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Thai Food Diet

1
Okt
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“ – Euro-Food in Vientiane



Es mag sich seltsam anhören, aber manchmal bin ich des thailändischen Essens einfach überdrüssig. Viel zu oft schmeckt alles irgendwie gleich. Und die meisten Thai-gerichte bestehen ja auch aus den gleichen Zutaten: Chillie, Zitronengras, Currypaste; Kaffernlimettenblätter, Fischsoße, Sojasoße und Kokosnussmilch.

Vielen Ausländern in Thailand ist das Thai-Essen ohnehin zu scharf und sie geben lieber 350 Baht für eine Pizza aus, als für 30 Baht in der Garküche zu essen.

Dafür bin ich allerdings zu geizig. Deswegen genieße ich immer meine Aufenthalte in Laos. Laos war bekanntermaßen französische Kolonie und hat auch heute noch findet man gutes europäisches Essen zu vernünftigen Preisen in Vientiane.
Einfach mal wieder Spaghetti essen, die nicht wie in Thailand mit Ketchup und Zucker zubereitet werden, sondern mit richtiger Tomatensoße. Pizza, die nicht nach Dom Yang Gung wie in Thailand schmeckt, sondern nach Pizza – mit echtem Käse und nicht mit gesüßter Wasauchimmer.




Dazu darf es dann gerne auch ein Italienischer Salat sein. Mit Essig und Öl statt ranziger Mayonaise.


Zum Runterspülen dann am liebsten Beer Lao, dass von einem mir bekannten und in Deutschland ausgebildeten Braumeister hergestellt wird und das so gut ist, dass es seit einem Jahr auch nach Europa exportiert wird.


Technorati:

10
Sep
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“ – Afghanisches Essen

Ab und zu begegne ich Leuten, die ich nicht direkt als Fans von mir bezeichnen würde (diese Vermessenheit gönne ich mir erst ab 10/2009), aber die doch angetan von meinem Wirken oder meiner Person scheinen oder sich aus anderen Gründen gerne mit mir umgeben. Wie auch immer. Jedenfalls wollen mir manche manchmal etwas Gutes tun, wenn sie mich treffen.

So geschah es heute, dass ich zum Essen eingeladen wurde. In ein afghanisches Restaurant.

Wenn man dieser Tage an Afghanistan denkt, kommt einem sicher vieles in den Sinn, aber wohl kaum die herausragende afghanische Cuisine. Aber die gibt es.
Weil gerade der Fastenmonat Ramadan ist, mussten wir aus Höflichkeit den anderen Gästen noch etwas mit dem essen warten, bis der Muezzin vom Tonband dann das Fastenbrechen ausrief. Danach wurde reichlich aufgetafelt. Weil ich mir nicht alles merken konnte habe ich es der Einfachheit halber fotografiert. Während man sein Essen fotografiert, kommt man sich ja immer extrem dämlich vor.
Aber: Dokumentation ist journalistische Sorgfaltspflicht und somit oberste Tugend.



Die Lammsuppe sieht auf den ersten Blick harmlos aus. Wenn sie aber nach eigenem Belieben mit dem Koriander, Chillie, Krabben und Limetten gewürzt ist, hat sie ordentlich Bumms.

Ich war beim Betreten des Restaurants erst etwas unsicher, weil ich gerade vom Dreh kam und eher sexy anzusehen war, während alle weibliochen Gäste und Kellnerinnen schwerstens verschleiert waren.
Weil meine Einlader aber zu Protokoll gaben, es sei „No Problem“, nahm ich das mal so hin.

Afghanisches Essen lässt sich in etwa so beschreiben: Die eingelegten Gurken sind sauer, aber auch ordentlich scharf, Lamm ist fast überall drin, der Reis ist gelb, der Gurkensalat süß, die Ziegenmilch schmeckt nach Vanille und alle essen von den gleichen Tellern. Das Essen kommt nach vier Minuten und die bedienungen sind flink wie die Wiesel.



Richtigerweise nur eine halbe Armeslänge von mir entfernt und links im Bild: herrliche Lamm-Kebabs

Ich bin in jedem Fall aufs Angenehmste überrascht.

