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Weird Thailand

13
Sep
2008

Bangkoks schillernste Gouverneurskandidatin

Lina Jang, ist mit Sicherheit trotz ihrer kaum minder bizarren Konkurrenten, die bunteste Kandidatin für das Gouverneursamt von Bangkok. Bei den letzten Wahlen im Jahr 2004 wurde sie bereits disqualifiziert und für ein Jahr vom politischen Leben ausgeschlossen, weil sie mit einer Kabaretttruppe auf der Pritsche eines Pick-Ups am Siam Square Tanzvorführungen als Wahlkampfshow ablieferte.
Jetzt ist Lina allerdings wieder da und verspricht Gratisbusse und kostenlose Parkplätze. Interessant ist auch Linas Website, wo sie relativ ungezwungen Werbung für Pflegeprodukte macht.
So gibt sich die Kandidatin als die seriöse Anwältin der Armen



Aber sie kann auch anders, wie sie auf ihrer knallig bunten Website als Modell für ihre eigenen Produkte beweist.


Hier nochmal Leenas Wahlplakate wie sie bei mir um die Ecke stehen:







Technorati:

7
Sep
2008

Verboten

Eigentlich ist es ein Schande, aber irgendwie auch typisch für mich. Nachdem ich jetzt schon so lange in Thailand bin, habe ich es erst vorgestern mal geschafft, den Königspalast, eine der touristischen Hauptattraktionen Bangkoks, zu besuchen.
Noch bevor ich aber überhaupt das Palastgelände betreten konnte, hatte ich schon einen ersten, bitteren Geschmack auf der Zunge. Grund war das Schild am Kassenhäusschen.
„Eintritt 300 Baht“. Das ist OK, wenn nicht unten drunter in Thai stehen würde „Thais müssen keine Eintrittskarte kaufen und kommen umsonst rein“.



Im Grunde ist es ja ein wenig nachzuvollziehen. Ist ja ihr König, also dann praktisch auch ihr Königspalast und damit ihr Kulturgut. Aber Deutsche bezahlen auch in Neuschwanstein Eintritt. Das wirkt natürlich, als wären die Touristen melkbare Geldschweine. Die Sache wird noch unehrlicher, weil diese Information nur in Thai am Häusschen stand.

Im Palst selber, gibt es dann die üblichen Museumsrestriktionen: Fotografieren und Filmen verboten. Fotografieren scheint noch verständlich, weil natürlich die Strahlkraft von Tausend Blitzlichtern, die Ausstellungsstücke verblassen lassen könnte. Aber mit Blitz wird nur selten gefilmt und es wäre ein leichtes gewesen, darauf hinzuweisen, dass das Fotografieren und Filmen mit künstlichen Lichtquellen untersagt ist.


Zusätzlich nervig ist es, dass man auern die Baseballkappe absetzen muss, aber das gehört sich so in einem Tempel und steht nicht zur Debatte. Warum ich aber im Museum die Kappe hätte absetzen sollen war mir dann doch schleierhaft, weil es kein religiöses Gebäude war sondern eben ein Museum. Entsprechend bin ic dieser Aufforderung dann auch nicht nachgekommen, weil mir das dann doch zu blöd war.

Das Höchstmass an thailaendischer Ungeschicktheit war aber das folgende Schild, dass einem sogar mit einem deutschen Wort mitteilt, dass Ausländer hier nicht lang dürfen. Das ist dann natürlich für den handelsüblichen Touristen völlig unverständlich, warum er Eintritt bezahlen muss, dann aber nicht wie die Thais alle Bereiche der Palastanlage betreten kann.
So ging es mir natürlich auch. Ich habe es mir allerdings dann erlaubt einen der Aufseher auf Thai zu fragen, was es damit auf sich hat. Der einfache Grund: Dort geht es zu einem Ausgang und wenn man da als Ausländer mal draussen ist, sind wieder die 300 Baht Eintritt fällig um wieder reinzukommen. Für die Thais fällt das natürlich nicht an und deswegen dürfen die da lang. So schliesst sich der Kreis.
Aber angesichts der Tatsache, dass sich Tausende Besucher täglich unerwünscht vorkommen, könnten ja mal ein paar der 300 Baht-Eintrittsgelder auf vernünftige Schilder verwendet werden.

