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22
Jul
2010

Thailands Sondereinsatzkommandos werden umweltfreundlich



Das trotz seiner Größe recht scheue Bangkoker SEK sucht häufig hinter grünen Regenschirmen Schutz vor seinen Fressfeinden

Die thailändischen Behörden bereiten die Aussetzung von einer Million Wespen vor um mit ihrer Hilfe einen aus Südamerika eingewanderten Parasiten zu bekämpfen, der die heimische Maniok-Ernte bedroht.
Die winzige Wespe wir im Isaan, dem ländlichen Nordosten Thailands in der Provinz Khon Kaen eingesetzt werden.



Gestatten: Anagyrus lopezi - Rächer der Maniok-Bauern
Bild: Georg Goergen (IITA)


Nach den Erwartungen des Internationalen Zentrums für tropische Landwirtschaft wird das Insekt sofort gegen den südamerikanischen Parasiten vorgehen:
Die Maniok-Schmierlaus saugt den Saft aus den Maniokpflanzen und lässt sie verschrumpeln. Rund die Hälfte des Ertrages der tropischen Wurzelfrucht ist in Thailand bedroht.

Die erste Wespenkolonie wurde aus Benin nach Bangkok gebracht, um sie dort weiter zu züchten und versuche durchzuführen.

Die in der Fachsprache Anagyrus lopezi genannte Wespe hat sich in der Vergangenheit in Südamerika und im Subsahara-Afrika bereits als der perfekte natürliche Feind der Manyoklaus erwiesen.



Noch taugt die Maniok-Knolle zur Herstellung von Biokunstoffen auf Milchsäurebasis
Die Wespen stellten für die Menschen und ihre Umwelt keinerlei Bedrohung dar, versicherten die Biologen.

Dagegen wäre der Einsatz von Chemikalien in einer Größenordnung wie es die Läuseplage erfordert „ökologischer Vandalismus“, findet der mit dem Projekt beauftragte Entomologe Tony Bellotti.

„Die Wespen loszulassen, ist mittlerweile eine gängige Methode, um die Maniok-Schmierlaus zu bekämpfen. Sie sind eine Art umweltfreundliches SEK.
Derzeit scheint es, als habe sich die Maniok-Laus auch in Kambodscha, Burma, Laos und Vietnam verbreitet und die Sorge geht um, der Saftsauger könnte sich auch noch in andere südostasiatischen Ländern ausbreiten.
„Es sieht ganz nach einem Katz und Maus-Spiel in der Zukunft aus“, glaubt Bellotti. „Die Laus erobert neue Länder und wir schicken die Wespen hinterher.“

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21
Jul
2010

Dengue-Epidemie im Mae La Flüchtlingslager bei Mae Sot


Bild: Marcgold

Ein massiver Ausbruch des berüchtigten Dengue-Fiebers wütet sei einigen Tagen im Mae La Flüchtlingslager an der thai-burmesischen Grenze. Schon 500 Bewohner des Lagers müssen wegen der Tropenkrankheit behandelt werden.

Fast 40.000 Menschen leben in dem Lager in der thailändischen Provinz Tak, etwa 57 Kilometer von Mae Sot entfernt. Mae Sot ist der wichtigste Grenzübergang nach Burma. Die meisten Flüchtlinge im Lager gehören zum Bergstamm der Karen.
Schon im letzten Jahr waren monatlich nur 15 Menschen an der von Mücken übertragenen Infektion erkrankt.

Zwei Kinder und drei Erwachsene sind in diesem Jahr bislang an der Knochenbrecherkrankheit, wie Dengue-Fieber wegen der grausamen Schmerzen auch genannt wird, gestorben.


Bild: สาละวินโพสต์

Vor allem mangelt es im Lager an Krankenschwestern und Medizin. Auch gibt es nicht genug Mückenabwehrlotionen. Während der Regenzeit steigt die Mückenpopulation stark an und alle Menschen müssen Mückensprays oder –lotionen benutzen.

Außer die Büsche zurückzustutzen und stehendes Wasser in jeder Form im Lager trockenzulegen, bleibt den Flüchtlingen nichts um sich gegen die lebensgefährliche Krankheit zu schützen.
Zu allem Übel greift aber gleichzeitig auch eine Choleraepidemie im Lager um sich. Schon 302 Menschen sind krank.
Die Wasserleitung ist schon seit langem mangelhaft und nicht für den jüngsten Zustrom an Flüchtlingen ausgelegt. Daher müssen viele Familien auf selbst gegrabene Brunnen zurückgreifen, die aber oft von den nahegelegenen Toiletten verseucht werden. Die Millionen von Fliegen, die die Aborte umschwärmen tun ihr übriges, um keime in der Flüchtlings-Kleinstadt zu verbreiten.


Bild: สาละวินโพสต์

Das Camp ist in die Bereiche A, B und C gegliedert von denen jeder fünf kleine Viertel hat. Die meisten Hütten sind nur mit Stroh gedeckt. Mae La ist das größte der zehn von einer NGO-Allianz (Thailand Burma Border Consortium) betriebenen Flüchtlingscamps entlang der Grenze. Die anderen Flüchtlingslager heißen: Tham Hin, Ba Don Yang, Nu Po, Umpiem Mai, Mae La Oon, Mae Ra Ma Luang, Ban Mae Surin, Ban Mai Nai Soi und Wieng Hang.

In Mae La sind die meisten Flüchtlinge vom Stamm der Karen, die seit 1984 vor den Angriffen nach der Zerstörung ihrer Dörfer durch die burmesische Armee und vor Deportation und Zwangsarbeit auf der Flucht sind.