Afghanisches Essen ist ein Traum – besonders, wenn man nicht selber zahlt.

Technorati:

24
Aug
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“ – Ekel-Essen und der Wok Superstar

99 Prozent aller Gerichte, die man hier in Thailand vorgesetzt bekommt, sind so gut, dass man traurig ist, wenn der Teller leer gegessen ist. Das dies aber nichtz selbstverständlich ist konnte wurde mir heute einmal mehr bewiesen.
Nicht jeder, der einen Essenstand betreibt und einen Wok hat, kann auch kochen. Als ich jüngst aus Laos zurückkam und am Busbahnhof der Grenzstadt Nong Khai noch schnell was essen wollte, bevor ich den langen Ritt Richtung Bangkok antreten würde. Bestellte ich „Pat Ki Mao“, ein gängiges thailändisches Gericht. Bekommen habe ich eine Schüssel Öl, in der halbgare Instant-Nudeln herumschwammen. Außerdem war das Fleisch deutlich zu alt.
Ungenießbar.



“Pat Ki Mao”, wie es nicht sein soll


Bei mir in der Gegend ist jetzt eine seltsame Situation entstanden. Normalerweise herrscht ein Überangebot von Garküchen. Allerdings nicht zwischen 15 und 19 Uhr. Da kann ich nur schwer etwas finden, was ich mag.

In dem Bordell nebenan ist jetzt tagsüber ein Restaurant und weil es nun mal zwischen 15 und 19 Uhr war, der Magen aber trotzdem knurrte, gab ich dem Etablissement eine Chance und bestellte „Pat Si-Iu“ – Nudeln in dunkler Sojasoße mit Hüchnchenfleisch.
Die Nudeln waren so bitter, dass ich sie in Chillipulver panieren musste um sie runter zu bekommen. Das Hühnchenfleisch war alte Schweinleber und ein einziger schon zerfallender Shrimp.

Gut ist anders.

Deswegen muss ich wohl jetzt noch mit knurrendem Magen bis Sonnenuntergang ausharren, bis mein Superstar ihren Stand eröffnet. Sie kocht die besten thailändischen Gerichte, mit reichlich Zutaten und riesigen Portionen und macht nie einen Fehler.
Dabei ist sie so schnell, dass sie die meisten Gerichte in etwa 100 Sekunden zusammengezaubert hat. Manchmal bekommt sie zehn Bestellungen gleichzeitig zugerufen und trotzdem vergisst sie nichts und bringt auch nicht die reihenfolge durcheinander. Mittlerweile habe ich ihr System durchschaut. Bei jeder neuen Bestellung nimmt sie einen Teller und stellt sie auf ihren Stand. Die Teller haben unterschiedliche Farben, mit deren Hilfe sie sich die Reihenfolge und das gewünschte Gericht behalten kann.



Pat Ki Mao, wie es sein soll


Sie merkt sich sogar wie manche Leute ihr Essen am liebsten haben. Mir haut sie in eine Portion „Pat Ki Mao“ (wörtlich überstetzt „Gebratenes für Trinker“) 25! Chillies und vier Stränge grünen Pfeffer in eine Portion. Mein amerikanischer freund kann nicht so scharf essen und bekommt bei gleicher Bestellung nur vier Chillies und keine Pfefferkörner.

Außerdem habe ich neue Gerichte entwickelt, die sie mittlerweile in ihr Repertoire aufgenommen hat.

Respekt. Ein wahrer Superstar am Wok.



Technorati:

17
Mai
2009

Die große Patu Namo „Thai Food Diet“ – Pepper Whoppers

Neulich wurden auf der Khao San Road drei Menschen erschossen und ein Schwedin schwer verletzt. Das passierte vor dem Burger King an der Ecke Khao San/ Thanon Tanao. An dem Abend war ich sogar auch genau da, habe allerdings nichts mitbekommen.
Der Grund: Bei Burgerking gibt es jetzt „Pepper Whopper“ mit echter schwarzer Pfeffersoße. Ich schaffe fünf davon, letzte Nacht sogar sechs. Nick und ich tauchen immer so gegen halb vier Uhr morgens auf.
Geheimtipp: Wenn man den Pepper Whopper aufklappt und mit Chilliesoße verfeinert hört man nicht mal mehr die 9 mm unten auf der Straße.



