Die Thai-Damen, die jetzt ganz offenbar nach einer Zweckheirat mit einem Deutschen Berlin und das dazugehörige, provinzielle Umland ihre Heimat nennen und jetzt erstmals den thai-teutonischen Nachwuchs der Familie in Thailand vorstellen werden, sind bemerkenswert unhübsch und nach ihrer Handhabung der thailändischen Sprache sicher nicht die Blüte siamesischer Inteligenzia.





Sicherheitsbedienstete an deutschen Flughäfen haben ohnehin nicht das Gute-Laune-verbreiten erfunden, aber die mir südhessischer Frohnatur gegenübergebrachte Berliner Garstigkeit hat es geschafft, in Sekundenbruchteilen in mir ansonsten in dieser Heftigkeit fremde Zickigkeitskonvulsionen hervorzurufen.
Entsprechend habe ich dann ziegengleiche Störrischkeit an den Tag gelegt, die wiedrum das Securitypersonal beeindruckte - ich hab mich einfach nicht mehr bewegt, geredet oder sonstwie reagiert. Und bestimmt hab ich auch schmollend die Unterlippe vorgeschoben, die Arme vor der Brust verschränktt und trotzig mit dem Fuß aufgestampft.



Jetzt hier über dem Kaspischen Meer packt auf einmal ein Paar Enddreißiger stinkende Käsestullen und noch übelriechendere gekochte Eier aus - schon etwas sehr, sehr belastend.
Als die Stewardessen dann das "Hühnchen oder Nudeln"-Dinner verteilen, fragen die Stinkzeugesser, was das denn kostet. Als sich dann herausstellt, dass das Essen an Bord wirklich kostenlos ist, schlagen beide zu und schnarchen jetzt nach reichlich rotem Wein und Schnäpschen vor sich hin.
Eben sagt der Captain übrigens durch, dass gegen ein Entgeld auch Currywurst an Bord zu haben ist.
Ich fliege übrigens LTU, obwohl ich was anderes gebucht habe. Aber auf dem Hinflug nach Deutschland hatte ich auch Swiss Air gebucht, bin dann aber Lufthansa und Thai Airways geflogen. Nicht, dass ich den Flug deswegen nicht gebucht hätte, aber ich hätte einfach gerne vorher gewußt, ob und wann ich per Touristenbomber reise.
Aber immerhin: Neben der kostenpflichtigen Currywurst gibt es vegetarische und trotzdem leckere Ravioli und Wasser in Halbliterflaschen. Und das hab ich so sonst nicht gesehen.

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2
Feb
2009

Schwarze Weisheit – weiße Dummheit

Jetzt ist Obama ja da. Aber kurz vor dem Ende seiner Präsidentschaft hatte es sich George W. nicht nehmen lassen, nochmal eines der wichtigsten Vertragswerke des vergangenen Jahrhunderts auszuhöhlen: Der Atomwaffensperrvertrag ist bereits 40 Jahre alt und wurde von 188 Staaten unterschrieben.
In einem Atomhandelsvertrag zwischen den USA und Indien hatte der scheidende Bush am 8. Oktober 2008 im Weißen Haus aber nochmal zugesagt, Uran und Nukleartechnologie für Indiens Atomkraftwerke zu liefern. Indien wird im Gegenzug seine zivilen Atomanlagen von der Internationalen Atombehörde überprüfen lassen.
Nach 30 Jahren Exportverbot findet hier so etwas wie eine Politikwende statt. Der Vertrag ist aber umstritten, denn eigentlich dürften die USA überhaupt keine Atomtechnologie an Indien verkaufen. Amerika hat nämlich den Atomwaffensperrvertrag unterschrieben und das bedeutet, kein Lieferung von Atomtechnik oder spaltbarem Material an Staaten, die diesem internationalen Abkommen nicht beigetreten sind. Diesen Vertrag hat Indien aber nie unterschrieben und es macht auch keine Anstalten, das in nächster Zeit nachzuholen.