Bild: Saw Aung Aung Oo (19), Karen-Flüchtling, Mae La

Allein im vergangenen Juni flüchteten etwa 4000 Karen nach Thailand, nachdem das burmesische Regime eine neue Offensive gegen die Karen-Rebellen gestartet hatte.
Die Karen National Union, die größte Rebellengruppe in Burma kämpft seit 60 Jahren in den Hügeln und Bergen Ostburmas für Unabhängigkeit.

Einer der längsten Aufstände der Welt.

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Bangkoker Spezialermittler “verschlampen” Juwelen bei Pressekonferenz

Es war ein schlimmer Verlust für einen Bangkoker Juwelier, als sein Laden bei den Protesten im Mai von Red Shirts geplündert wurde. Als das Militär dann später das Lager der Rothemden erstürmte, wurden die 120.000 Euro teuren Schmucksätze im Pathum Wanaram Temple gefunden, in den sich viele Aufständische geflüchtet hatten.
Eine Gruppe von Armeeoffizieren übergab den Schmuck an Beamte der Behörde für Spezialermittlungen (DSI), die ihn auf einer Pressekonferenz zum Ende der Kämpfe ausstellen wollte.
Seitdem wurden die Schmucksteine nicht mehr gesehen.


Diamonds are a girl´s best friend – und die von Bangkoker Ermittlern auch

Laut DSI hätten viele Leute ohne Berechtigung Zugang zu der Asservatenkammer gehabt und beantragt, das Schmuck-Set zu sehen.

Der Staatsekretär des Justizministeriums, Fuengwit Aniruththewa, versprach jetzt, der Fall um die in Polizeiobhut verschwundenen Juwelen werde bis zum 28. Juli aufgeklärt werden.

Ein Jahreszahl wurde allerdings nicht gennant.

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19
Jul
2010

Bangkoker Privatschulen droht Schließung wegen zu kurzer Röcke



Die thailändische Kommission für Privatschulen (OPEC) hat einige private Berufsschulen verwarnt und gedroht die Einrichtungen für eine Woche zu schließen, sollten sich die Schüler weiterhin unangemessen kleiden.

Der OPEC-Direktor Charnwit Thapsuwan berichtete, er habe Beschwerden aus der Öffentlichkeit erhalten, dass sich Bangkoker Schüler unpassend kleiden würde. Vor allem seine die Röcke „zu kurz“.

Die Kommission wies die Schulen an hart gegen die Schüler vorzugehen. Sollten die Beschwerden über die zu kurzen Röcke anhalten, würden die Schulen für eine Woche geschlossen.



Zum Haare raufen – kurze Röcke sind ab jetzt streng verboten

Wenn Schüler zuviel Haut zeigten, könnten sie auch schneller Opfer von Verbrechen werden, begründete Charnwit seine Drohung an die Privatschulen.

Besonders in Schulen in der Innenstadt sind die eigentlich geltenden Uniformregeln für Studenten und Schüler recht liberal. Die Jungs tragen oft schwarze Jeans und das Hemd aus der Hose und die Girls teilweise Röcke, die eine europäische Frau als Gürtel tragen würde.

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Generated by: Technorati Tag Generator

18
Jul
2010

The World Championship 2010 in South Africa from the perspective of some of the most popular Vietnamese cartoonists

German Deutsche Version

A find from the Vietnamese language website phapsu. Pieces by some of the most acknowledged Vietnamese caricaturist i.e. Lý Trực Dũng, Nop, Nhốp, Sa Tê and Trần Chiến Thắng.
The caption says “football as a childish way so it is appropriate to paint it from a childish perspective” (Bóng đá trở lại là một trò chơi con trẻ, ngộ nghĩnh dễ thương từ góc nhìn biếm họa)


„Mexico and England both angry on the referees / England - Germany: 1-4; Mexico - Argentina: 1-3“
Picture: Nop


“King Otto falls to his knees / South Korea - Greece: 2-0”
Picture: Lý Trực Dũng


“Battle for Germany - Australia: 4-0 had been a source of inspiration for cartoonist Nop. The picture displays the terrible power of the German “tanks” and the fragility of the Australian kangaroos”
Picture: Nop



“Japan - Cameroon 1-0. A Display of magnitude of the Asian martial artist”
Picture: Nop


“Degraded to a "ginseng root"/ South Korea winning 4-1”
Picture: Nop


“The German tank became a sad elephant/ Germany - Serbia: 0-1”
Picture: Sa Tê


“Cameroons sadness. The "indomitable lions" lost all three matches in the group stage. Cameroon became the first team to be eliminated”
Picture: Nop



“A Mischievous ball from the head of Mark Gonzalez (Chile) plus a little mistake from the referee / Switzerland - Chile: 0-1”
Picture: Nop



“Distressed Danish tin soldiers as Japan wins in a traditional way / Denmark - Japan: 1-3”
Painting: Lý Trực Dũng

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16
Jul
2010

Schwedischer Ex-Häftling im Hungerstreik vor dem Government House für 10 Jahre Unrechtshaft in Thai-Gefängnis


Government House

Vor neun Jahren und acht Monaten trat der Schwede iranischer Abstammung Behnam “Benny” Moafi eine 22jährige Haftstrafe in einem thailändischen Gefängnis an. Ein Gericht hatte ihn wegen Erpressung und bewaffneten Raub verurteilt, trotz allem beteuerte Moafi immer wieder seine Unschuld. Heute ist er ein freier Mann und will für seine Sache kämpfen.

