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Weird Thailand

17
Dez
2009

Thai Airways Manager von Bangkok Post „freigestellt“

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Das Photoshop nicht nur schöne, klare und porentiefreine Gesichter bescheren kann, sondern teilweise auch absurde, was verstörende Resultate, bewies heute einmal mehr die „Bangkok Post“ in ihrem Bericht über den Aufsichtsratsvorsitzenden von Thai Airways Wallop Bhukkanasut.

Der wird verdächtigt, seine Position benutzt zu haben, um die Zusatzgebühren und die Zollkontrolle für seine mehr als 40 Koffer, die insgesamt 390 kg wogen, zu umgehen.
Aber auch ein solcher Verstoß rechtfertigt es nicht, dass ein landesweit verbreitetes Medium den Mann dermaßen entstellt.

Aber handelt es sich hier vielleicht nur um ein Symbolbild, dass durch die Freistellung ganz subtil die Entlassung von Wallop fordert?



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2
Okt
2009

Mini-Tiere in Thailand

Bangkok ist voll von Tieren und die Thais sind wahre Tierliebhaber. Tauben, Hunde und Katzen werden liebevoll gefüttert.
Seit einigen Monaten greift aber ein neuer Tier-trend um sich: Mini-Tiere. In allen Zoohandlungen finden sich Babyhunde, - hasen, -katzen, Eichhörchnchen und was sonst noch klein und flauschig ist. Manchmal sitzt man im Bus und drei Leute haben ein Eichhörnchen dabei.

Auch bei uns in der Kommune haben wir vier Katzenjunge und zwei Katzenbabys. Dafür dass der Nachschub nicht abreißt sorgt unsere Katze „Bitch“, die ständig trächtig ist, was ihr ihren despektierlichen Namen eingebracht hat.
Eine zeit lang hatten wir auch überlegt, Hühner auf dem Dach zu halten, haben den Gedanken aber dann verworfen.

Meine Idee einen Elefanten auf dem Dach wohnen zu lassen, scheiterte an den Maßen der Eingangstür.



Ein indischer Regieassistent mit einem Mini-Hund



Er lebt vor dem 7/11-Markt und ist dementsprechend gut versorgt.



Hühner in einem Restaurant, die von ihrem Ende im Suppentopf noch keine Ahnung haben



Kaum zu sehen, aber wahr: Ein Eichhörnchen im Bus 28

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30
Sep
2009

Weird Thailand – Ökologie? Nein, Danke!

Neulich wurde ich auf einer Tour mit Schülern einer Bangkoker Regierungsschule von den mitreisenden Lehrern gebeten, doch während der Busfahrt das Mikrofon zu nehmen und über den Klimawandeln zu sprechen. Kein Problem – allerdings stießen meine Anregungen und Hinweise, wie denn die Erderwärmung einzudämmen sei bei den thailändischen Schülern auf steinernes Unverständnis.

Als ersten Punkt brachte ich vor, dass es unnätig ist für eine Strecke von hundert Metern unbedingt mit dem Moped oder Auto zu fahren. In den Augen der Thais muss das absurd klingen. Ich erinner mich an eine Situation als ich einmal bei Opor im Dorf von ihrem Haus zehn Minuten in den Salon einer Freundin laufen wollte. Alle Beteuerungen, dass das für mich und meine zwei gesunden Beine kein problem sei, verhallten ungehört – ich wurde hingefahren.

Daraufhin brachte ich den Punkt vor, dass es nicht nötig sei das ganze Haus und den gesamten Vorgarten zu beleuchten, wenn man sich alleine in nur einem Raum aufhellt.
Wer aber mal nachts durch Thailand gefahren ist, weiß, dass selbst in unbewohnten landstrichen manchmal die Zäune beleuchtet sind. In Thailand ist der geisterglaube sehr ausgeprägt und deswegen gilt: Je mehr Licht desto besser.



In diesem Haus wohnt niemand

Ich erwähnte auch, dass es völlig ausreichend ist, das Schlafzimmer mit der Klimaanlage nur auf 22 statt 12 Grad herunterzukühlen.