Technorati:

29
Apr
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“ – Laotisch

Laoten sind wunderbare Menschen, das nur vorneweg. Laotisches Essen ist allerdings für den westlichen Magen gewöhnungsbedürftig. Menschen, denen schon thailändisches Esen nicht bekommt, werden im ländlichen Laos wohl verhungern.
Gegessen wird hauptsächlich Klebreis. Dazu gibt es dann verschiedenen Gerichte, die allerdings meist aus Innereien, Kräutern, Zwiebeln, Knoblauch und Chillies bestehen. In der Nudelsuppe treibt zähes Rindfleisch und Rinderdarm, dazu gibt es Leberpaste. Wer will kann auch pures Schweinefett zum Reis haben. Oder aber Som Tam – Papayasalat. Der wird allerdings mit einer Sosse aus vergorenen und angerottetem Fisch gewürzt.
Weil ich ja oft in den Isaan reise, wo die Bevölkerung ethnisch laotisch ist, bin ich das Essen einigermassen gewöhnt, solange ich den Innereien nicht anmerke, dass sie welche sind.



Laotische Wurst – in Bananenblatter eingewickelt ist die Wurst einigermassen haltbar. Allerdings findet sich in dem Bananenblattbündel nach dem auswickeln ein gerademal daumengrosses Stück Wurst aus fast purem Schweinefett

Technoart:

8
Feb
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“ – Geschafft: Erste Thai-Nudelsuppe 2009

Es ist geschafft: Noch am Nachmittag meiner Ankunft konnte ich die erste Nudelsuppe 2009 auf meinem Punktekonto gutschreiben. Schmale Nudeln mit Fisch-Pilz-Bällchen: Erste Klasse. Ein gelungener Auftakt der diesjährigen Nudelsuppensaison.



Technorati:

1
Feb
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“ – Erfrrrrrischend

From Thai Food Diet

In Thailand ist es ja bekanntermaßen jahrein jahraus warm – also meistens.
Entsprechend wichtig ist es immer und auf allen Bedeutungsebenen frisch zu bleiben. Da lob ich mir doch meinen Kühlschrank. Oben immer voll mit Eiswürfel, mittig fachgerecht ein doppelter Overkill an 0,66er Leo-Pilsbomben eingelagert. Die armselige Sprite steht normalerweise immer in Gesellschaft von einem Sixpack Coke zero, aber die war da schon aus. Ein bisschen grüner Oishi-Tee für Gäste, die es süß mögen und dann drei Liter O-Saft und einen halben Euter Vollmilch.
Für den Vitaminhaushalt stehen dann jeweils zwo Ananas und Wassermelonen zur Verfügung, wobei letztere immer zuers weg sind, weil das Ananasaufschneiden immer so eine Sauerei ist.

Technorati:

21
Jan
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“: Darf`s ein bisschen mehr sein?

Normalerweise gibt man ja keine Antwort auf die eigenen Überschriften, aber in dem Fall muss ich doch sagen: „Klar!“

In Thailand kostet Essen ja vergleichsweise garnichts. Eine warme Hauptmahlzeit gibt`s in ländlichen Gebieten schon ab 15 Baht. Das sind nach dem aktuellen Kurs gerade mal 33 Cent. Eine Nudelsuppe, die so reichlich angefüllt ist mit allem, was man essen kann, gibt`s für 30 Baht (66 Cent). Gebratenes mit Fleisch und Gemüse, so wie man es auch im Thai-Restaurant in Deutschland bekommen würde, geht ab 90 Cent los und kostet nur in Touristengegenden mehr als 1,80 Euro.
Wenn man sich überlegt, dass man in Deutschland im Restaurant einen Salat für 9 Euro! essen kann und ein Döner vielerorts schon 4 Taler kostet, dann ist Thailand wirklich ein Paradies für Schlemmer, die Vielfalt schätzen.
Wenn man sich also mal wieder nicht in Thailand entscheiden kann, was man bestellen möchte, dann warum im Zweifel nicht einfach alles, was einen anspricht bestellen. Die vier Gerichte auf dem Bild haben zusammen nicht mehr gekostet als ein Bratwurst auf einem deutschen Weihnachtsmarkt. Aber sicher besser geschmeckt.