Am 14. September 2000 war er von der thailändischen Polizei verhaftet und beschuldigt worden, einen Syrer in desses bangkok Wohnung geschlagen, beraubt und als Geisel genommen zu haben. Eigentlich wollte Moafi nur zwei iranischen Familien in einem Streit mit einem dritten Mann beistehen und sah sich plötzlich den Anschuldigungen ausgesetzt, den Syrer mit einer Pistole eingeschüchtert und beraubt zu haben.
Das Gericht verließ sich vollständig auf die Aussage des Syrers und sprach Moafi schuldig.
Seltsamerweise hatte der Syrer den Vorfall erst nach zwei Wochen zur Anzeige gebracht und die Pistole erst erwähnt als er noch wesentlich später seine Aussage widerrief und änderte.


Sieht nur von Außen aus, wie das Government House, ist aber das Bangkoker Zentralgefängnis Klong Prem

Insgesamt verbrachte Moafi seine Haftstrafe in sechs verschiedenen Gefängnissen und 17 verschiedenen Trakten. Jedes mal, wenn Moafi Korruption und Missbrauch im Gefängnisalltag anprangerte, wurde er verlegt. Und das war oft: Insgesamt brachte der 42-jährige insgesamt 130 Verfahren gegen Gefängnisbeamte, Polizisten und Anwälte ins Laufen. Denn statt sich von Misshandlungen, Hunger, Krankheit und Folter im Gefängnis in den Wahnsinn treiben zu lassen, lernte er ein traditionelles thailändisches Instrument zu spielen.
Vor allem aber studierte er und erwarb eine Zulassung als thailändischer Anwalt.
So wurde es ihm möglich seinen Fall selber in die Hand zu nehmen und für die Rechte seiner Mitgefangenen einzutreten. In seinem letzten Fall hatte er den Direktor des Bangkok Untersuchungsgefängnisses angezeigt, weil der Wucherpreise für die Bananen in der Haftanstalt verlangt hatte. Kurz darauf wurde Moafi wieder verlegt, diesmal in die isolierte Außenstelle in Minburi.


Während der vielen Regierungswechsel, des Putsches und der Unruhen im Land konnte Moafi vieles über das Königreich lernen. Denn viele der Dissidenten und politischen Anführer landeten in seiner Zelle im berüchtigten Hochsicherheitsgefängnis Klong Prem

Immer wieder konnte Moafi kleine Erfolge feiern. So schaffte er es mit einer Klage, dass die Häftlinge in Klon Prem nicht mehr ständig in Fußfesseln herumlaufen mussten.
Und als er einmal vor Gericht erschien, musste er, wie es in Thailand für Häftlinge üblich ist, barfuß vor den Richter treten. Moafi weigerte sich bis ihm schließlich mit Gewalt die Schuhe ausgezogen wurden. Als er den Richter in fließendem Thai fragte, ob er ihn den überhaupt für ein menschliches Wesen hielte, war dieser so von seiner Eloquenz beeindruckt, dass er Moafi erlaubte, seine Schuhe wieder anzuziehen. Fortan taten es ihm Hunderte Häftlinge nach ihm gleich.

Doch in seinem eigenen Fall kommt er nicht weiter: „Immer wieder wird mir versprochen, dass man sich um meinen Fall kümmern werde, doch es geschieht nichts. Ich weiß, dass ich das recht habe meinen Fall wieder vorzubringen, wenn es neue beweise gibt, doch ständig wird mir gesagt, dass das Gerichtsurteil nicht rückgängig zu machen ist.

Viele hätten an Moafis Stelle aufgegeben und wären in ihre skandinavische Heimat zurückgekehrt. Doch Moafi will Gerechtigkeit und ist in den Hungerstreik gegangen.
In Gefängniskleidung und mit Fußfesseln hungert er jetzt vor dem Government House in Bangkok.
„Ich will mit dem Premierminister reden“, sagt der Ex-Häftling entschlossen. Ein Vertreter des Premiers sei schon zu ihm gekommen, um sich mit seinem Fall zu befassen. Moafi schickte ihn wieder weg. Er will über seinen Fall auf höchster Ebene sprechen, allerdings sieht er ein, dass der Premierminister wohl doch nicht mit ihm reden wird.

„Vielleicht fangen andere Leute an, das Gleiche wie ich zu tun und dann wird es ihm schwerfallen täglich 200 Menschen zu ignorieren “,sagt Moafi in der festen Absicht, so bald nicht aufzugeben.
„Ich war im Gefängnis schon dreimal im Hungerstreik. Einmal sogar 16 Tage lang."
Moafi weiß, dass auch eine Wiederaufnahme seines Falles die verlorenen zehn Jahre im Gefängnis nicht zurückbringen werden.
„Ich will Gerechtigkeit in Thailand“, sagt er. Vor allem schützt sich der Schwede aber so vor der Abschiebung, denn eigentlich sollte er gleich nach seiner Entlassung abgeschoben werden. Weil man in Thailand aber nicht abgeschoben werden darf, solange noch ein Rechtsverfahren offen ist, kann Moafi bleiben und weiter für seine Sache kämpfen.
„ich könnte nach Hause gehen. Es ist schön frei zu sein. Aber ich muss meinen Fall erst gewinnen. Ich habe so viele Jahre meines Lebens dafür investiert. Ich will nicht umsonst zehn Jahre umsonst verschwendet haben.“

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15
Jul
2010

Bangkok: Elefanten füttern verboten

Natürlich darf man in Bangkok noch immer Elefanten füttern – nur ist es jetzt sauteuer.