In Taxis, der BTS, U-Bahn und den AirCon-Bussen interessiert das aber keinen. Auch in allen Büros, in denen ich in Thailand bislang gearbeitet habe, fand ich immer nur trockene Polarluft vor.

Plastiktüten könnte man einsparen und selber eine Einkaufstasche mitbringen. Aber fast täglich sehe ich im 7/11-Markt, wie sich Thais für ein Päckchen Kaugummis eine Extra-Tüte geben lassen, die aber so klein ist, dass man sie später nicht mal als Müllbeutel benutzen kann.
Müllvermeidung ist sowieso ein beinahe absurdes Thema. Kauft man ein Stück Ananas an der Straße, kommt das in drei! Plasitktüten daher: Eine für die Ananas, eine für ein kleines Päckchen mit einem Chilli-Zucker-Gemisch und eine dritte um beides zusammen zu packen.

Ein Einkauf im Tesco Lotus Supermarkt beschert mir fast ein Dutzend Plastiktüten und alles was schwerer als ein Kilo ist, wird sicherheitshalber gleich in zwei Tüten gepackt.
Nur die ganz armen Thais recyclen. Abe nicht aus Gründen des Umweltschutzes, sondern weil es pro Glasflasche einen halben Baht, für ein Kilo Papier sogar vier Baht beim Müllhändler gibt.

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10
Jun
2009

„Leichen abladen verboten!“

„Leichen abladen verboten!“
So steht es auf eine´m Schild in Baan Khuan Kong im Bezirk Tamnan von Patthalung. Dorfvorsteher Krachang Noondam sagt dazu, dass die Gegend immer wieder von Kriminellen und deren schändlichen Tun heimgesucht würde.
Der Ort ist, wo keine Gummibäume stehen, von dichtem Dickicht überwuchert. Nur wenige Menschen seinen mutig oder dämlich genug, nachts die Straße zu benutzen, die durch dieses Gebiet führt, sagt Krachang.
Zahlreiche Vergewaltigung fänden dort statt und gestohlenen Fahrzeuge würden dort ebenfalls zerlegt.

Vor allem aber würden dort immer wieder Leichen von Menschen entsorgt, die andernorts getötet wurden.
„Vor kurzem wurden zwei Frauen ermordet und deren Leichen hier abgelegt,“ sagt der Dorfvorsteher. “Eine war Friseuse, die andere Masseuse. Beide kamen aus der Innenstadt.“

Krachang sagt, die Dorfbewohner seien sich einig, dass ,während die Sicherheitsmaßnahmen in der Gegend verschärft würden, zunächst ein Schild das Gebiet zu einer „leichenfreien Zone“ erklärten soll.



Beim roten “A” bitte keine Leichen mehr abladen!

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1
Mai
2009

Schreikrampf

Jede Mutter in Deutschland wuerde sicher einen Schreikrampf bekommen, sähe sie ihren Sprössling mit einer solchen Küchenaxt spielen. In Laos sehen das die Mütter offenbar locker.



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30
Apr
2009

Thailand rettet Welt vor dem Seuchentod

Erleichtert atmen die Völker der Welt auf, als bekannt wird, dass Thailand wieder einmal unter Beweis stellt, wie progressiv und effizient man hierzulande mit globalen Bedrohungen umzugehen vermag. 5000 Gesichtsmasken sendet die thailändische Regierung jetzt in einem Akt uneingeschränkter Solidarität in das bislang am stärksten von der Schweinegrippe betroffene Mexiko. Ein gewaltiger finanzieller Kraftakt für das von innenpolitischen Krisen zerüttete südostasiatische Land bedenkt man, dass eine Maske im Supermarkt 8 Baht kostet. Insgesammt stemmt die thailändische Regierung damit eine Summe von etwas mehr als 900 Euro – Respekt.