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31
Aug
2008

Was mich an Bangkok nervt – Unflexibilität

Unflexibilität? Gibt`s das Wort überhaupt? Wenn nicht, dann gibt es es jetzt. Das beweist wie felxibel ich bin. Ganz im Gegensatz zu den Menschen in deren Land ich hier zu Gast bin. Eigentlich sieht es immer so aus als wäre in Thailand alles möglich. Und das ist es auch. Aber nur dann, wenn es eigentlich unmöglich ist. Das Dach zu decken bevor das Haus steht? Schon gesehen. Dass der Bus umdreht, nur weil einer zu spät gesagt hat, dass er vorher aussteigen wollte? Das war ich.
Aber die einfachsten und durchführbarsten Dinge im Alltag sind dafür unmöglich. Aber nicht weil es Verständigungsschwierigkeiten geben würde oder Umstände bereiten würde. Ganz im Gegenteil: Ein Großteil der Leute hier fährt einfach sein Schema F ab. Ein Beispiel: Heute morgen will ich an einem Straßenstand essen. Es gibt nur Curries mit Fleisch. Ich will kein Fleisch essen, also bitte ich die Verkäuferin auf Thai um mehr Gemüse statt Fleisch. Resultat ein Teller voll Fleisch. Der Grund: Thais essen gerne Fleisch und wenn dann also jemand einen Extrawunsch hat, dann gibt’s halt mehr Fleisch. Das jemand vegetarisch essen will außerhalb des vegetarischen Fastenfestes (Gin Jee) kann sich offenbar keiner vorstellen. Gestern habe ich darüber hinaus um mehr Soße gebeten und einen Löffel Reis extra bekommen. Vielen Dank, aber das hat die Sache nur noch trockener gemacht. Jetzt könnte man das sicher auf mein sprachliches Unvermögen zurückführen. Aber mitnichten –denn das Wort für Reis (Kaao) und Soße (Naam) lässt sich auch für einen Taubstummen deutlich von den Lippen ablesen. Thais mögen aber halt keine Soße oder Brühe und bestellen sich sogar die Nudelsuppe ohne Suppe (stimmt wirklich).
Diese Unflexibilität führt sich durch alle Bereiche des Alltags fort. Viele Dinge werden so gemacht, weil sie schon immer so gemacht wurden. Dabei ist Thailand eigentlich ein Land, in dem noch vor 50 Jahren alles ganz anders war.
Vielleicht stammt das aus dem chinesischen Erbe der Thais, die ja vor einer Zilliarde Jahre aus Südchina eingewandert sind. Auch der Chinese hält ja eigentlich nichts von Veränderung, was das Land durch jahrhundertelange Abschottung gegen den Westen eindrucksvoll bewiesen hat.
Fairerweise muss an dieser Stelle auch gesagt werden, dass das nur für die Unterschicht in Thailand gilt. Die sich gerade entwickelnde Mittelschicht in Bangkok ist da nämlich genau umgekehrt. Die probieren alles aus. Und wenn`s aus dem Westen kommt erst recht.
Natürlich scheint es auch ein bisschen polemisch, die Qualitäten einer Gesellschaft an einem Zwischenfall während des Frühstücks festzumachen.
Für mich bleibt das aber symptomatisch.