„Halte dich von einer Kutsche fünf Yards fern, zehn von einem Pferd und hundert von einem Elefanten. Doch wie weit man sich von von einem boshaften Menschen fernhalten muss, kann nicht gemessen werden.“
Indisches Sprichwort

Am vergangenen Montag haben die Bangkoker Behörden das Füttern der Dickhäuter unter Strafe gestellt. Wer jetzt erwischt, wie er einen der rund 2.400 Bangkoker Bettelelefanten mit von den Mahouts gekauften Bananen oder Zuckerrohr füttert muss 10.000 Baht (ca. 200 Euro) Strafe zahlen.



Bald richtig teuer - Elefanten füttern in Bangkok

Seit der Holzeinschlag in Thailand in den 90ern verboten wurde ziehen die Treiber mit ihren Tieren durch die Touristengegenden und erbetteln sich ihren Lebensunterhalt.

Die Freunde des asiatischen Elefanten, eine thailändische
Nichtregierungsorganisation, die sich seit langem um verletzte und misshandelte Elefanten kümmert, bezeichnen die Geldstrafen für einen guten Anfang. „Seit 15 fordere ich schon Strafen,“ sagt die Gründerin der Vereinigung, Soraida Salwalla und hofft, dass sich auch andere thailändische Städte dem Bangkoker Vorbild anschließen.
„Natürlich ist das noch nicht die Lösung. Aber immerhin ein guter Ansatz.“



In der Vergangenheit wurden bislang nur die Mahouts, wie die Elefantentreiber genannt werden, bestraft, wenn sie ihre grauen Kameraden nach Bangkok gebracht hatten, doch jetzt werden auch die zur Kasse gebeten, füttern.
Üblichweise bezahlt ein Tourist etwa 20 Baht (= 50 Cent), um dem Elefanten Obst oder Gemüse vor den Rüssel zu halten.

In den vergangenen vier Monaten haben die Bangkoker Behörden 30 eingefangen.
Doch die Mahouts haben sich längst auf die neuen Restriktionen eingestellt und fahren jetzt Baby-Elefanten auf Pick-Ups durch die Stadt. Außerdem hat sich ihr „Geschäft“ jetzt auf die Vororte der Metropole verlagert als direkt in der Innenstadt auf Tour zu gehen.

Weitere Elefanten Artikel auf Pratu Namo:

Mein Nachbar der Elefant

Wieder einen Elefant als Nachbar

Elefanten runter von Bangkoks Straßen

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14
Jul
2010

Bangkok voted World´s Best City

Chiang Mai second in latest Travel + Leisure Magazine rating

German Deutsche Version


Image: The Peninsula

It sure looks like a slightly ranking having the two Thai major cities on top of a list as the world´s best cities.

Especially, if one remembers the bloodshed during the March-May clashes in Bangkok it´s hard to believe there had been no better urban tourist destination than the City of Angels.

I looked it up and found out the survey among the readers of Travel + Leisure magazine had taken place before the pandemonium happened (January, February, and March issues).

I also had a look at the methodology which made it much clearer why the Thai cities are considered best among all the world´s metropolises: L+S rated the sights, culture/arts, restaurants/food, people, shopping and value. Bangkok is certainly outstanding in these categories. But has always been. So I wonder how the Thai capital could only have been third last year.


Image: The Peninsula

These are the best in their respective categories:

WORLD’S BEST CITY
Bangkok

WORLD’S BEST HOTEL
Oberoi Vanyavilas Ranthambhore, India

WORLD’S BEST ISLANDS
Galápagos

WORLD’S BEST LARGE-SHIP CRUISE LINE
Crystal Cruises

WORLD’S BEST SMALL-SHIP CRUISE LINE
The Yachts of Seabourn

WORLD’S BEST RIVER CRUISE
Abercrombie & Kent

WORLD’S BEST INTERNATIONAL AIRLINE
Singapore Airlines

WORLD’S BEST DOMESTIC AIRLINE
Virgin America

WORLD’S BEST TOUR OPERATOR
Micato Safaris

WORLD’S BEST CAR-RENTAL AGENCY
Hertz Rent-A-Car

WORLD’S BEST DESTINATION SPA
Rancho La Puerta Tecate, Mexico

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13
Jul
2010

Walkin on eggshells?

German Deutsche Version
Are we concerned that the current egg price in Bangkok is 3.8 Baht – the highest in decades?
Do we want to know that the production is down 20 percent from last year? Do we want to hear Manot Chuthabthim, President of the Thai Egg Producer’s Association, say: “Higher egg prices are a direct result of the drought and hot weather which started at the beginning of the year.” ?
Do we want to have a look at the following table and be astonished how Thai egg prices have surged?



Do we really want to know that egg production is at 25 million down from 28-30 million?

I think we don´t!

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12
Jul
2010

Fünf siamesische Wahrheiten, die einem klar sein sollten b e v o r man nach Thailand reist - Du wirst nie Thai sein

Wer mal ein paar Jahre als Ausländer in Thailand gelebt hat, blickt gelegentlich auf seine ersten Tage und Monate im Königreich zurück und muss milde lächeln oder zuckt unwillkürlich zusammen. Eigentlich zuckt man immer zusammen und erschaudert vor der Menge and Fehlern und Unverschämtheiten, die man in den ersten Tagen in der neuen Kultur hingelegt hat.

Wie gerne hätte ich einfach schon alles gewusst, was ich jetzt weiß. Wieviel Zeit und Geld hätte ich sparen können und wieviel leid wäre mir, vor allem aber den Thais erspart geblieben?

Auf der anderen Seite: Dann wäre dieser Blog wohl an den meisten Tagen ohne Einträge geblieben.

