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Weird Thailand

15
Mrz
2011

Das heilige Ungeborene aus Dorf 11

In der thailändischen Provinz Suphan Buri wundern sich die Einwohner des Dorfes Nummer 11 im Bezirk Nong Makha Mong seit zehn Monaten, wann denn ihre Nachbarin Niphawan Bunjaroen endlich ihr Kind zur Welt bringt.
Die 35-jährige Niphawan ist bereits zum vierten Mal schwanger. Diesmal allerdings besonders lange: 19 Monate, um genau zu sein.

Die Ärzte sagen, die werdende Mutter habe seit ihrer “Schwangerschaft” von 60 auf 89 Kilo zugenommen und habe Flüssigkeit in ihrem Unterleib.

Doch weder Niphawan noch ihr Mann Thanonsak Saetang, 45, glauben daran. Sie behaupten weiterhin Niphawan sei schwanger mit einem Kind. Aber nicht irgendeinem Kind, sondern mit einem Heiligen.
Und tatsächlich wirkt Niphawan wie eine Hochschwangere.
Normalerweise verkauft die Wunderschwangere Geflügel auf dem Dorfmarkt. Drei Kinder hat sie von ihrem ehemaligen Mann, jetzt ist sie mit dem Witwer Thanongsak liiert, dessen Frau vor drei Jahren starb.
Im Jahr 2009 entschloss sich das Paar, ein gemeinsames Kind zu zeugen, doch Niphawan wurde nicht schwanger. Ihre Schwester gab ihr daraufhin den Rat den bekannten Mystiker Pu Saming Dam in der Provinz Kanchanaburi aufzusuchen. Der Schamane erklärte ihr, dass sie bald schwanger werden würde – mit einem heiligen Kind, das die Familie reich machen werde.

Im Juni 2009 war Niphawan dann morgens oft schlecht und sie legt Gewicht zu und war entsprechend davon überzeugt, schwanger zu sein.

Zwei Monate später ging sie ins Krankenhaus, wo ihr die Ärzte aber bescheinigten, dass sie keinesfalls schwanger sei, aber ein vergrößertes Herz habe.

Die Frau ging wieder nach Hause und wurde dicker und dicker. Jetzt nach 19 Monaten ist ihr morgens immer noch schlecht und sie kann kein Fleisch essen.

Ihr Mann Thanongsak erklärt, dass die Familie vor der Niphawans Reise zu dem Schamanen Pu Saming Dam sehr arm gewesen sei. Doch seitdem hätten sie so viele Hühner verkauft, dass sie jetzt reich seien und ein Auto und ein Haus hätten.
Das ungeborene Kind habe ihnen bereits Glück gebracht. Deswegen ist Thanongsak auch keineswegs betrübt, dass seine Frau seit 19 Monaten schwanger ist. Das Kind sei heilig und werde schon zur Welt kommen, wenn die Zeit dazu gekommen sei.

19
Feb
2011

Kämpfe mit Kambodscha haben Hälfte der Grenzbewohner geistig angeschlagen

Eine interessante Meldung, die einmal mehr beweist, wie zart besaitet die Thais doch manchmal sind:

Der thailändische Gesundheitsminister Jurin Laksanawisit berichtet, dass 72 mobile Krankenstationen in die von dem Konflikt betroffenen Grenzprovinzen Si Saket, Ubon Ratchathani und Surin geschickt wurden, um den Gesundheitszustand der Einwohner nach den Artilleriegefechten zwischen der thailändischen und kambodschanischen Armee vor zwei Wochen zu überprüfen.

Von 10.000 Untersuchten, seien 36 Prozent körperlich krank und litten unter „Kälte“ und Erschöpfung. (Hier sei angemerkt, dass derzeit in Thailand Trockenzeit ist und es sich nicht kalt ist. Mit Kälte ist hier wohl eher ein Wort übersetzt, dass auf Thai „Nao“ heisst, aber eher Einsamkeit etc ausdrücken soll).
Auch der Geisteszustand wurde bei 4.813 Menschen überprüft und ergab, dass 2.000 unter Stress litten. Gut 32 Prozent, also 638 Personen, litten unter starken und 11 Prozent sogar unter sehr starken Depressionen. Zehn Patienten seien sogar Selbstmordgefährdet.

