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Brasilien

3
Mrz
2011

Die Brazilian Food Diet

Die regelmaessigen Pratu Namo-Leser werden wissen, dass es sich bei dieser Ueberschrift um eine Anspielung auf eine Rubrik von Pratu Namo handelt: Die Thai Food Diet, in der ich die Wonnen der suedostasiatischen Kueche preise.
Gerne haette ich eine ahnlicher Rubrik auch fuer Brasdilien angelegt, aber leider gibt es keinen Anlass dazu. Sicher, die brasilianische Kueche ist nicht weltberuehmt und ich habe eigentlich noch nie von einem brasilianischen Restaurant in Europa gehoert. Vermutlich, weil in Europa niemand wirklich gerne aus dem haus geht, um dann bei einer Dose Cola oder waessrigem Bier, Bohnen und Reis zu essen. Und das ist auch schon der Kern der brasilianischen Kueche. Bohnen, Reis, Nudeln und tonnenweise lauwarmes Fleisch.
Ich habe jetzt schon in megreren Staedten in irklich vielen verschiedenen restaurants gegessen, aber im Grunde immer das gleiche.



Bohnen mit Reis



Wieder Bohen mit Reis


Und wieder Bohnen mit Reis

Weil das Essen immer in Buffet-Toepfen ungewaermt oder ungekuehlt herumsteht und nie frisch zubereitet wird, muss ich seit drei Tagen immer eine Immodium-Tablette zum Nachtisch einnehmen.

Sicher gibt es auch auf Wunsch immer Fleisch dazu, aber das Fleisch ist immer kalt und vom Vortag.
Dass das Essen eintoenig, und geschmacklich unaufregend ist, finde ich ertraeglich, aber dafuer immer 15 Reais (5 Euro) zu bezahlen, ist nicht in Ordnung. Immerhin gibt es in Deutschland fuer maximal 4 Euro schon einen dicken, leckeren Doener.

Die einzige alternative sind frisch zubereitete Sandwiches, die mit 3 Reais vergleichsweise gunstig sind. Allerdings muss man mindestens 5 Stueck am Tag davon essen, um halbwegs satt zu werden.

2
Mrz
2011

Salvador - Bahia



Die lebendigste Stadt, ind er ich bisher in Brasilien war, ist Salvador im brasilianischen Bundestaat Bahia.
Hier ist die Afro-Brasilianische Seele zu Hause. In Salvador ist auch eine besondere Energie zu spueren, die anderen brasilianischen Metropolen abgeht. Zudem hat sich die Kultur der westafrikanischn Sklaven an keinem Ort so erhalten, wie in Slavador - von der Musik zu Religion, Essen, Tanz und Kampfkunst.



Musik ist in Salvador an jeder Ecke zu hoeren und in der Altstadt gibt es yahlreiche Laeden, die die typischen Musikinstrumente verkaufen
Salvador ist fuer Touristen aber auch eine der gefaehrlichsten Staedte. Ich habe selbst schon zwei leute getroffen, die in Salvador ausgeraubt wurden. Einem Englaender ist der Taxifahrer sogar mit seinen ganzen Koffern einfach vor der Nase weggefagren. Seitdem traegt dieser Englaender jeden Tag das gleiche Hemd.
Touristen werden oft von aggressiv bettelnden Strassenkindern belaestigt, doch jede Pfennig, den man ihnen gibt, setzten diese Kinder in Crack un andere Drogen um. Schon 10-jaehrige sind hier cracksuechtig. Im Vergleich zu Vietnam ist die bettelei und die aufdringlichkeit aber ertraeglich und mich hat sie nie gestoert. Einmal hat ein Erwachsener ein leere Bierdose von meinem Tisch geklaut und ist deswegen recht ordentlich von den Jungs um mich herum verpruegelt worden, was mir ziemlich leid getan hat.