Auf jeden Fall habe ich mal fünf Dinge zusammengestellt, die ich wirklich gerne durchschaut hätte, bevor ich den ersten Fuß auf siamesischen Boden gesetzt habe:


Eigentlich habe ich in Thailand eine Integration par execellence hingelegt. Ich habe die Sprache gelernt, hatte einen thailändischen Freundeskreis, habe in einem thailändischen Unternehmen mit thailändischen Kollegen gearbeitet, habe in einem thailändischen Volleyballverein gespielt und habe ein thailändisches Ehrenamt ausgeübt. Ich habe alle Zeremonien mitgemacht, war auf jedes Fest eingeladen.

Die meisten Deutschen sind in Deutschland nicht so integriert, wie ich es in Thailand war und jeder deutschen Ausländerbeauftragten wären die freudentränen in die Augen geschossen, ob meiner Bemühungen. Und damit war ich nicht allein. Viele Expats in Thailand haben viel länger und viel „integrierter“ als ich.

Während der gewaltsamen Proteste im Frühjahr hatte zum Beispiel der Vorzeige-Expat Richard Barrow getwittert, er sei von einem Thai gefragt worden, ob er denn jetzt Thailand nicht verlassen wollte und in seine Heimat zurückkehren wolle. Barrow antwortete: “Hier ist meine Heimat.”

Man könnte 100 jahre in Thailand leben und mehr Thai als alle Thais sein und würde doch nie Thai werden. Das Konzept des Multikulti wie wir es uns in Deutschland immer wünschen und wie es jetzt unsere Multikulti-Fussballtruppe bei der vorlebt, ist in Thailand schlichtweg nicht vorgesehen. Alle Illusionen sind da vergebens, denn selbst Inder, deren Familien schon vor generationen nach Siam eingewandert waren, werden Inder bleiben und selbst als Luk Kueng – als Mischlingskind wird man nicht vollständig als Thai akzeptiert.

In Thailand gelten ja oftmals nicht mal gebürtige Thais als Thais, wenn sie beispielsweise aus dem Nordosten stammen. Dazu kommt oftmals unverhohlener Rassismus gegenüber allen, die nicht Thais sind. Thais sind es schlichtweg nicht gewohnt andere kulturell Normen anzunehmen.

Wer mal versucht hat bei der thailändischen Einwanderungsbehörde ein bisschen mehr versucht hat zu erreichen als ein Touristenvisum zu verlängern, weiß, dass Ausländer in Thailand gerne gesehene Besucher sind. Aber es ist offenkundig, dass für Farangs nur die Besuchertribüne angedacht ist, das Spielfeld aber nicht.

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Fünf siamesische Wahrheiten, die einem klar sein sollten b e v o r man nach Thailand reist - In Thailand tragen die Menschen mitnichten Fischerhosen und Flip-Flops

Wer mal ein paar Jahre als Ausländer in Thailand gelebt hat, blickt gelegentlich auf seine ersten Tage und Monate im Königreich zurück und muss milde lächeln oder zuckt unwillkürlich zusammen. Eigentlich zuckt man immer zusammen und erschaudert vor der Menge and Fehlern und Unverschämtheiten, die man in den ersten Tagen in der neuen Kultur hingelegt hat.

Wie gerne hätte ich einfach schon alles gewusst, was ich jetzt weiß. Wieviel Zeit und Geld hätte ich sparen können und wieviel leid wäre mir, vor allem aber den Thais erspart geblieben?

Auf der anderen Seite: Dann wäre dieser Blog wohl an den meisten Tagen ohne Einträge geblieben.

Auf jeden Fall habe ich mal fünf Dinge zusammengestellt, die ich wirklich gerne durchschaut hätte, bevor ich den ersten Fuß auf siamesischen Boden gesetzt habe:


Es ist immer wieder beschämend, irgendwelche Kids aus der Möchtegern-Backpacker-Generation sehen zu müssen, die mit Bierflasche in der Hand und ohne Hemd und Schuhe durch eine funktionierende Metropole Südostasiens marodieren, als wäre es die Strandpromenade eines drittklassigen Badeortes. Dass die Thais um sie herum Anzüge und Krawatten, Schuluniformen und Lederschuhe tragen, ignorieren sie geflissentlich.

Das einzige was die Wannabe-Hippies mit ihren Khao San Dreadlocks und ihrem vermeintlich individuellem Traveller-Outfit erreichen ist, dass die Thais sie als das wahrnehmen, was sie sind und wonach sie aussehen: Touristen von der Stange.

Die Siamesische Wahrheit Nummer 5 morgen bei Pratu Namo

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9
Jul
2010

Fünf siamesische Wahrheiten, die einem klar sein sollten b e v o r man nach Thailand reist - Nicht alles, was man leist, hört oder sieht für bare Münze nehmen

Wer mal ein paar Jahre als Ausländer in Thailand gelebt hat, blickt gelegentlich auf seine ersten Tage und Monate im Königreich zurück und muss milde lächeln oder zuckt unwillkürlich zusammen. Eigentlich zuckt man immer zusammen und erschaudert vor der Menge and Fehlern und Unverschämtheiten, die man in den ersten Tagen in der neuen Kultur hingelegt hat.

Wie gerne hätte ich einfach schon alles gewusst, was ich jetzt weiß. Wieviel Zeit und Geld hätte ich sparen können und wieviel leid wäre mir, vor allem aber den Thais erspart geblieben?

Auf der anderen Seite: Dann wäre dieser Blog wohl an den meisten Tagen ohne Einträge geblieben.