From Thai Food Diet

Technorati:

16
Jan
2009

Na sowas: Salatschüsseln mit Namenskennung

Wenn man mal ein bisschen in der Welt unterwegs war und ist, dann ist es schon erstaunlich, wie unterschiedlich die Menschen und ihre Kulturen sind, obwohl sie ja eigentlich doch alle auf dem gleichen Planeten leben. Noch erstaunlicher ist aber, was ihnen dann doch gemein ist. Da schaut man die Sonne des menschlichen Bewusstseins und erkennt die Quintessenz davon, was den Mensch vom Tiere trennt und als Gattung eint: Salatschüsseln mit dem eigenen Namen zu markieren, damit man sie nach der nächsten Veranstaltung wiederfindet gehört wohl dazu.

From Na Sowas!

Technorati:

15
Jan
2009

Die große Pratu Namo „Thai Food Diet“ – Thai Kochen in Deutschland

From Thai Food Diet

Wer mal dort war, hat die thailändische Küche schätzen und auch lieben gelernt. Viele Thailandreisende machen sogar auch Kochkurse, um sich auch ein kulinarisches Souvenir in die Heimat mitnehmen zu können und an kalten Winterabenden feurige Curries oder mittags mal schnell ein leckeres Nudelgericht zu zaubern. Theoretisch ist das sogar möglich.
Aber: Viele der Zutaten, die man in Thailand an jeder Ecke für ein paar Baht je Kilo kaufen kann, gibt es in Deutschland nur in den Asialäden für horrende Preise. Eine unreife Papaya kostet dort nicht selten bis zu fünf Euro und ist dabei nur halb so groß wie eine Papaya, die man in Thailand für 1,50 kriegt.

Auf den ersten Blick scheint es auch, als ließen sich Zutaten auch ganz einfach in Deutschland finden, aber: In Thailand esse ich mit Sicherheit täglich fünf Zehen Knoblauch. Und trotzdem habe ich Freunde und darf an gesellschaftlichen Veranstaltungen teilnehmen ohne vor lauter Gestank in die Ecke gesetllt zu werden. Man stelle sich jedoch vor, ich würde in Deutschland täglich eine halbe Knolle Knofl verzehren – ich wäre auf allen Bedeutungsebenen untragbar. Denn sowohl Knoblauch als auch Zwiebeln gibt es in Thailand als „Miniausführungen“ und mit wesentlich weniger Durchschlagskraft zu kaufen.

Und selbst wenn man sich in Sack und Asche gestürzt hat und alle Zutaten im asiatischen Lebensmittelfachhandel erworben hat – irgendwie schmeckt es doch nicht genauso wie in Thailand.
Ein bedeutender Grund hierfür dürfte sein, dass die Thais und die Asiaten allgemein nicht der grundlosen Panik vor Geschmacksverstärkern anheim gefallen sind. (Ich erinnere mich, dass ich vor einigen Jahren mal den Marktleiter in einem Supermarkt fragte, ob sie Geschmacksverstärker führten. Er antwortete so entsetzt als hätte ich ihm vorgeworfen Gammelfleisch zu handeln.)

Zudem schmecken importierte Gemüse oft ganz anders. Chillies, die in Thailand erzeugt wurden, schmecken irgendwie in Deutschland ganz anders.
Wichtig ist vor allem der Umgang mit den Lebensmitteln. Hier ist Fleiß gefragt. Lieber noch 50mal mehr stampfen und alles noch ein bisschen feiner (dabei nicht unbeding kleiner) schneiden, denn das ist es doch, was dem Gericht erst den unvergleichlichen Geschmack gibt: die Liebe!

Technorati:
Pratu Namo

PRATU NAMO

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