Minister Jurin entschied daraufhin, dass sein Ministerium bald ein psychotherapeutisches Rehabilitationsprogramm beginnen werde, um die Mitarbeiter des Gesundheitsdienstes in den Dörfern zu unterstützen.

So hat die kambodschanische Armee in vier Tagen mit nur wenigen Granaten, die thailändische Bevölkerung in ihren Grundfesten erschüttert. Nicht auszudenken, was wäre, wenn das Grenzgeplänkel eine ganze Woche angehalten hätte.

16
Feb
2011

Thailänderinnen kriegen schwere Augeninfektionen wegen "Große-Augen"-Kontaktlinsen

Red Eyes

Nachdem in den letzten zwei Wochen vier Träger von “Big Eye”-Kontaktlinsen in das Bangkoker Phra Nang Klao Hospital mit einer schweren Augeninfektion eingeliefert wurden, fordert der Augenarzt Thapanawong Tanguraiwan die Behörden jetzt auf, den Verkauf dieses Produktes stärker zu kontrollieren.
Die Patienten seien alle unter 20, die jüngste gerade einmal 14. Alle hätten rote, geschwollene Augen und grüne Schleimhäute. Alle hätten auch einen Kratzer auf der Hornhaut.
Alle hätten eine Infektion mit einem Bakterium namens Pseudomonas Aeruginosa. In schweren Fällen wird die Hornhaut in zwei Tagen beschädigt. Wenn nicht zügig behandelt wird, droht Blindheit. Auch die Entfernung des Auges könnte notwendig werden um eine Ausbreitung der Bakterien über das Blut zu vermeiden.
Die Ärzte führen die schweren Infektionen auf die „Big Eye“-Kontaktlinsen zurück, die für 300 Baht (= 6 Euro) auf Wochenendmärkten, über das Internet oder in geschäften verkauft werden.

Eine patientin, Natthaporn Oontham, 20, sagte sie sei kurzsichtig und habe “Big Eye”-Kontaktlinsen über das Internet bestellt um süß auszusehen. Nachdem sie das zweite Paar 23 Monate lang getragen habe, habe sie rote und entzündete Augen bekommen.

Rote Augen sehen sicher irritierend aus. Noch schlimmer sind aber die blauen und viel zu großen Kontaktlinsen, die die all zu modebewussten Thailänderinnen tragen.
Einer so verschönten Frau in die Augen zu schauen, treibt mir eiskalte Schauer den Rücken herunter.


Mich wundert nur, dass die Thai-Girls das auch noch ausgesprochen schön finden und glauben, dass sie so tatsächlich aussehen, wie die süßen Comicfiguren in den japanischen und koreanischen Mangas. Tun sie natürlich nicht. Eher wie der psychotische Bösewicht mit den stahlblauen Augen aus den James Bond-Filmen.

Bild: flickr/wickedrice

Bangkoker Kondomautomaten werden aus dem Verkehr gezogen

Roadside ads for condoms

In Bangkok müssen – gerade rechtzeitig zum Valentinstag – die Kondomautomaten an öffentlichen Schulen wieder abgebaut warden, nachdem sich Eltern beschwert haben, dass die Geräte nur ein unnötiger Ansporn zu sexuellem Interesse für die Schüler seien.

Die Kondomautomaten in zwei Parks (Suan Rommaneenart, Suan Saranrom) werden nach Angaben der Bangkoker Verwaltung eigentlich gut angenommen. Die guten Verkaufszahlen sprächen für eine große Nachfrage.

Warum die Eltern keinen Bedarf sehen ist allerdings unverständlich. Ziehen sie eine ungewollte Schwangerschaft oder eine Infektion ihrer Tochter mit einer Geschlechtskrankheit vor.