Bereits Anfang der Woche waren Temperaturscanner an Flughäfen in Betrieb genommen worden, mit denen die Körpertemperatur und etwaiges Fieber aller ankommenden Reisenden erfasst werden. Allerdings hat die WHO schon seit der SARS-Seuche bekanntgegeben, dass diese Maßnahme nichts bringt. Jetzt also Gesichtsmasken von denen man weiß, dass gesunde Menschen auch bei einer Grippeepidemie oder –pandemie keine brauchen.

Allerdings stehen die Thais total auf Gesichtsmasken. Jeder Friseur trägt eine während er dem Kunden die Haare schneidet und schon jetzt sieht man deutlich mehr Masken im Alltag ohne, dass auch nur ein Fall von Schweinegrippe in Thailand gemeldet wurde.

Der Absatz von Schweinefleisch ging aber in Thailand bereits deutlich zurück, obwohl ebenfalls von Anfang an klar war, dass das Virus nicht über den Verzehr von Schweinefleisch übertragen werden kann. Überhaupt war man sich zunächst nicht sicher, ob man die Grippe statt „Schweinegrippe“ nicht auch „Mexikanische Grippe“ hätte nennen sollen.

Aber hätten dann die Thais angefangen weniger Mexikaner zu essen? Vermutlich nicht.

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17
Feb
2009

Im Pfennigparadies


Was in Deutschland der „Ein-Euro-Markt“ ist, ist hier in Thiland das „20 Baht-Zelt“. Beiden ist eines gemein: Man kann sich stundenlang drin verlieren und kommt schwerbepackt raus ohne mehr Geld ausgegeben zu haben als für ein Essen im Restaurant.
Und im Prinzip kann man ja alles brauchen. Ensprechend bin ich jetzt stolze Besitzerin von sage und schreibe

10 rote Kleiderbügel
1 Badschrubber
1 Magischen Schwamm
1 kuscheliges Mikrofasertuch
1 Stifthalter
12 Saugnapfhaken
4 dicke Filzstifte (2 blaue, 1 schwarzer, 1 roter)
1 Thermometer (derzeit in meiner Wohnung mit angeschalteter Klimaanlage: 28°C!)
1 Ledernotizbuch
1 Schraubenzieherset
6 AAA Batterien
1 batteriebetriebene LED-Lampe zum Ankleben (sehr praktisch)
4 LED-Strahlerclips
1 Nähset
1 Milliarde bunte Stecknadeln

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16
Feb
2009

Der Thaiantihundepipitrick*

Vor Überraschungen ist man in Thailand nirgends sicher. Am liebsten lasse ich mich ja aber von der scheinbar unglaublichen Findigkeit der Asiaten überraschen. So befremdlich einem manchmal die Methoden in Südostasien anmuten , umso beeindruckender sind die simplen Lösungen, die sie hier für Alltagsprobleme finden. Eine der besten, die man aber ohne Erklärung nicht verstehen kann, sind die Wasserflaschen an den Hausecken.



Der Grund: In Thailand gibt es nach meiner Schätzung ziemlich genau 3 Trilliarden Straßenköter, von denen die eine Hälfte hässlich und eklig ist und die andere Hälfte widerlich und giftig. Natürlich pinkeln die auch überall hin und – wie es Hunden und Männern gemein ist –vorzugsweise gegen Hindernisse. Wer dann eine gepflegte Topfpflanze sein eigen nennt, hat nicht viel Freude dran, wenn er das Gewüchs vor lauter Harnstoff schon nach wenigen Wochen verkümmern sieht. Deswegen stellen die Besitzer von Topfpflanzen und Hausecken wassergefüllte Plasitikflaschen an die Ecken. Der urinierwillige Hund sieht das verzerrte Spiegelbild eines anderen Hunde darin und verzieht sich.
Toller Trick, wenn nur nicht die Pfandpflaschen sammler immer die Flaschen klauen würden.

*an diesem Beispiel sieht man mal, wozu der Bindestrich manchmal gut sein kann.

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15
Feb
2009

Heiß!



