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Weird Thailand

12
Feb
2009

Die Schaufel - Fluch oder Segen

Ich bilde mir ein in Thailand schon so einiges gesehen zu haben. Vermutlich habe ich schon mehr bizarre Dinge gesehen und absurde Situationen mitgemacht als auf die Kuhhaut eine handelsüblichen Allgäuer Wiederkäuers geht.
Was ich aber noch nie hier gesehen habe ist: ein Spaten. Im Prinzip gibt es hierzulande nicht mal richtige Schaufeln. Die Kehrbleche mit langem Stil, die die in Amerika wegen völliger Abwesenheit von Handwerkskultur als Schaufel bezeichnet werden, verachte ich ohnehin. Da mit den Jungs und Mädels auf dem Bau hier Thailand die kaputten Rücken aber nicht ganz erspart bleiben, hat man in Thailand stattdessen - ebenfalls ohne einen Funken Handwerkstradition - eine noch perfidere Methode zur Umschichtung von Schüttgut erdacht. Statt Sand oder Mörtel mit Schubkarren und Schaufel zu transportieren, gibt es große Strohkörbe in die mit einer Hacke der Sand reingekratzt wird. Die Körbe werden dann auf der Schulter getragen. Ganz schön umständlich würde ich sagen, wenn ich nicht schon so lange in einem Land leben würde, in dem man Nudeln mit Stäbchen ist.

Technorati:

31
Jan
2009

Thailand sperrt majestätsbeleidigende Websites

Nach Aussage des thailändischen Justizministers Pirapan Salirathavibhaga verstoßen noch immer zahlreiche Websites gegen die Gesetze gegen Majestätsbeleidigung. Premierminister Abhisit Vejjajiva habe bereits am 8. Januar das Justizministerium, das Ministerium für Informations- und Kommunikationstechnologie (ICT) und das Verteidigungsministerium!!! mit der Schaffung eines Ausschusses beauftragt, der konkret gegen diese Websites vorgehen soll.
In den vergangenen 21 Tagen wurden rund 2.300 Websites mit majestätsbeleidigenden Inhalten gesperrt, weitere 3000 bis 4000 stehen noch aus.
Das thailändische ICT-Ministerium unterhält bereits seit langem eine Kontrollzentrale, die das Internet und seine Inhalte rund um die Uhr nach majestätsbeleidigenden Äußerungen und Darstellungen durchforstet.
Die von den thailändischen Behörden angekündigte Aufklärung der weltweiten Internetcommunity darüber, was man im Internet über den König sagen darf und was nicht, dürfte wohl angesichts der in den meisten Demokratien dieser Erde praktizierten und geschätzten Meinungsfreiheit fruchtlos bleiben.
Technorati:

30
Jan
2009

Thailändische Armee schießt eigene Soldaten zu Klump

Nicht ganz funktioniert hatte die im Rahmen eines Manövers von Spezialeinheiten von einem Cobra-Hubschrauber abgefeuerte Rakete. Bevor das Geschoss sein eigentliches Ziel erreichte, explodierte es in der Luft und verletzte 19 Soldaten, drei davon schwer.
Ein Mitarbeiter des Militärs sagte, der Unfall sei vermutlich auf “altes” Equipment zurückzuführen. „Die Armee benutzt nicht gerne die neuen Waffen für Manöver“. Stattdessen verwende man altes Gerät aus den Depots von dem vieles nicht mehr ganz in Schuss sei.

Dass die bewaffneten Kräfte des thailändischen Staates nicht immer ganz hinreichend über die Geschosse informiert sind, zeigte ja bereits die Polizei, die im vergangenen Jahr ungetestete Tränengassprengkörper in die Menge der Protestler schoss.

Technorati:

26
Jan
2009

Wegen Majestätsbeleidigung drei Jahre Haft

Ein Australier ist heute von einem thailändischen Gericht zu drei Jahren Hft wegen Majestätsbeleidigung verurteilt worden. Harry Nicolaides hatte sich schuldig bekannt im Jahr 2005 eine Novelle über „königliche Aktivitäten“ verfasst zu haben.
Ursprüngich war Nicolaides sogar zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, doch nach seinem Geständnis wurde die Strafe, wie in Thailand üblich, um die Hälfte reduziert.
Der Angeklagte wurde barfuß und and Händen und Füßen mit Ketten gefesselt in den Gerichtssaal geführt.
Im Gespräch mit Reportern verglich, der Autor die vergangenen viereinhalb Monate seit seiner Verhaftung mit den Erlebnissen von Alice im Wunderland.
Er könne nur hoffen endlich aus diesem Traum aufwachen und alle sei wie vorher.

Technorati:

4
Dez
2008

Niedlich/Peinlich – Thais beim Sport

Ich will`s gleich vorneweg zugeben: Auch in Deutschland musste erst die Trimmdich-Bewegung Kniebeugen und Bocksprünge durch den Wald machen, bis sich in Deutschland der Breitensport entwickelt hat. Vor allem wissen die Deutschen heute ganz viel über Sport: Anaerobe Fettverbennung, Lactatwerte, knieschonende Aufbauübungen – das wissen die Deutschen. Allerdings nicht alle, sonst wären die Deutschen nicht das fetteste Volk Europas.