Wenn die Eltern ihre Kinder wirklich vor „unnötigem Ansporn zu sexuellem Interesse“ bewahren wollten, dann sollten sie ihren Zugang zu deren „hi5“-Account sperren. Hi5 ist das thailändische Facebook und was die Eltern dort zu sehen bekämen, würde sie in ihren Grundfesten erschüttern.

Natürlich ist nicht sicher, dass sich wirklich viele Eltern beschwert haben. Möglich ist in Thailand auch immer, dass sich eine sehr einflussreiche Einzelperson dagegen ausgesprochen hat, um so ihre altchinesischen Moralvorstellungen in die Welt zu bringen.

15
Feb
2011

Thailändische Armee fürchtet sich vor Zauberkräften der Khmer

Amulets

Munition im Grenzkonflikt mit Kambodscha – Schutzamulette

Die thailändische Armee ist davon überzeugt, die Hilfe von Talismanen zu benötigen, um sich vor den kambodschanischen Soldaten zu schützen.
Der Chef der 2. Armee, Thawatchai Samutsakhon, verteilte am Freitag Talismane an seine Soldaten, um sie so vor Verhexungen durch die Kambodschaner, während der Kämpfe im Grenzgebiet in der Provinz Si Saket, zu schützen.

„Ich glaube daran und ich habe eine Fürsorgepflicht für meine Untergebenen in jeder nur erdenklichen Weise,“ erklärte Armeeführer Thawatchai.

Der Militär ist Anhänger des Luang Poo Jiam Atissayo, einem verehrten Mönch im Tempel Intrasukaram.

Bereits in seiner Zeit als stellvertretender Chef der 2.Armee war er Kommandeur der Pattani Task Force im von Unruhen erschütterten Südthailand, wo er ebenfalls Amulette und Talismane verteilte.

Die Talismane sollen vor allem gegen schwarze Magie schützen, so Thawatchai. Daneben sollen die die Anhänger aber auch die Truppenmoralstärken.

Gandalf

Neueste Geheimwaffe der Thai-Militärs: Ein Nachbau von Gandalf, dem Magier aus Herr der Ringe

In der Armee geht man davon aus, dass die Truppen der Khmer “eine Art Ritual” auf dem umkämpften Preah Vihear Tempel abhalten werden, um auf die neuen Talismane der Thais zu reagieren.

Der Aberglaube ist jedoch nicht neu. Als die Ehefrau des kambodschanischen Premierministers im August 2008 einem Ritual beiwohnte, ging bei den benachbarten Thais die Angst um, es könne Unglück über Thailand bringen.

Bild 1: flickr/munir
Bild 2: flickr/ x@doom


14
Feb
2011

Cobra Gold – Thailand spielt Krieg: Schon zwei F 16 abgestürzt

Thailand: US Marines

Nur für die ganz harten Jungs: gemeinsames thai-amerikanisches Schlangenessen

Alljährlich spielt Thailand mit seinem Gönner, den USA, Krieg. Jetzt sind allerdings
schon zwei F 16-Flieger kaputt, weil sie in der Luft über der Provinz Chaiyaphum zusammengestoßen sind. Die Piloten konnten sich aber per Schleudersitz retten und segelten über einem Waldstück zu Boden.

Bei dem Stückpreis einer dieser F 16 hat sich Thailand während des Cobra Gold Manövers vermutlich schon mehr Verluste zugefügt als in dem viertägigen Artillerieduell mit Kambodscha in der vergangenen Woche.

Das Cobra Gold Manöver ist das größte der Welt. 11.220 Menschen sind an der Übung beteiligt, darunter 7.200 US-Soldaten, die von dem thailändischen Luftstützpunkt Utapao in der Provinz Chantaburi aus operieren. Das Flugfeld dürfte ihnen wohl bekannt sein, denn von dort aus flogen die USA bereits im Vietnamkrieg ihre verheerenden Bombereinsätze.