Auf jeden Fall habe ich mal fünf Dinge zusammengestellt, die ich wirklich gerne durchschaut hätte, bevor ich den ersten Fuß auf siamesischen Boden gesetzt habe:


Nicht alles, was man liest, hört oder sieht für bare Münze nehmen

Oft genug habe ich mit Leuten zusammen gesessen und gehört, wie erfahrene Thailand-Reisende, die ihre vier Wochen hinter sich hatten, anderen neu eingetroffenen Greenhorns die Welt und vor allem Thailand erklärt haben.

Und das mit soviel haarsträubenden Unwahrheiten, dass ich am liebsten weggehört habe.

Wichtig ist hierbei wohl einfach, sich klarzumachen, von wem man sich gute Ratschläge einholt.

18-jährige Abiturienten, die mal 4 Wochen durchs Land tingeln, wissen sicher noch weniger als die dauersaufenden (S)expats aus Pattaya. Und die Low-Budget-Traveller, die schnorrend und trampend und recht oft auch unangenehm riechend immer die billigsten Herberge-Tipps haben, haben sicher recht; aber leider auch Läuse.

Ich dränge mich in der Regel nicht unbedingt als sprechender Reiseführer auf, es sei denn mich fragt jemand (inbrünstig). Und dann auch nur widerwillig, weil die Leute natürlich alle „das echte Thailand“ sehen wollen, aber eigentlich doch lieber an den Strand fahren und meinen Rat, aufs Land zu fahren, nach langen Entschuldigungen dann doch in den Wind schlagen.

Die Siamesische Wahrheit Nummer 4 morgen bei Pratu Namo

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8
Jul
2010

Fünf siamesische Wahrheiten, die einem klar sein sollten b e v o r man nach Thailand reist - Auch Thais lächeln nicht ständig

Wer mal ein paar Jahre als Ausländer in Thailand gelebt hat, blickt gelegentlich auf seine ersten Tage und Monate im Königreich zurück und muss milde lächeln oder zuckt unwillkürlich zusammen. Eigentlich zuckt man immer zusammen und erschaudert vor der Menge and Fehlern und Unverschämtheiten, die man in den ersten Tagen in der neuen Kultur hingelegt hat.

Wie gerne hätte ich einfach schon alles gewusst, was ich jetzt weiß. Wieviel Zeit und Geld hätte ich sparen können und wieviel leid wäre mir, vor allem aber den Thais erspart geblieben?

Auf der anderen Seite: Dann wäre dieser Blog wohl an den meisten Tagen ohne Einträge geblieben.

Auf jeden Fall habe ich mal fünf Dinge zusammengestellt, die ich wirklich gerne durchschaut hätte, bevor ich den ersten Fuß auf siamesischen Boden gesetzt habe:


Auch Thais lächeln nicht ständig

Die Tourism Authority of Thailand hat in den letzten zehn Jahren jede Menge Geld in internationale Imagekampagnen investiert, um die Welt davon zu überzeugen, dass Thailand das Land des Lächelns ist.

Es ist dabei interessant zu wissen, dass das Land des Lächelns eigentlich eine Operette von Franz Lehár ist, die eigentlich den Namen Die gelbe Jacke tragen sollte und nur in Wien und Peking spielt. Mit Thailand hat das alles wenig zu tun.

Trotzdem ist Lächeln ein wichtiger Bestandteil aller südostasiatischen Kulturen und somit eben auch der thailändischen. Angeblich gibt es in Thailand 1000 Arten zu Lächeln.

Es hier wäre wohl naiv zu glauben, dass von diesen 1000 alle immer Herzlichkeit und Wohlwollen ausdrücken.

Denn auch die Thais sind kein einfältiges, stumpf vor sich hinlächelndes Volk und eigentlich gibt es in Thailand für wesentlich mehr Menschen als in Deutschland keinen Grund zu lächeln.

Relativ schnell wird man merken, dass Thais, die herzlich lachend auf einen völlig fremden Ausländer zugehen, entweder nicht ganz normal sind oder einem irgendetwas andrehen wollen.

Das strahlende Lächeln eines „Tourist Guide“ auf dem Sanaam Luang in Bangkok ist genauso echt wie das eines Investment-Bankers, der einem 2007 von den Chancen auf dem US-Immobilienmarkt vorgeschwärmt hat.

Das zahnlose Lächeln einer alten Oma in einem Dorf im Isaan, das man geschenkt bekommt, während sie einem den Arm massiert und kühle Luft zufächelt ist dagegen pure Zuneigung und Wertschätzung. Aber bis dahin dauert es auch eine Weile.

Die Siamesische Wahrheit Nummer 3 morgen bei Pratu Namo

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Fünf siamesische Wahrheiten, die einem klar sein sollten b e v o r man nach Thailand reist - Eigentlich war schon jeder in Thailand

Wer mal ein paar Jahre als Ausländer in Thailand gelebt hat, blickt gelegentlich auf seine ersten Tage und Monate im Königreich zurück und muss milde lächeln oder zuckt unwillkürlich zusammen. Eigentlich zuckt man immer zusammen und erschaudert vor der Menge and Fehlern und Unverschämtheiten, die man in den ersten Tagen in der neuen Kultur hingelegt hat.
Wie gerne hätte ich einfach schon alles gewusst, was ich jetzt weiß. Wieviel Zeit und Geld hätte ich sparen können und wieviel leid wäre mir, vor allem aber den Thais erspart geblieben?
Auf der anderen Seite: Dann wäre dieser Blog wohl an den meisten Tagen ohne Einträge geblieben.
Auf jeden Fall habe ich mal fünf Dinge zusammengestellt, die ich wirklich gerne durchschaut hätte, bevor ich den ersten Fuß auf siamesischen Boden gesetzt habe:


Eigentlich war schon wirklich fast jeder in Thailand

Wenn ich heute in Deutschland erzähle, wie lange ich in Südostasien gelebt habe, ist kaum noch jemand davon beeindruckt.