Das Stockholmer Friedenforschungsinstitut zählt bei den fünf offiziell anerkannten Atommächten USA, Russland, Großbritannien, Frankreich und China mehr als 26.000 atomare Sprengköpfe –Stand 2007.Und dazu kommen noch die vier inoffiziellen Atommächte Indien, Pakistan, Israel und Nordkorea, die den Atomwaffensperrvertrag erst gar nicht unterschrieben haben oder wie Nordkorea wieder ausgetreten sind.
Nur ein Staat war bislang dazu bereit auf alle seine Atomwaffen zu verzichten: Südafrika.
Zur Zeit des Apartheidregimes hatte das Land vermutlich mit Hilfe Israels nukleare Sprengköpfe entwickelt und gebaut. Nach dem Ende der weißen Minderheitsherrschaft, beschloss die neue schwarze Regierung dann die Vernichtung ihres gesamten Arsenals.
Leider bisher als einzigster Staat der Erde.

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1
Feb
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“ – Erfrrrrrischend

From Thai Food Diet

In Thailand ist es ja bekanntermaßen jahrein jahraus warm – also meistens.
Entsprechend wichtig ist es immer und auf allen Bedeutungsebenen frisch zu bleiben. Da lob ich mir doch meinen Kühlschrank. Oben immer voll mit Eiswürfel, mittig fachgerecht ein doppelter Overkill an 0,66er Leo-Pilsbomben eingelagert. Die armselige Sprite steht normalerweise immer in Gesellschaft von einem Sixpack Coke zero, aber die war da schon aus. Ein bisschen grüner Oishi-Tee für Gäste, die es süß mögen und dann drei Liter O-Saft und einen halben Euter Vollmilch.
Für den Vitaminhaushalt stehen dann jeweils zwo Ananas und Wassermelonen zur Verfügung, wobei letztere immer zuers weg sind, weil das Ananasaufschneiden immer so eine Sauerei ist.

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31
Jan
2009

Thailand sperrt majestätsbeleidigende Websites

Nach Aussage des thailändischen Justizministers Pirapan Salirathavibhaga verstoßen noch immer zahlreiche Websites gegen die Gesetze gegen Majestätsbeleidigung. Premierminister Abhisit Vejjajiva habe bereits am 8. Januar das Justizministerium, das Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) und das Verteidigungsministerium!!! mit der Schaffung eines Ausschusses beauftragt, der konkret gegen diese Websites vorgehen soll.
In den vergangenen 21 Tagen wurden rund 2.300 Websites mit majestätsbeleidigenden Inhalten gesperrt, weitere 3000 bis 4000 stehen noch aus.
Das thailändische ICT-Ministerium unterhält bereits seit langem eine Kontrollzentrale, die das Internet und seine Inhalte rund um die Uhr nach majestätsbeleidigenden Äußerungen und Darstellungen durchforstet.
Die von den thailändischen Behörden angekündigte Aufklärung der weltweiten Internetcommunity darüber, was man im Internet über den König sagen darf und was nicht, dürfte wohl angesichts der in den meisten Demokratien dieser Erde praktizierten und geschätzten Meinungsfreiheit fruchtlos bleiben.
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30
Jan
2009

Thailändische Armee schießt eigene Soldaten zu Klump

Nicht ganz funktioniert hatte die im Rahmen eines Manövers von Spezialeinheiten von einem Cobra-Hubschrauber abgefeuerte Rakete. Bevor das Geschoss sein eigentliches Ziel erreichte, explodierte es in der Luft und verletzte 19 Soldaten, drei davon schwer.
Ein Mitarbeiter des Militärs sagte, der Unfall sei vermutlich auf “altes” Equipment zurückzuführen. „Die Armee benutzt nicht gerne die neuen Waffen für Manöver“. Stattdessen verwende man altes Gerät aus den Depots von dem vieles nicht mehr ganz in Schuss sei.

Dass die bewaffneten Kräfte des thailändischen Staates nicht immer ganz hinreichend über die Geschosse informiert sind, zeigte ja bereits die Polizei, die im vergangenen Jahr ungetestete Tränengassprengkörper in die Menge der Protestler schoss.