Bild: slagheap

Thailand 2011: Sex am Valentinstag ist “out”

CNY/Valentines 2010

Eine von der Bangkoker ABAC-Universität durchgeführte Befragung von 1.256 Bangkoker Jugendlichen hat ergeben, dass 70 Prozent es nicht mehr für nötig halten, am Valentinstag Sex zu haben.

Rund 60 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 24 Jahren gaben außerdem an, der Tag sei nichts Besonderes für sie.

Wiederum 70 Prozent sagten, sie seinen noch Jungfrauen. Von denen, die bereits Sex gehabt hatten, erklärten 80 Prozent, sie hätten sich schon einmal dem Risiko einer sexuell übertragbaren Krankheit ausgesetzt, weil sie nur manchmal oder sogar noch nie ein Kondom benutzt hätten.
Die befragten sollten in der Umfrage auch Auskunft darüber geben, was sie einem Freund oder einer Freundin raten würden, deren Partner/in vorgeschlagen habe, am Valentinstag Sex zu haben.

Etwa 36 Prozent sagten, sie würden dem freund oder der Freundin raten, damit bis nach der Hochzeit zu warten. Fast genausoviele hielten das aber für OK, wenn ein Kondom benutzt würde. 18 Prozent hielten das für normal.

Interessant: 7 Prozent würden raten, mit dem Partner Schluss zu machen.
Früher war das anders. Ich habe mal im Pratu Namo Archiv nachgeschaut und festgestellt, dass die Beiträge früher noch anders hießen. Zum Beispiel:

Der Tag des Poppens hier lesen...

oder

Valentinstag in Bangkok– Der Tag des Schnackselns hier lesen...

Bild: flickr/ dawvon

11
Feb
2011

Angestellte einer Go-Go bar in Pattaya verprügeln Gäste aus der High Society

Auf den ersten Blick liest sich die Meldung wie so viele die täglich aus Pattaya kommen. Gewalt, Drogen und Verbrechen sind in der Urlaubermetropole am Golf von Thailand Alltag.

Interessant ist höchstens, dass die Angegriffenen zwei männliche kanadische Models und thailändische Frauen aus der High Society waren, denen bekannte Restaurants und Juwelierläden in Pattaya gehören.

Die Angestellten dürften dagegen wohl wie so oft aus dem armen Isaan stammen. Also hat sich arm gegen reich erhoben. Eigentlich lange undenkbar.

Die Kommentare auf diese Meldung im Expat-Webmagazin „Thaivisa“ sind aber interessant, weil es sicher nicht selten ist, dass thailändisches Barpersonal ausländische Kunden verletzt. Die über den Kopf gezogene Bierflasche ist da eigentlich schon fast Standard. Sie ist quasi der Preis dafür, dass sich der Farang über die Rechnung beschwert hat (ob zu recht oder nicht bleibt dahingestellt).

Ich habe das selber mal auf Ko Chang gesehen (wo es eigentlich für die damaligen Verhältnisse ungewöhnlich war, weil es dort noch recht beschaulich war vor einigen Jahren).

Chang Beer

Freund oder Feind? Die Chang Bierflasche

Der meist männliche Farang hat deutlich einen über den Durst getrunken und bekommt irgendwann die Rechnung vorgelegt. Je nachdem wie gemein das Barpersonal und/oder wie betrunken der ausländische Gast ist, ist die Rechnung sogar etwas aufgemotzt. Wenn der Gast protestiert und das auch noch mit den für Betrunkene üblichen Unflätigkeiten, wird er sich deutlich darauf hingewiesen, sich seine Worte genau zu überlegen. Wenn das Gepöbel dann nicht aufhört, kracht irgendwann die obligatorische 0,66er Chang-Bierflasche mit Leidenschaft auf den Schädel des Farangs nieder.

Interessant ist aber auch, dass die Flaschen immer öfter auch wegen Nichtigkeiten geschwungen werden. Nicht mehr nur in Pattaya, sondern beispielsweise auch auf der Khao San Road.
Weil die Barbesitzer meist organisiert sind und gute „Beziehungen“ zur Polizei haben, bleibt der immerhin potentiell lebensgefährliche Übergriff für die Täter ohne Folgen.