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11
Aug
2008

Ganztagskindergartenplätze in Bangkok

Neulich ist mir wieder die ewig währende Diskussion um Ganztagskindergartenplätze für die Betreuung von Kindern berufstätiger Mütter in Deutschland zu Ohren gekommen. Hier in Bangkok gibt es so was – zumindest für die, die es wollen/müssen.
Einfach einen kleinen Stall gezimmert und neben das eigene Straßenrestaurant gestellt. So hat man die kleinen während der Arbeit immer im Blick und wenn mal gerade nix los ist, kann man weiter an der Erziehung des Nachwuchses arbeiten.
Ich erinnere mich auch, dass in unserem Büro eines Jobs aus vergangenen Tagen auch immer Kinder zugegen waren, die einem lautstark um die Füße geturnt sind. Sowas ist einer professionellen Arbeitsumgebung natürlich nicht zuträglich. Aber: Anders als in Deutschland herrscht hier in Thailand Vollbeschäftigung. Das bedeutet, dass man als qualifizierte junge Frau durchaus Forderungen an den Arbeitgeber stellen kann – zum Beispiel die Kinder mit zur Arbeit zu nehmen.



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19
Jul
2008

Echt arm !/?

Ich halte eigentlich nicht viel von vorschnellen Verurteilungen, aber es ist echt arm, wenn man aus einem reichen Land in ein armes Land kommt und sich dann von seinem vielen Geld so voll laufen lässt, dass man wie die ärmsten der Armen auf der Straße schläft. Aber selbst die schlafen nicht mit dem Kopf in einer vollgepissten Hecke neben toten Ratten. Und vor allem legen sie wenigstens einen Pappkarton unter.



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18
Jul
2008

Bangkoks Tierwelt: Die Autobahn in meiner Wohnung

Wer schon mal eine Ananas geschlachtet hat, weiß, dass das selbst wenn man es kann immer eine sehr saftige Angelegenheit ist und auch nach gründlicher Reinigung der Arbeitsfläche immer irgendwo zuckersüßer Saft kleben bleibt. Das lassen sich meine Mini-Ameisen natürlich nicht zweimal sagen und rücken sofort in Divisionsstärke und um sich zu laben. Und wo sie schon mal da sind richten sie auch gleich ihr neues Heim in der Ritze zwischen Türpfosten und Wand ein. Fortan fließt dann ein unendlicher Strom von Ameisen zwischen der Küchenzeile und dem Türpfosten hin und her. Gift hilft nicht. Das habe ich so oft versucht, dass mir beim letzten Mal drei Tage schlecht war.
Ich esse jetzt einfach kein Obst mehr.



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6
Jul
2008

Buddha fährt auf Kia Motors ab

Hört sich komisch an, ist aber ganz offensichtlich so.



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21
Mai
2008

Mai in Thailand: Der Monat der Kinderschänder?

Natürlich liest man immer mal wieder, dass die Polizei einen Pädophilen festgenommen hat. In diesem Monat, der ja gerade mal erst drei Wochen alt ist, zeichnet sich aber eine ungewöhnliche Häufung von Festnahmen ab:

Gleich am 1. des Monats berichteten die Pattaya City News von einer Polizeiaktion der Woman and Child Protection Unit in Pattaya gegen einen 59-jährigen Italiener, der die Vorwürfe zwar abstritt, dem aber nachgewiesen werden konnte einen 12-jährigen Jungen missbraucht zu haben. Der Mann war schon einige Zeit zuvor mit kleinen Jungen und Mädchen gesehen worden. Die Tatsache, dass der Mann bereits seit 17 Jahren in Thailand lebt lässt Böses erahnen.
Am 14. stürmte die Polizei dann das Apartment eines 67-jährigen Deutschen, wo sie den Mann nackt mit zwei Jungs im Alter von 13 und 15 Jahren vorfand. Bei der Durchsuchung seines Notebooks fanden die Beamten zudem eindeutige Bilder von kleinen Jungen. Besonders schlimm: Der Mann ist Mitglied im Rotary Club von Pattaya und war dort zuständig für das Polio Plus-Programm zur Immunisierung von Kindern gegen Kinderlähmung.
Vorgestern gab die Polizei auf einer Pressekonferenz dann die Festnahmen von gleich vier(!) mutmaßlichen Pädophilen bekannt. Ein Engländer war bei der Erstürmung seines mit gleich acht Jungen angetroffen worden, von denen zwei erst 14 Jahre alt waren. Daneben fanden die Beamten zahlreiche Nacktaufnahmen. Außerdem erklärte die Polizei, dass drei weitere Ausländer –ein Engländer, ein Amerikaner und ein Japaner – ebenfalls wegen Missbrauchs von minderjährigen Jungen verhaftet wurden.
Nur einen Tag später verkündete die Polizei die Festnahme eines weiteren Verdächtigen. Im Zimmer des 49-jährigen Niederländers wurden zahlreiche Kinderspielzeuge gefunden. Bei der weiteren Durchsuchung wurden dann Bilder gefunden, die den Mann bei Ausflügen mit kleinen Kindern zeigen.