From Thai Sport

Auch die Thais nehmen langsam an Umfang zu. Nachdem sich in Thailand allmählich so etwas wie Wohlstand entwickelt, hauen die Leute kräftig rein. Und die thailändische Küche kann den Bedarf an Frittiertem und Süßem mit Sicherheit befriedigen. So wogen also auch hier in Bangkok bisweilen beeindruckende Kaventsmänner durch die Straßen.
Die thailändische Politik hat das Problem aber erkannt. Und verfolgt einen richtigen Ansatz: Die Gesundheitsschützer sind sich wohl bewusst, dass der Versuch den Thais das viele und üppige Essen abzugewöhnen so vergeblich ist, wie den Deutschen das Mitklatschen beim Musikantenstadel zu verbieten. Wenn das Fett also schon inkorporiert ist, dann muss es wenigstens verbrannt werden - so die Denke der Politik. Deswegn gibt es hier in Thailand schon seit Jahren selbst in kleinen Dörfern abends um sechs eine Stunde kostenloses Aerobic-Angebot. Ganz ohne Club und ohne Zwang. In Bangkok gibt`s das in jedem Park und bei mir hier sogar vor dem Tesco Lotus Supermarkt. Bei Opor im Dorf findet die öffentlich Turnstunde auf dem Vorplatz der Krankenstation des Dorfes statt.
Kein schlechte Idee und das Angebot wird zahlreich angenommen.
Jetzt gibt es aber auch Fitnessstudios. Solche Einrichtungen sind ja im Prinzip schon in Deutschland peinliche Einrichtungen von Schnöseln für Schnösel. Deswegen habe ich mich in Bangkok schwer getan, einem solchen Etablissement beizutreten. Auch hier in Thailand kostet die Mitgliedschaft ein Heidengeld. Anfangs hatte ich mir ein Fahrrad gekauft, um so abends ein bisschen zu Bewegung zu kommen. Aber der Smog und der krasse Verkehr machen das zu einem echten Gesundheitsrisiko. Mit dem Joggen ist es das gleiche, nur dass man noch mehr angestarrt wird. Daher der Entschluss zum Studio ( bei Opor auf dem Land ist das wieder etwas anderes. Dort genieße ich es morgens und abends bei frischer Luft durch die Reisfelder zu joggen und von den Hunden gejagt zu werden).

In dem Apartmentgebäude in dem ich jetzt wohne, ist das Fitnesstudio allerdings umsonst und nur vier Stockwerke unter mir. Entsprechend ist der Workout auch zu einem festen Bestandteil meines Tages geworden, meist sogar zweimal am Tag.
Wenn ich mich dann so alleine auf dem Laufband quäle, könnte mir ja fast langweilig werden, wären da nicht meine thailändischen Mitbewohner, die ebenfalls von dem Fitnessangebot Gebrauch machen. Und das ist schon sehr erheiternd, wobei ich mich das ein oder andere Mal doch ein bisschen fremdschämen muss.

Beispiel 1: Sie kommt rein, in farblich aufeinander abgestimmten Sportklamotten, mit Handtuch und Wasserflasche. Erste Amtshandlung: Den Scheißfernseher anschalten, damit die seltene Ruhe ja durch das Geplärre der ewigen Werbesendungen des thailändischen Fernsehens hinweggefegt wird. Dann unaufgewärmt und mit aller Gewalt die Wirbelsäule ruckartig verdrehen, so dass es jedem Orthopäden das Wasser in die Augen treiben würde. Danach vier Rumpfbeugen und dann ab an die Brustmuskelmaschine. Ein Satz bei 450 Gramm sechs Mal. Danach erst mal was trinken. Jetzt schnell mal zweieinhalb Minuten auf Laufband, dann raus und zehn Minuten Spazierengehen. Dann zehn Minuten fernsehen, was trinken und dann schnell das erschöpfte Gesicht aufziehen und nach Hause gehen.

Beispiel 2: Er kommt rein in Lederschuhen, Hemd und Stoffhose. Fernseher an und einen Kanal gesucht auf dem keine Nachrichten laufen sondern das Geplärre der ewigen Werbesendungen. Dann ein dickes Gewicht geschnappt und vor dem Spiegel in unendlicher Selbstverliebtheit ein paar Hantelübungen gemacht, bis es anfängt nach sieben Mal anstrengend zu werden. Die Hantel weglegen und zehn Minuten fernsehen. An irgendein Gerät falschrum dransetzen und irgendwas machen. Acht Mal, dann wird`s anstrengend. Zehn Minuten Fernsehpause, danach auf die Bank für die Situps. Einmal probiert – zu schwer. Zehn Minuten fernsehen, dann Abgang.