In Salvador gibt es viele Viertel in der Naehe des Stadtzentrums die am Tag gefaehrlich sind und nachts erst Recht. Der Lonely Planet-Reisefuehrer koennte diese Viertel ruhi mal auf dem Stadtplan verzeichnen, denn jeder Einheimische weiss darueber Bescheid. Ich war mit einem Begleiter in diesen Favelas und die lokalen Gangster haetten mich sicher gerne ausgeraubt und nur dank der Begleitung haben sie den Versuch nicht unternommen.



Eine Gasse in einer Favela nahe der Innenstadt

Schlimm ist, das Salvador ein riesiges Potential fuer touristische Entwicklung hat, aber korrupte Stadtpolitiker das grossartige Erbe lieber verfallen lassen.
Besonders unten an der Bucht stehen wunderschoene alte Hauser, die mit geringem finanziellen Aufwand in tolle Guesthouses, Bars und Restaurant verwandelt werden koennten. Stattdessen stehen sie leer und nach jeder regenzeit stuerzen ein paar von ihnen ein. Die, die noch stehen sind billige Puffs, Drogenhoehlen und dienen Verbechern als Unterschlupf.



Dem Verfall ueberlassen: Die Uferpromenade der Altstadt von Salvador



Der Schein truegt - Diese Hauser stehen alle leer

24
Feb
2011

Das grosse LKW-Mysterium Brasiliens



Eines der groessten Mysterien, die mir Brasilien bisher bereitet hat sind, die Stangenm, die bei Lastwagen von der Radnabe zum Kotfluegel fuehren.
Hier kann ich mir keinen Reim drauf machen.



An eine Diebstahlsicherung glaube ich nicht, weil die Felgen ja anders verschraubt sind.

From Brasil

In einer Woche bin ich wieder auf den Strassen Brasiliens unterwegs und werde dann einfach an einem Rastplatz einen Trucker fragen. Die Anwort gibt`s also naechste Woche.



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23
Feb
2011

Das Elend vom Lande

So bekannt wie Brasiliens Wahrzeichen sind auch die Favelas - die Armutsviertel an den Stadtraendern. Dabei hat sich in den letyten Jahren viel getan und auch wo Drogenbosse regieren, gibt es staedtische Infrastruktur, medizinische Versorgung und Schulen.
Auf dem Land sieht es dagegen anders aus und die Armut und die Abgeschiedenheit in den Kleinstaedten dort ist kaum vorzustellen.
In alle Richtungen 1000 Kilometer weit weg, von der naechsten Grossstadt leben die Leute von der Agrarwirtschaft und Bergbau aber in grosser Armut.



Das kulturelle Highlight einer der kleinen Siedlungen in der brasilianischen Pampa



Der einzige Dienstleister am Ort




`Bergabeiteressen`gibt`s in diesem Restaurant

22
Feb
2011

Mit dem Heiligen Gerhard durch die Pampa



Zuerst das Fazit: Brasilien ist ein seeehr grosses Land.
Gerade in São Paulo gelandet (14 Stunden Flug), bin ich gleich zum Busbahnhof Tieté gefahren, um an Bord eines Ueberlandbusses von dr Buslinie San Geraldo zu gehen. Mit dem Heiligen Gerhard kann ja sicher nichts schief gehen.
Weil Rio de Janeiro mich nur wenig interessiert und ich ja recht paranoid versuche, den Touristenstroemen auzuweichen habe ich den Zuckerhut rechts liegen lassen und bin Richtung Salvador gefahren - 34 Stunden lang. Zwar haben die Ueberlandbusse Sitze, die man weit zurueckklappen kann, aber eine Nacht im Bus ist wie ein Tag auf dem Nagelbrett. Dazu ist die Klimaanlage (wie in thailaendischen Bussen auch) tagsueber zu schwach und nachts erfriert man.
Alle vier Stunden gibt es einen Stopp an einer der Tausenden Raststaetten entlang der Autobahn Richtung Norden. Hier gibt es Essen immer vom Buffet, wobei in Brasilien ein interassentes Sztem existiert: Man bezahlt pro Kilo, d.h. man schaufelt sich den Teller voll und danach wird er gewogen. Das Gewicht wird dann am Ausgang bezahlt. Dabei ist es egal, was man ist. Reis kostet genau soviel wie Steaks. Ein Kilo kostet 3,50 Reais (= 1,50), wobei das natuerlich Raststaettenpreise sind.