Was ist da los? Ist der Monat Mai die Hauptsaison für Pädophile? Oder hatte die Polizei auf eindeutige Beweise gewartet um auch wirklich eine zweifelsfreie Anklage gegen die Männer erheben zu können. Im besten Fall ist dies sogar der Auftakt zu einer groß angelegten Aktion gegen Kinderschänder in Thailand.
Die jüngsten Fälle zeigen aber, dass, obwohl sich das Problem zunehmend auf die ärmeren Nachbarländer verlagert hat, die Zeit der Kinderschänderei in Thailand noch lange nicht vorbei ist.

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4
Apr
2008

Pattaya City News: Das Magazin passend zur Stadt

Das Pattaya trotz aller Bemühungen nach wie vor eine Pornostadt ist, ist wohl allen klar. Die Stadt leuchtet rot und auch wenn hier ab und zu der Familientourismus gefördert werden soll, dreht sich doch fast alles um Sex. Entsprechend entwickelt sich da wohl auch ein lockerer Umgang mit Obszönitäten, zumindest aber mit Anzüglichkeiten. Diese Entwicklung hat jetzt wohl auch die Presse der Stadt erfasst. Oder wie lässt es sich sonst erklären, dass ein Bericht über zwei aus einem Wassertank gerettete Katzen mit der Überschrift „Pussies Rescued from Deep Hole“ übertitelt wird.
Peinlich, peinlich.

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27
Mrz
2008

Thailand: „Krieg gegen Drogen“ beginnt am 2. April

Na das kann ja wieder heiter werden: Die thailändische Regierung plant am 2. April eine Neuauflage ihres „Krieges gegen Drogen“ von 2003. 90 Tage lang darf dann die Polizei in meist militärischer Manier mit aller Härte gegen Drogenhändler vorgehen und „sich dabei nicht von Protesten von Menschenrechtsorganisationen beirren lassen“, wie Innenminister Chalerm Yoobamrun letzten Mittwoch forderte. “Wenn wir eine Politik machen die 3000 bis 4000 Opfer bringt, werden wir das machen”, so der Minister.
Wenn es denn nur immer dir Richtigen träfe könnte man das vielleicht noch verschmerzen, aber während des dreimonatigen Amoklaufs im Jahre 2003 in der Form eines komplett militärisch gerüsteten Konflikts wurden tausende auf den “Schwarzen Listen” der Polizei erschossen. Immerhin musste die thailändische Drogenkontrollbehörde zugeben, dass mehr als die hälfte der Opfer nichts mit Drogen zu tun hatten.
Ein Paar auf dem Nordosten von Thailand wurde erschossen, da sie zu unerklärlichem Reichtum gekommen sind und somit zu der Schwarzen Liste hinzugefügt worden sind. Tatsächlich waren es Lotteriegewinner.

Lotto spielen lohnt sich also wirklich nicht. Vor allem nicht in Thailand ab nächsten Mittwoch.

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PRATU NAMO

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