Waien will gelernt sein (ไหว้)
Der Wai (ไหว้) ist in Thailand die Geste der Begrüßung, so wie im Westen das Händeschütteln. Er besteht aus einer leichten Verbeugung mit gebetsartig gefalteten Händen. Je höher die Hände gehalten werden und je tiefer die Verbeugung, umso mehr Respekt wird dem Gegenüber damit gezollt.
Den Wai benutzt man gleichermaßen zur Begrüßung, zum Abschied, zur Entschuldigung oder um sich zu bedanken.

Ronald Mc Donald beim Waien (Quelle: Wikipedia.org)
Ich habe meinen Wai im Rahmen der Vorbereitungen zu einem Schönheitswettbewerb an der Universität von Udon Thani gelernt und die regeln für einen perfekten Wai sind so exakt wie simpel: Die Hände werden auf Brusthöhe gefaltet und dann vor das Gesicht gehoben. Ist diese Bewegung zu zwei Dritteln vollzogen, neigt sich während des letzten Drittels der Kopf den Händen entgegen. Während das geschieht beugt sich der ganze Oberkörper in einer Verbeugung.
Je sorgfältiger der Wai ausgeführt wird, umso geschmeichelter ist die Person, der der Gruß gilt.
Ziemlich perplex sind die Thais aber oft, wenn ihnen jemand einfach nach westlicher Manier die Hand entgegengestreckt bekommt. Genauso, wie wenn ein Deutscher plötzlich mit einem Wai gegrüßt würde.
Weil in der Thai-Kultur der Respekt gegnüber älteren und/oder höher gestellten Personen ein essentieller Bestandteil ist, lernen den Wai schon die kleinsten.
So neulich in der Schule, in der ich unterrichte. Check it out:
Technorati: ไหว้ wai gruß thai thailand bangkok kultur höflichkeit
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Ich habe meinen Wai im Rahmen der Vorbereitungen zu einem Schönheitswettbewerb an der Universität von Udon Thani gelernt und die regeln für einen perfekten Wai sind so exakt wie simpel: Die Hände werden auf Brusthöhe gefaltet und dann vor das Gesicht gehoben. Ist diese Bewegung zu zwei Dritteln vollzogen, neigt sich während des letzten Drittels der Kopf den Händen entgegen. Während das geschieht beugt sich der ganze Oberkörper in einer Verbeugung.
Je sorgfältiger der Wai ausgeführt wird, umso geschmeichelter ist die Person, der der Gruß gilt.
Ziemlich perplex sind die Thais aber oft, wenn ihnen jemand einfach nach westlicher Manier die Hand entgegengestreckt bekommt. Genauso, wie wenn ein Deutscher plötzlich mit einem Wai gegrüßt würde.
Weil in der Thai-Kultur der Respekt gegnüber älteren und/oder höher gestellten Personen ein essentieller Bestandteil ist, lernen den Wai schon die kleinsten.
So neulich in der Schule, in der ich unterrichte. Check it out:
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Teesha - 1. Sep, 10:47
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der Antike unter dem Namen Garum nicht selten als Salzersatz diente. Was den Chinesen, die Sojasoße ist, ist in Südostasien die Fischsoße. Besonders in Vietnam wird das die Fischsoße (Nuoc Mam) verehrt - Köche und Dichter bezeichnen sie als essbares Parfüm, Gedichte und Volkslieder besingen die Sauce. In Thailand ist sie als Naam Pla bekannt auf den Philippinen heißt sie Patis und die Koreaner nennen sie Jeotgal. Allen gemein ist der starke, fischige Geruch, der sie für westliche Nasen gewöhnungsbedürftig macht. Die Herstellung ist denkbar einfach, birgt aber auch ihre Rafinessen: Man nimmt frische Sardellen, vermengt zweineinhalb Kilo davon mit einem Kilo Salz und packt das Ganze in ein Fass. Dort entzieht das Salz den Sardellen das Wasser, das aus einem kleinen Hahn abfließt. Das bräunliche Wasser wird wieder zurück ins Fass gefüllt. So geht das einige Monate, bis die Soße endlich fertig ist.