Der Thaivisa-User bulmercke schreibt zum Beispiel:

Auch auf der Khao San Road in Bangkok gibt es ein paar Lokale, deren thailändischen Angestellten es kaum abwarten können, einen Gast anzugreifen, sobald sich die Gelegenheit dazu bietet, selbst wegen kleinster Anlässe.
Ich habe auf Ko Samui 1996/1997 den Schädel in einer großen Bar/Disco gebrochen bekommen, weil ich protestiert hatte, als die Angestellten meine Freundin belästigten. Ich habe niemanden beleidigt, keinen bedroht noch war betrunken. Ich war alleine und die waren zu sechst.


Die Khao San Road hat zu meinem Rettungsdienstbezirk gehört und ich kann mir denken, welche Lokale gemeint sind, weil wir dort oft verletzte Farangs versorgt haben, nachdem die Türsteher oder das Personal sich ihrer angenommen hatten.

Der user kuffki schreibt sogar:

Ich habe auch schon recht nüchterne Gäste gesehen, die eine Flasche übergezogen bekommen haben, weil sie sich wegen einer manipulierten Rechnung beschwert haben. Manchmal haben auch die Bargirls einfach die Barglocke geläutet, obwohl der Gast das gar nicht wollte und obwohl er lautstark erklärte, dass er keine Runde für die 30 Bargirls ausgeben wollte. Auch der wurde mit der Flasche niedergeschlagen.
Ich habe auch Gäste gesehen, die komplett nüchtern mit Angestellten der Bar diskutierten und von völlig Fremden mit einer Flasche geschlagen und verprügelt wurden.
Ich habe auch Gäste gesehen, die von dem Barpersonal angegriffen wurden, aber der bessere Kämpfer waren, woraufhin wahllos alle Thais auf ihn eindroschen


Der User rhiekel schreibt dagegen süffisant:

Wenn diese Frauen wirklich zur High Society von Pattaya gehören, dann sollten sich die Angestellten der Go-Go-bar schleunigst zurück in den Isaan gehen, sich die Köpfe rasieren und für eine Weile Mönche werden. Das dürfte die einzige Möglichkeit für sie sein, am Leben zu bleiben.

Und tatsächlich. Während der geprügelte Farang seinen Thailandurlaub mit Kopfverband zu Ende bringt und mehr als eine Anzeige bei der Polizei nicht machen kann, haben die gut vernetzten Geschäftsfrauen einen ganz anderen Draht zur Polizei.

Bild: flickr/ jo.sau

Technorati Tags:

Himmelblaue Roboterkatze sucht buddhistischen Tempel heim

Doraemon

Ein Tempel in der thailändischen Provinz Suphan Buri ist zu landeweiter Berühmtheit gelangt, seit in einem der Wandmalereien die japanische Comicfigur Doraemon entdeckt wurde.
In Deutschland ist die himmelblaue Roboterkatze zwar kaum bekannt, aber in Thailand kennt die Figur jedes Schulkind. Hinzugefügt wurde die Doraemonfigur von dem Künstler Rakkiat Lertjitsakun added
Jetzt erklären auf der Tempelmalerei als Doraemon und sein Gefährte Nobita den Himmel, die Hölle und die 10 Inkarnationen Buddhas.

Die Zeichnungen sind recht klein und schwer zu finden, was offenbar ein zusätzlicher Anreiz ist.
Unter den örtlichen Kindern ist die Idee ein Renner und täglich stehen sie in großen Trauben um die Comiczeichnungen und lernen so nebenbei etwas über die buddhistische Lehre.

Dabei sind die Zeichnungen nicht ganz ohne: In einer Szene ist die Comic-Katze in der Hölle zu sehen, wo sie zusammen mit anderen klagenden Sündern in einer Pfanne gebraten wird. In einer anderen Szene bewacht Doraemon den Buddha und in einer weiteren ist die Figur beim Planschen zu sehen.