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29
Jan
2009

Zum Kaffee bei den Aufständischen: Gesetz gegen das Flughafenbesetzen

„Jede Person, die bei dem Versuch ertappt wird, die Kontrolle über einen Internationalen Flughafen zu übernehmen, droht jetzt eine Strafe von 500 (ca. 10 Euro)bis zu 10.000 Baht (etwa 2000 Euro).“

From Aufstand

So sieht es auf jeden Fall ein Gesetzentwurf vor, den das Kabinett jetzt verabschiedete.
Fragt sich, wie wir Europäer nur so lange unsere Flughäfen unbesetzt halten konnten, ohne so ein ausdrückliches Gesetz.
„Das Gesetz dient vor allem dem Zivilrecht, denn das Strafrecht macht eine Verfolgung solcher Delikte bereits möglich, schon allein durch die Antiterrorismusgesetze,“ sagt der stellvertretende Direktor des Suvarnabhumi Flughafens Wing Commander Prateep Wichittoe.
Mit dem Gesetz sollen aber auch die Sicherheitsdienste gestärkt werden, denen es dann erlaubt sein wird, potentielle Besetzer zu vertreiben und nicht erst das Eintreffen der Polizei abzuwarten.

From Aufstand

Wir erinnern uns: Im Oktober und November des vergangenen Jahres hatte die People`s Alliance for Democracy (PAD) acht Tage lang den Internationalen Flughafen von Bangkok besetzt und damit Investoren und Touristen gleichermaßen verschreckt. Die Bank of Thailand schätzt den enstandenen Schaden auf mehr als 200 Milliarden Baht. Allein die Fluggesellschaft Thai Airways verzeichnete Verluste in Höhe von 20 Milliarden Baht. Zehn Tage blieb der Flughafen damals geschlossen, Hundertausende Touristen saßen in Bangkok fest.

From Aufstand

Viele Industriezweige wurden hart durch die Besetzung getroffen, allen voran die Hersteller tiefgefrorener Lebensmittel und die Elektronikbranche.
In vielen Staaten wurde zudem Kritik wegen der schwachen Sicherheitsvorkehrungen laut, denn die Protestler hatten schon im August die Flughäfen von Phuket und Hat Yai besetzt.
Gut für die Touristen: Mit der neuen Gesetzesvorlage, die noch im Parlament verabschiedet werden muss, kann der Flughafenbetreiber AOT jetzt endlich auch gegen die illegalen Tour-Guides und Taxis auf dem Flughafengelände vorgehen.

From Aufstand

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Pratu Namo sagt Lottozahlen voraus

Nee, war nur Spaß. Aber heute haben sich beim Lotto mal wieder 28 Millionen Euro aufgetürmt. Im Falle eines Gewinns könnte ich damit in Thailand 51.520.000 Nudelsuppen essen.
Danach sollte ich erstmal für`s erste satt sein. Damit das Geld aber auch reicht und ich trotz sechs Richtiger nicht auch noch mit jemandem teilen muss, gibt es beim Lotterieren gewisse Kniffe zu beachten:

Das eigene Geburtsdatum zu tippen ist zum Beispiel blöd, weil`s natürlich viele machen. Entsprechend oft ist dann auch die 19 und vor allem alle Zahlen unter 31 vertreten. Also lieber mal kreativ 32,33,34,35,36,37 getippt.
Auch die Zahlen in Form eines Musters zu tippen zwingt zum Teilen. Macht halt auch jeder .
Ich persönlich war ja heute schon überfordert überhaupt sechs Zahlen anzukreuzen und die Dame hinter dem Schalter musste mich erst aufklären was es mit diesem „6 aus 49“ auf sich hat.
Aber keine Sorge: Auch wenn ich heute Abend mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um 28 Millionen reicher werde – Pratu Namo schreibe ich weiter. Dann allerdings von der eigenen Insel aus.

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Pratu Namo

PRATU NAMO

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