Eigentlich war nämlich schon wirklich fast jeder da gewesen.

Und selbst wenn nicht, dann hat er mindestens einen guten Bekannten oder Verwandten, der auch regelmäßig in mindestens einem der südostasiatischen Länder verkehrt.

Ich glaube sogar, die einzige, die überhaupt jemals Reise-Respekt vor der Region hatte, war ich selbst: Ich erinnere mich noch recht genau daran, wie ich mit einer Reiseapotheke von Größe und Füllstand eines Notarztkoffers zum ersten Mal nach Vietnam gereist war. Mit Kanülen und allen denkbaren Utensilien. Hatte ich damals wirklich geglaubt in Saigon gäbe es nur rostige Spritzen, die nach Benutzung an einem leprösen Alten nur kurz an einem öligen Lappen abgewischt werden, bevor betuchte Touristen damit ihre Tetanusimpfung bekommen? Ich weiß es nicht mehr.

Vielmehr weiß ich heute, dass es eigentlich andersherum ist: Als ich das erste Mal das Bangkok Hospital betrat und vor den mächtigen Hallen, die auch einem Grand Hotel gut gestanden hätten und den Schwestern mit ihren blütenweißen Uniformen und Hauben in ehrfürchtiger Anerkennung erschauderte, dachte ich unwillkürlich an die tausenden Hausarztpraxen in Deutschland, mit ihren muffigen Teppichen und gelbgerauchten Wandschränken, die mit medizinischen Handbüchern aus der Vor-Penicilin-Zeit gefüllt sind und in denen Arzthelferinnen ihr Unwesen treiben, gegen die ein mittelalterlicher Henker als milde und ausgeglichen zu bezeichnen ist.

Was hatte ich denn eigentlich erwartet? Ein von Dschungel überwuchertes Land, in dem halbnackte Medizinmänner Menschenopfer verlangen und dessen einzige Metropole von Strömen aus Matsch und Fäkalien durchflossen ist (Letzteres trifft allerdings zur Regenzeit hin und wieder zu)?

In all den Jahren habe ich niemals eine Machete einsetzen müssen, um mir einen Weg durch einen unwegsamen Dschungel zu bahnen. Vielmehr braucht man eher ein Buschmesser um sich zur Hauptsaison einen Weg über die Khao San Road oder durch Patpong zu schlagen.

Unentdeckte Ruinen und einsame Inseln vergisst man in dem Moment, in dem man sich bewusst wird, dass man auch nur ein kleines Stück auf dem Tourismus-Fließband Thailands ist, auf dem seit gut 50 Jahren Hunderte von Millionen an Touristen durch das Land gefördert wurden.

Natürlich ist Thailand nach wie vor eine Reise wert. Allerdings nur solange man nicht erwartet, dass man auf einen weißen Fleck auf der Landkarte stößt.

Die Siamesische Wahrheit Nummer 2 "Auch Thais lächeln nicht ständig" morgen bei Pratu Namo

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3
Jul
2010

Bangkok’s new Rapid Bus System

German Deutsche Version
BRT (Bus Rapid System) is Bangkoks latest puplic transport system. Over all 5 routes have been planned but so far only one is currently operation. The 15 km route is run by 25 busses which stop at 12 stations between Sathorn and Ratchpruek.


Picture: ThaiPhotoBlogs

All 5 lines will be covering 110 km and will cost probably around 13 billion baht =(400 million US$) and transport around 50.000 passengers a day in the first year.

The next route will be opened between Mor Chit and Pak Kred. Bangkok Metropolitan Administration (BMA) estimates that the second route bill start operations by 2012.

But the first connection had already been opened almost 2 years late.

The ride is free until August 31st. By September to December a flat fare will be implemented. From 2011 on a distance based fare system will commence.

Map of first BRT-Linie

For those able to read Thai the BRT-Website

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2
Jul
2010

Trostlose Zukunft für Bangkoks verwundete Red-Shirt Straßenkämpfer

Das blutige Ende der Kämpfe in Bangkok am 19. Mai ist jetzt beinahe sechs Wochen her. Damals zerstörte Geschäfte sind längst wieder eröffnet, die Schäden weitgehend beseitigt und die bürgerkriegsähnlichen Zustände in Thailand sind schon lange kein Thema mehr in den Medien.

Während Gebäude aber wieder instand gesetzt und Verluste kompensiert werden können, haben hunderte Menschen schwerste Verletzungen erlitten. In einem Land, in dem es keine Sozialversicherungen gibt, bedeutet es für die Betroffenen meist das Ende ihres Lebens, wie sie es bis dahin kannten:


Der Traum des 24-jährigen Hochschulabsolventen Santipong Inchan war es, Flugbegleiter zu werden. Ein für thailändische Verhältnisse gut bezahlter Beruf. Wegen seiner guten Englischkenntnisse hätte er gute Vorraussetzungen gehabt um sich erfolgreich bewerben zu können.

Doch sein Traum wird niemals war werden. Am 10. April zerstörte ein Gummigeschoss an der Khok Wua eines seiner Augen. „Welche Fluggesellschaft stellt denn schon einen einäugigen Mann ein“, fragt Santipong traurig.