Doch ist gibt auch politische Anspielungen: So steht Doraemon in einer Malerei zusammen mit Nobita vor der thailändischen Flagge, wobei der eine rot, der andere gelb trägt. Ein Seitenhieb auf die politischen Massenproteste der Red Shirts und der Gelbhemden.

Auch der tatsächlich auf dem Tempelgelände existierende dreibeinige Hund ist dargestellt.

Die erwachsenen Dorfbewohner finden die neuen Malereien gut. Beschädigt seien die originalen Wandmalereien dadurch nicht. Es sei gut, den Kindern etwas über gut und böse, Himmel und Hölle beizubringen.

Der Künstler Rakkiat hatte bereits 2005 mit den Arbeiten begonnen. Es sei schon lange Tradition in den Wandmalereien versteckte Botschaften zu integrieren. Früher habe man oft Sexszenen eingebaut.

Mit dem Hinzufügen von Doraemon und anderen modernen Szenen möchte er auch die Gegenwart für die Nachwelt erhalten.

Bild: flickr/ BroAngel

10
Feb
2011

Toll: 60 % mehr Helmträger in Bangkok

Ready, Get Set, Go!

Glückliche Bangkoker Helmträger: „Soviel Helm war nie!“
Bild: flickr/ Harsha k R

Trotz Krieg mit Kambodscha und Massenprotesten auf den Straßen: Thailands Premierminister Abhisit Vejjajiva gehen die guten Nachrichten nicht aus. Jetzt konnte er verkünden, dass die Zahl der Helmtragenden um 60 Prozent gestiegen ist. Darüber hinaus sollen Passagiere von Motorradtaxis fortan kostenlos einen Kopfschutz bekommen.

Der Premier erklärte, die Zahl der Helmträger habe sich durch eine PR-Kampagne, die zum Helmtragen aufforderte, im Vergleich zum vergangenen Jahr verdoppelt. Bangkok, Phuket und Loei seien die Spitzenreiter auf der Helm-Hitliste.

Wichtig sei es jetzt, so Abhisit, dass auch auf die Qualität der Helme geachtet werde, damit die auch den Sicherheitsstandards entsprächen.

An der Erklärung Abhisits zeigt sich, wie wichtig das Thema in Thailand offenbar zu sein scheint. Andere Länder lassen gerne ihre Verkehrsminister oder Vertreter der Polizei solche Statistiken vorlesen. Aber der amtierende Premier ist sich tatsächlich für nichts zu schade.

Monk on bike

Das Armutsgelübde buddhistischer Mönche schließt den Besitz von Helmen ausdrücklich aus
Bild: flickr/ Wen Yan King

Wo die 60 Prozent mehr Helmträger geblieben sind, ist allerdings die Frage. Gäbe es in Bangkok an den Straßenkreuzungen keine Polizisten, die am Monatsende dringend das Schuldgeld für ihre Kinder zusammenbekommen müssten, würde wohl auch dort keine mehr „Strafzettel“ für Fahren ohne Helm ausstellen.

Auf dem Land fahren traditionell ohnehin genau 0 Prozent der Motorradfahrer mit Helm, weswegen eine Steigerung um 60 Prozent nicht feststellbar ist.

Sicher tragen einige Motorradfahrer Helme, die aber teil abenteuerlich sind und kaum mehr zur Schädelsicherheit beitragen, als eine aufgesetzte Plastikwaschschüssel.

Quiet Riot.

60 Prozent tragen jetzt Helme (nur 58 Prozent fahren aber dabei Motorrad)
Bild: flickr/ Null0

Möglich, dass der Premier auch augenzwinkernd auf die vielen Straßenkrawalle und Massenproteste für seinen Rücktritt der letzten Monate hinweisen will und auf die Präsenz des Militärs und Polizei in Straßenkampfmontur in den Bangkoker Straßen.
Dieser Selbstironie gebührt dann natürlich Hochachtung.

Pratu Namo

PRATU NAMO

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