Während meiner normalerweise 90 Minuten auf dem Laufband sehe ich da viele kommen und gehen. Am Anfang habe ich mir noch die Mühe gemacht jedes Mal den Fernseher wieder auszuschalten, mittlerweile spiele ich aber mit dem Gedanken ihn unbrauchbar zu machen. Das hätte aber wohl wenig Sinn, weil der als das elementarste Gerät im ganzen Fitnessstudio schon nach einem halben Tag wieder ersetzt würde.
Genauso schlimm aber ungleich erkältungsträchtiger ist die Klimaanlage. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Thai nach seinem viereinhalb-Minuten-Übungsprogramm ins Schwitzen kommt, aber die Klimaanlage werfen sie trotzdem an und stellen sie auf milde zwölf Grad. Und hier weiß ich nicht einmal wie man sie abstellt. In dem Moment fühle ich mich dann den Stalingradkämpfern von `43 ganz nahe: Weiterlaufen um nicht zu erfrieren.

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1
Dez
2008

Rocky Balboa, Thais und Sonnenbrillen

Auch wenn`s wohl eigentlich schon jeder weiß und es eigentlich keinen interessiert: Aber wenn ich Schnupfen habe verwandelt sich mein Antlitz innerhalb weniger Stunden zu dem Matsch, den der Boxer Rocky Balboa nach dem Kampf gegen Apollo Creed sein Gesicht nennen muss.
Weil ich aber trotzdem ab und zu mal aus dem Haus muss, es mir aber peinlich ist als Rocky auf der Straße rumzulaufen, ziehe ich halt die Kaputze meines Pullis über, setze eine Baseballkappe und eine Sonnenbrille auf. Besonders das letztgennante Accessoire sorgt hier im kosmopolitischen Bangkok aber für enormes Aufsehen.
Für Thais ist es offenbar normal, den halben Tag mit einem Pappendeckel vor dem Gesicht rumzurennen um sich gegen die Sonne zu schützen, zu jeder Gelegenheit einen Mundschutz zu tragen und bei drei Tropfen Regen sofort eine Plastiktüte auf den Kopf zu setzen. Aber wenn ich mal bei tiefstehender Abendsonne eine Sonnenbrille aufsetzte , werde ich angestarrt wie ein rosa Elefant.

In diesem Zusammenhang fällt mir aber gerade auf, dass Thais im Grunde nie Sonnenbrillen tragen, obwohl es ja hier doch ab und an mal Grund dazu gibt. Die Motorradpolizisten tragen welche. Das wohl aber, weil es zum Codex der Motorradpolizisten weltweit gehört Sonnenbrillen zu tragen – wenns geht auch noch einen schicken 70-Jahre Schnurrbart.
Dann gibt`s ein paar Mädels, die die Sonnebrille als eine Art Haarreif benutzen. Ansonsten fiele mir eigentlich nur Opor ein, die eine Sonnenbrille tragen würde, wenn sie sie nicht verschlampt hätte.

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29
Nov
2008

Eiskaltes Bangkok

Kein Wunder frier` ich wie ein Schneider: Es sind auch nur 26 Grad gewesen in den letzten Tagen. Das hört sich jetzt ganz schön schnöselig an, vor allem für die Leser, bei denen heute Schnee vor der Tür liegt, aber wenn man sonst immer 33 Grad hat merkt man den Unterschied schon. Und nachts ist es richtig frisch. Deswegen habe ich auch heute zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen einen scheiß Schnupfen.
Thailands Chefmeteorologe hat schon vor vier Wochen den Kälteeinbruch angekündigt und vorausgesagt, dass der bis in den Februar anhalten wird.
Aber die Thais reagieren irgenwie aus Prinzip nicht auf den Temperaturwechsel. Ich wollte schon seit Tagen mal zur Bank gehen und Geld abheben. Das dauert irgendwie dort immer zehn Minuten. Aber die zehn Minuten halte ich da drinnen nicht aus. Denn die Klimaanlage ist trotzdem weiterhin auf „eiskalt“ gedreht, trotz der kühleren Temperaturen draußen. Und überall laufen die Ventilatoren und pusten einem kalten Wind ins Gesicht. Wundert mich also nicht, dass es mich wieder erwischt hat. Wenn man über die Straße läuft hat man den Eindruck, dass halb Bangkok erkältet ist – die andere Hälfte besetzt ja derzeit den Flughafen.

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19
Nov
2008

T-Shirts ohne Sinn



"Lebe immer in bester Gesellschaft , wenn du liest"

Was will uns dieses T-Shirt damit sagen?

10
Nov
2008

Apokalypse in Bangkok…

…zumindest sah es eben ganz danach aus als würden die apokalyptischen Reiter aus der Offenbarung aus den Wolken herniederfahren und das Ende aller Tage einläuten, oder ein riesiges UFO wie in „Independence Day“ erscheinen. Am Ende hat es dann aber nur ein bisschen geregnet.
Trotzdem immer wieder spannend, weil man ja nie weiß, ob`s nicht doch jetzt passiert...







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4
Nov
2008

Riesenfrüchte

Man sgt ja, dass die Dinosaurier nur so groß geworden sind, weil es seinerzeit nin der Atmossphäre mehr Sauerstoff gab als heute.
In Bangkok gibt es ja wegen des Smogs eher weniger Sauerstoff als normal und trotzdem bringt die Natur solche Riesenfrüchte zustande.



Man beachte die Proportionen zwischen der Frau im Hintergrund und den Früchten

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