Derzeit wartet er noch immer auf ein Glasauge und muss regelmäßig in die Klinik zur Nachsorge. Doch er kommt aus bescheidenen Verhältnissen. Das Krankenhaus ist deshalb zu teuer für seine begrenzten Mittel. Nur mit Spenden kann er behandelt die aufwendigen Behandlungen bezahlen.

Seit dem Verlust seines einen Auges, fällt es ihm schwer zurechtzukommen. Oft stößt er sich und läuft gegen Gegenstände.

Santipong hatte während seines Studiums an der Mae Fah Luang-Universität viel gehört von der Bewegung der Rothemden. Am 12. März ging er auf die Phan Fah-Brücke um an der Red Shirt-Demonstration teil zu nehmen. Als er dort ankam unterhielt er sich mit vielen anderen Demonstranten und fand bald heraus, dass ein Großteil aus dem Isaan, dem armen Nordosten Thailands, stammte.

Einen Monat später, am 10. April ging Santipong wieder zur Phan Fah Brücke. Diesmal mit seinen Eltern. Er entschied sich an die „Front“ an der Khok Wua-Kreuzung zu gehen, wo die Red Shirts versuchten die Soldaten zurückzudrängen. Seine Eltern wollten sich das treiben lieber vom Democracy Monument aus ansehen.

Gegen 18 Uhr am Abend begann die Konfrontation und es dauerte nicht lange, bis die ersten Schüsse fielen und Granaten explodierten. Um 7 Uhr wurde dann Tränengas verschossen und die Reihen der Demonstranten wurden dünner. Santipong hatte ebenfalls Tränengas abbekommen und suchte nach Wasser, um sich die Augen auszuwaschen.

Plötzlich wurde er getroffen und fiel zu Boden. Ein ausländischer Fotograf machte Bilder von ihm und Santipong rief um Hilfe. Er wurde zunächst in eines der Erste-Hilfe-Zelte gebracht und irgendwann ins Vajira Hospital gefahren.

Jetzt, wo ihm kaum etwas anderes übrig bleibt als auf sein Glasauge zu warten, macht er sich große Sorgen um seine Zukunft. Mit einem Auge hat er kaum eine Aussicht auf eine Anstellung als Flugbegleiter. Darüber hinaus hatte er zu den Rothemden gehört.

Seksit Khanthong, ein Motorradtaxifahrer, hatte am 19.Mai gerade einen Passagier in der nähe des Protesthauptquartiers der Red Shirts abgeliefert als eine Kugel seine beide Augen zerriss.

Er war in der Gegend geblieben, weil er sich Sorgen um seine Freunde machte, die an der Rajprasong-Kreuzung protestierten. Als er hörte, dass die Soldaten dort gegen die Red Shirts vorgingen, wollte er dorthin, hatte aber wegen der vielen Armee-Straßensperren keine Chance. Also stand er einfach herum und wartete. Um 10 Uhr abends schrien einige Soldaten ihn an. Dann war er blind.

“Die Ärzte haben mir gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich jemals wieder sehen können werde, sehr gering ist, denn die Kugel hat den Sehnerv durchtrennt“, sagt Seksit.

Der 28-jährige hat einen sieben Jahre alten Sohn und unterstützt seine Familie mit seiner Arbeit als Motorradtaxifahrer. Jetzt wo er behindert ist, wird seine Frau die Versorgung der Familie und die Abzahlung der Hypothek für das neue Haus übernehmen müssen.

Alleine wegen Rauchvergiftungen und den Schädigungen der Atemwege liegen bis heute noch immer 45 Menschen in Bangkoker Krankenhäusern.

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20
Jun
2010

Taking the voice

Every now and then the story pops up in the media though being appalling enough to be a constant top scandal of the German republic.

Two married tax fraud investigators – both young, healthy and well trained – are not permitted to work any more.
Both are compulsory pensioned.

But why? Why would a government train and hire tax fraud experts only to push them aside a couple of years later?

A board of inquiry tries to find answers to that but instead finds its work constantly obstructed by the ruling parties.

Meanwhile the state of Hesse is paying their pensions permanently with tax payer’s money and – as it seems –will for quite some more years.

Before their forced retirement agents Heiko and Tina were the ones to earn the money for Hesse.

They were good in what they were doing. In fact, they were part of the famous Frankfurt tax division squad that had uncovered big scale tax frauds by some major banks and – even more important – the illegal money scandal of the Conservative Party. In total they got their employer hundreds of millions of revenue.

But after the Conservatives came to power in Hesse in ’99 both investigators fell from favour.

In January they were transferred to a position without any tasks. There were no cases, no nothing to do for the then highly salaried officers.

For months they were asking for cases to solve, for work of any kind but nothing happened. Later they started to sort through holiday pictures and even knitted a pullover.
Eight hours alone in a room, nothing to do, nobody to talk to.



Their positions positions were advertised again.

Then, the state government send them to the psychiatrist who instantly diagnosed both of them as “paranoid” and “disabled”. But another clinic found nothing and stated a clear apperception but noted that they had suffered from the previous mobbing.


Tina is quoted in a newspaper: “They tried to take our credibility until the end of our lives. They tried to take our voice.”

She had never thought that healthy people in a constitutional state could be declared insane.
When she read the doctor´s expertise she instantly thought of the Nazi regime.

Now, new facts have arisen: Die expertises are false and invalid. The doctor who had produced them had deliberately issued them and has been ordered by court to pay 12.000 Euros fine.

The decision is valid without the state having objected.

Nevertheless, both investigators are still compulsory pensioned.

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