Die Landschaft in der Hochebene ist beeindruckend und teilweise kann man ueber hundert Kilometer weit sehen. Nur sehen diese Hundert Kilometer immer gleich aus. Naemlich so:



Allerdings hat sich die Landschaft bestimmt fuenfmal kmplett geaendert. Von weiter Pampaebene zu Buschland, zu Regenwald und dann Praerie wie im amerikanischen Suedwesten mit Kakteen und roter Erde.



Doch egal wo, Kuehe und Pferde gab es ueberall.



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Ich bin nicht in Rio de Janeiro

Nach Sao Paulo, wäre der erste Stop meiner Reise in Rio de Janeiro gewesen, wo ich dann wieder einen Internetzugang gehabt hätte und einen Beitrag zu meinen ersten Eindrücken hier veröffentlicht hätte.
Das schöne an meiner Weblog-Software ist aber, dass man schon vorher Beiträge schreiben kann, die dann automatisch in der Zukunft veröffentlicht werden.
Dieser hier ist so einer.

Wenn also dieser Eintrag erschienen ist, dann bin ich nicht in Rio de Janeiro, sondern gerade unterwegs nach Salvador oder sogar Recife.



Até amanhã (Bis morgen)

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20
Feb
2011

Pratu Namo goes Brazil

Furnas - Brazil

„Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg.“

Laotse

Nur um all zu großer Verwunderung vorzubeugen gebe ich heute mal bekannt, dass hier im kommenden Monat wohl ausschließlich aus Brasilien berichtet werden wird. Das hat vor allem damit zu tun, dass ich derzeit in Brasilien weile.
Bei meinen Reisen geht es ja nur theoretisch um das Ziel, hauptsächlich aber um den Weg. Da ist auch der Abenteurer und Extrembergsteiger Reinhold Messner meiner Meinung. Für ihn war 1978 zum Beispiel nicht der Gipfel des Mount Everest das Ziel, sondern er wollte auf möglichst anspruchsvollen Weg dahin kommen. Also am besten ohne Sauerstoff zu verwenden.

Zuletzt habe ich so eine Tour bei meiner Tour de Lao so gemacht, als ich mit Motorrad aber ganz ohne Gepäck und Vorbereitung (aber mit Sauerstoff) durch Nordlaos und das Gebiet der Hmong-Bergstämme gefahren bin.

Für Brasilien habe ich Ähnliches vor. Eine erste Recherche hat allerdings gezeigt, dass es dort offenbar keine Hmong-Bergstämme gibt. Es muss also diesmal ohne gehen.
Vorgenommen habe ich mir aber von Sao Paulo im Südosten am Meer nach Manaus im Nordwesten im Regenwald zu kommen. Allerdings sind diese beiden Städte auf dem Landweg nicht direkt zu erreichen. Und das ist auch gut so. So werde ich also wohl 5000 km an der Küste entlangfahren, ohne aber hierzu etwas im Voraus zu planen. Flexibilität ist höchstes Gebot. Meines Erachtens genügt es, 10 Minuten vor Ankunft in einer Stadt, das Wesentliche im Lonely Planet-Reiseführer nachzulesen (knapper sollte es aber nicht sein, ansonsten landet man im Chungking Mansion o.ä. - wie ich damals in Hongkong).


Im Norden an der Mündung des Amazonas angekommen gehe ich dann an Bord eines Schiffes und fahre dann weitere 1700 Kilometer den Amazonas hoch bis nach Manaus. Wie die Details der Reise aussehen, könnt ihr dann ganz genau hier in den kommenden Wochen nachlesen.



Der Teil meiner Reiseroute, den ich (hoffentlich) trockenen Fußes zurücklegen werde

In diesem Sinne

Até amanhã (Bis morgen)


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Bild: flickr/ .v1ctor.
Pratu Namo

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