In Thailand ist es das ganze Jahr sommerlich warm und die Landesküche gilt als eine der besten der Welt. Diese beiden Fakten werden von den meisten Leuten mit Thailand asoziiert. Dass dies aber nur beiläufige, wenn auch angenehme
Randerscheinungen sind und hier im Land ganz andere Sachen wichtig sind, sollten die Beiträge auf diesem Blog ja in den letzten Jahren nachvollziehbar dargelegt haben.
Natürlich fragen mich die Leute in Deutschland oft noch vor dem eigenen Befinden nach dem Wetter. Und dabei ist das Wetter das langweiligste Thema in Thailand. Zu dieser Jahreszeit ist es halt einfach sowieso jeden Tag 30 Grad heißer als in Deutschland und zwischen April und Oktober regnet es jeden Tag mal zwei Stunden wie aus Kübeln. So nahe am Äquator gibt die Meteorologie halt einfach kein Gesprächsthema ab, mit der man mehr als sechs Sekunden überbrücken könnte: "Ooah heiß." - "Und wie!"
Wegen der großen Nachfrage heute doch mal etwas über die Hitze, denn die Trockenzeit nähert sich ihrem Höhepunkt. In zahlreichen Provinzen herrscht in diesem Jahr wieder extreme Dürre und auch in Bangkok ist es knackig heiß. Selbst die Moderatoren im Radio haben heute vor Hitze gestöhnt. In den Bussen ist die Klimanalage am Anschlag. Die Scheiben sind getönt und zudem die Vorhänge zugezogen.
Jetzt, da ich diesen Text schreibe (nahezu flächendeckendes WiFi in Bangkok macht das möglich) sitze ich in der unklimatisierten Linie 28 von der Siegessäule Richtung Chao Praya Fluß und bilde mir ein, die Ventilatoren liefen langsamer, weil die Luft vor Hitze dicker ist.
Die Ozonwerte dürften zur Rushhour jenseits von Gut und Böse liegen.



Ich bezeichne mich als ozonunempfindlich, aber nach zwölf Stufen die Treppe hoch bin ich platt. Immerhin kriegt man so keinen Sonnenbrand mehr, weil das Ozon alle UV-Strahlung abfängt.
Als ich vorhin in meiner Wohnung vor dem Rechner saß, merkte ich, dass mein Gesicht völlig rot und geschwollen war. Ich dachte natürlich an die Rückkehr meines pestilenten Ausschlages vom letzten Jahr. Ein Blick auf das Thermometer klärte mich aber über die Ursache auf: Bei zugezogenen Vorhängen und laufendem Ventilator 33 in der Wohnung.

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14
Feb
2009

Der Tag des Poppens

In Thailand feiert man ja im Grunde alles und jeden. Die eigenen, traditionellen Feiertage sowieso aber auch gerne Importe. Halloween wird in Thailand wahrscheinlich genauso intensiv begangen wie in den USA. Weihnachten ohnehin, weil man da schön auf die sowieso landestypischen, kitschigen-bunten Lichterketten zurückgreifen und metallic-pinkfarbene Weihnachtsbäume, mit piepsigen Melodien aufstellen kann.
Heute ist allerdings Valentinstag. Seit über einer Woche sind die Auslagen in allen Schaufenstern mit Herzchen und Liebes-Krimskrams ausstaffiert, wie sonst in Deutschland gerade mal die Blumenläden. Das Wort „Liebe“ wird dabei so in Radio und TV verschleudert, dass man allmählich beginnt, den ansonsten heißgeliebten Partner zu hassen.
Es ist offenbar auch Tradition unter den jungen Frauen, die eigene Jungfräulichkeit just am „Tag der Liebenden“ auf einer Parkbank oder in einem schäbigen Hotel über Bord zu werfen. Schon im letzten Jahr wurden deswegen die Stundenhotels verstärkt kontrolliert und die Parks schon vor Einbruch der Dunkelheit geschlossen. Offiziell sind die Thais ja stockprüde und erzkonservativ.

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